Moviepilot streicht sieben Millionen US-Dollar ein und expandiert in die USA

Die Online-Filmempfehlungsplattform Moviepilot (www.moviepilot.de) verkündet eine Finanzierungsrunde in Höhe von sieben Millionen US-Dollar. Neben dem neu eingestiegenen Investor DFJ Esprit (London) beteiligten sich auch die bisherigen VCs T-Venture, Grazia Equity und der VC […]

Die Online-Filmempfehlungsplattform Moviepilot (www.moviepilot.de) verkündet eine Finanzierungsrunde in Höhe von sieben Millionen US-Dollar. Neben dem neu eingestiegenen Investor DFJ Esprit (London) beteiligten sich auch die bisherigen VCs T-Venture, Grazia Equity und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin der IBB an der Runde. Mit der Finanzspritze treibt das Unternehmen, das neben Berlin auch einen Sitz in London hat, die US-Expansion voran und eröffnet ein Büro in Los Angeles: „Wir meinen es ernst mit Hollywood“, kommentiert Gründer Tobias Bauckhage gegenüber deutsche-startups.de.

Moviepilot will die erste Anlaufstelle im Internet für neue Filmprojekte werden. „Wenn ein neuer Film ins Kino kommt, entscheidet das Startwochende über Erfolg oder Misserfolg“, erklärt Bauckhage. Über die Empfehlungsplattform können Filmemacher und Studios schon im Vorfeld sämtliche Kanäle einsetzen, um die Kernzielgruppe zu erkennen und gezielt für das Marketing und die Distribution des Films zu sorgen. „Das Internet und soziale Netzwerke revolutionieren die Art und Weise, wie in Zukunft Kinofilme positioniert, vermarktet und vertrieben werden. Moviepilot ist bei dieser Veränderung einer der weltweiten Innovationsführer.“

Filmfans wiederum können sich so schon Monate vorher über spannende Filme informieren und sich auf Basis ihres persönlichen Geschmacks neue Projekte und entsprechende Gerüchte empfehlen zu lassen. Der Dienst wird gut angenommen: Allein in Deutschland hat die Facebook-Fanpage 1,4 Millionen Fans. Dass es Moviepilot nun nach L.A. zieht, ist nur konsequent, schließlich arbeitet das Unternehmen seit Jahren mit großen Hollywood-Filmstudios wie Twentieth Century Fox, Universal, Disney und Paramount zusammen.

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Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.



  1. wigger

    Stark, ich mag filmstarts.de zwar lieber, aber das mal ne ordentliche Finanzierung und nicht so web- amen- krams



  2. Ole

    Bei Moviepilot ist alles im Lot!

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  4. Bin zwar ein rießen Filmfan, höre aber heute das erste mal von Moviepilot. Ich verstehe schon das Geschäftsmodell, die wollen sich eine Teil der Millionenbudgets der Hollywoodfilme sichern, mit dem Versprechen, dass sie den Filmen ein paar Zuschauer bringen. Wie man gesehen hat ist entweder ein rießen Erfolg am ersten Wochenende wie Avengers oder er ist es eben nicht, siehe John Carter. Mit dem Budget von John Carter von 200 Mio € hätten man sich gleich mehrere solche Moviepilots kaufen können. Ich glaube nicht, dass da irgendetwas anders im Marketing gemacht wurde bei beiden Filmen. Das sind doch die gleichen Profis. Ausschlaggebend ist das einfach der Film selbst. Er gefällt eben oder er gefällt den Leuten nicht. Sie identifizieren sich mit den Darstellern oder der Story oder eben nicht. Klar wenn bei Avengers gleich Dutztende Stars dabei sind, dass dann auch alle Fans dieser Stars ins Kino rennen. Diesen John Carter Schauspieler hat doch keiner Vorher gekannt. Ein Dienst wie Moviepilot kann da auch nichts wettmachen, wenn der Regisseur Mist gebaut hat.



  5. Mike

    Moviepilot ist so ein Quatsch. Wer braucht heutzutage noch Filmempfehlungsportale wenn es imdb.com gibt und man sich den Film kostenlos innerhalb von 5 min. aus dem Netz laden kann? Wirklich Geld spart mir so ein Moviepilot also nicht und Filmstreams bietet er auch nicht an.

    Geht nach Hause, Jungs und macht mal nen ordentlichen MBA damit ihr wisst was ein Geschäftsmodell ist.



  6. Anonympps

    so schlecht kann es dann doch nicht sein, immerhin hats für 7 mio gereicht ;) btw: Haters gonna hate

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