Zitiert! Robert Basic über Copycats

Mit Zitiert! spießt deutsche-startups.de knackige Aussagen von bekannten Menschen aus der Gründerszene auf. Diesmal spricht der bekannte Blogger Robert Basic (www.robertbasic.de) über Copycats und deren Bedeutung für die Wirtschaft. “Wer nur einen bisschen […]

Mit Zitiert! spießt deutsche-startups.de knackige Aussagen von bekannten Menschen aus der Gründerszene auf. Diesmal spricht der bekannte Blogger Robert Basic (www.robertbasic.de) über Copycats und deren Bedeutung für die Wirtschaft.

“Wer nur einen bisschen offenen Blick für Wirtschaft hat, kann heilfroh sein, dass Copycats Mehrwerte, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen schaffen. Ich hoffe nur, dass ein nicht allzu großer Teil des Netzes so einfach gestrickt ist, Copycats als etwas Schlechtes zu sehen. Oder sind etwa alle Anhänger von Monopol- und Monostrukturen, dem Recht auf Softwarepatentschutz in jeglicher Hinsicht? Das mag ich nicht glauben.” (Quelle: Google+)

Wer lesenswerte Aussagen von bekannten Menschen aus der deutschen oder internationalen Gründerszene aufgeschappt bzw. irgendwo gelesen hat, kann uns diese Wortmeldungen gerne mailen – wenn uns das Zitat zusagt veröffentlichen wir es gerne.

Im Fokus: Weitere lesenswerte Ziate von Netzmenschen gibt es in unserem Special Zitiert!

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* Copycats – wie wichtig sind Klone fürs Start-up-Ökosystem?

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Copycats sind per se nichts Schlechtes.
    Nur wenn gewisse Brüder wirklich das komplette Layout und Design 1:1 übernehmen, ohne sich selber wirklich Gedanken gemacht zu haben, sollte man nachdenken, ob Copycats noch was Tolles sind..



  2. JS

    und täglich grüßt das Murmeltier…

  3. Wenn Du mal eine gute Idee mit Herzblut umgesetzt hast, Tag und Nacht schuftest, weil Dir vielleicht die Kohle fehlt, Leute einzustellen und dann kommen 3 Brüder daher, die 1:1 Dein Konzept, Layout und Geschäftsmodell kopieren und mit jeder Menge Kohle ohne Verstand in den Markt reinpressen, dann wirst auch Du anders denken. Das ist dann nur noch die blanke Profitgier – und hat mit Arbeitsplätzen schaffen, Steuern zahlen usw. reichlich wenig zu tun. Und erst recht nichts mit “einfach gestrick”. Über sowas könnt ich mich aufregen…

  4. Das Problem ist nicht das Kopieren an sich, sondern das drumherum! ;)



  5. meto

    hr basic gibt ja ne menge von sich, aus unternehmens/wirtschaftssicht nicht unbedingt jemand von dem ich hier was hervorheben wuerde, auch hier , so what, zu dem thema gibt es viele meinungen. und eben auch viele die man vielleicht eher hoeren moechte. natuerlich nur meine einschaetzung jetzt

  6. Ist der Bäcker in meiner Straße nicht auch ein Copycat des Bäckers zwei Straßen weiter? Ist der Burger King nicht auch ein Copycat von McDonalds? DM von Rossmann? Man könnte ewig so weitermachen. Ohne Copycats würde der Kapitalismus sofort zusammenbrechen!

  7. Gerade für Firmen und Unternehmer hat dies durchaus Sinn.



  8. Sascha

    Robert Basic hat da aber unrecht.
    Copy Cats führen zu Monopolen und verhindern sie nicht.

    Wenn die eigene Idee nicht geschützt ist, gewinnt nicht der Schlauste, Einfallsreichste und Kreativste im Wettbewerb der Ideen. Sondern der Ruchloseste, Hinterhältigste und Kapitalstärkste. Während Kreativität sich nicht ohne weiteres erhöhen lässt lassen sich Vertrauen, Anstand und Moral nehezu beliebig senken man kann ja mal überlegen woher die Rendite der Kopiesten stammt.
    Entrepreneurship ist ein Konzept zur Durchbrechung von Marktmacht, Copypreneuership ist eines zur Festigung.

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