Streit um die Marke Yachtico

Im Mai dieses Jahres hievten Steffen Brünn und Ron Hillmann das Start-up Yachtico (www.yachtico.com) ins Netz. Momentan kann sich das Duo aber nicht um den Aufbau des Unternehmens kümmern, stattdessen müssen sich die […]
Streit um die Marke Yachtico

Im Mai dieses Jahres hievten Steffen Brünn und Ron Hillmann das Start-up Yachtico (www.yachtico.com) ins Netz. Momentan kann sich das Duo aber nicht um den Aufbau des Unternehmens kümmern, stattdessen müssen sich die Berliner mit einem Markenrechtsstreit auseinanderseztzen. Am Donnerstag flatterte zu dieser Angelegenheit eine Mail in das Redaktionspostfach von deutsche-startups.de. Darin weist Karsten Knorr, Inhaber von Yachtcharterfinder (www.yachtcharterfinder.com), darauf hin, dass er der “Inhaber der deutschen und europäischen Wortmarke Yachtico” sei. Eine Kopie der Markenurkunde schickte er gleich mit. Eine ähnliche Mail ging offenbar an viele andere Webangebote, die in der Vergangenheit bereits über Yachtico berichtet hatten.

Versehen war der Markenhinweis mit der Aufforderung, die Nennung der Marke Yachtico und die Verlinkung auf die Domain yachtico.com oder yachtico.de innerhalb der nächsten sieben Tage von deutsche-startups.de zu entfernen. Im Gespräch konnte deutsche-startups.de den Betreiber von Yachtcharterfinder von seiner Forderung abbringen. Knorr berichtet, dass er in den vergangenen Wochen und Monaten an einer “einvernehmlichen Lösung” mit der Yachtico-Mannschaft interessiert gewesen sei, Brünn und Hillmann die Markenreche sogar zum Kauf angeboten habe. Passiert sei aber nichts. Jetzt wolle er seine Markenrechte durchsetzen. Was aus seiner Sicht auf jeden Fall sein gutes Recht ist.

“Wir haben eine Löschung der Marke beantragt”

Die Yachtico-Mannschaft sieht den Fall indes ein wenig anders. “Wir haben eine Löschung der Marke beantragt”, sagt Yachtico-Mitgründer Brünn gegenüber deutsche-startups.de. Viel mehr will der Hauptstädter zu dieser Angelegenheit nicht sagen – offenbar auch, weil sich die Anwälte des Start-ups bereits intensiv mit dem Fall auseinandersetzen. Brisanz bekommt die Angelegenheit, weil Knorr die Marke Yachtico laut Urkunde am 26. Juni, also weit nach dem offiziellen Start von Yachtico, angemeldet hat. Der Tag der Eintragung im Register ist der 23. September. Daraus ergibt sich dann auch, dass die Widerspruchsfrist für die Anmeldung der Marke noch läuft. Und wie jeder beim Deutschen Patent- und Markenamt nachlesen kann, wurde bereits ein Antrag auf die Löschung der Marke eingereicht.

Bleibt die Frage, waum die Yachtico-Mannen ihre Marke nicht selbst angemeldet haben? Offenbar weil es ein Unternehmen mit dem Namen Yachtino Gmbh gibt, dass als Yachtcharter tätig ist, aber nicht unter dem Markennamen Yachtino auftritt. Nach einer Absprache zwischen Yachtico und Yachtino wollte das Start-up seine Marke “erst nach einer gewissen Frist anmelden”. Alles in allem eine äußerst unschöne Geschichte für Yachtico, Knorr von Yachtcharterfinder und alle Medien, Blogger und Kunden von Yachtico, die in den vergangenen Stunden in den Markenstreit einbezogen worden sind.

Yachtico ändert Geschäftsmodell

Auch die IBB Beteiligungsgesellschaft und die Mediengruppe Pressedruck (unter anderem “Augsburger Allgemeine”), die Investoren von Yachtico, dürften diesen Markenstreit nicht gerne sehen. Zumal es bei Yachtico unlängst einige Änderungen gab: Das Start-up ist nämlich nicht mehr nur ein Marktplatz rund um das Thema Boot- und Yachtcharter, der Leads an Agenturen vermittelt. Stattdessen ist Yachtico inzwischen auch direkt im Endkundengeschäft tätig und vermittelt Anfragen direkt an Bootsbesitzer. Für Szenebeobachter ist Yachtico damit “nur noch eine von tausenden Yachtcharteragenturen in Deutschland”.

Wobei das Agentur- bzw. Marktplatzgeschäft in der Gründerszene zuletzt einen kleinen Boom erlebte: Zimmervermittler wie 9flats.com, airbnb und wimdu sind im Grunde auch nichts anderes, als Wohnungsagenturen. Unterschied: Die Zimmervermittler bauen eine Marke rund um das Thema auf und wickeln ihr Geschäft gezielt übers Netz ab. Brünn weist zudem darauf hin, dass das bisherige Angebot, also die Vermittlung an Agenturen weiter bestehen bleibe. Interessant ist dieser schnelle Wandel dennoch. Offenbar haben die Berliner unterschätzt, dass einige Partneragenturen nicht in der Lage sind, Anfragen aus dem Ausland zu beantworten. Was natürlich letztendlich auf Yachtico zurückfiel und dafür sorgte, dass potenzielle Kunden enttäuscht von der Plattform waren. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht mit Yachtico – vor allem, wie sich der Markenstreit entwickelt.

Artikel zum Thema
* Fünzehn Fragen an Steffen Brünn von Yachtico
* Yachtico sammelt Kapital ein
* “In einem Jahr werden wir die trafficstärkste Bootssuche in Europa sein” – Steffen Brünn von Yachtico im Interview
* Yachtico vermittelt Boote – Ron Hillmann und Steffen Brünn legen los

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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  2. Thorsten

    Immer dieser ewige Streit mit Markenrechten. Ich meine wenn die Domain Yachtico eher existierte als die Marke, ist das kein Problem. Wäre die Marke älter, schon eher. Glück gehabt würde ich sagen.

  3. …Absprache zwischen Yachtico und Yachtino….? Schon mal die Kommentare unter euren eigenen Berichten gelesen? Die Yachtino GmbH betreibt happycharter.com, da gab es und wird es nie eine Absprache geben.

  4. also ich weiß ziemlich genau, dass diese Marke null und nichtig ist, weil die geschäftliche Tätigkeit von yachtico vor der Markeneintragung durch Andere Vorrang hat. Steht auch in den Regeln beim Marken- und Patentamt drin.



  5. Sebbo

    Egal was passiert – yachtico is gonna win! Die besseren setzen sich ja langfristig immer durch. Also, don’t panic!



  6. Petra Panther

    @Thorsten. Bitte einfach nochmal über die Aussage nahchdenken. Dann hätte jeder Domaininhaber ja auf einmal Markenrechte für ein paar Euro im Jahr für alle 45 Klassen. Wäre echter Quatsch. Domaingrabbing wäre auf Marken erweitert?

    @Andreas Otterstein. Da muss ich Dir leider widersprechen.

    Dazu müsste Herrn Knorr nachgewiesen werden, dass er die Marke böswillig eingetragen hat, z.B. weil er schon vorher in Kontakt mit Yachtico stand.

    Ich denke mal, das wird ziemlich schwierig. Es gibt keine Recherchepflicht bzgl. aller Webseiten, die einen bestimmten Namen werden, wenn Du eine Marke anmeldest.

    Der Nachweis der Böswilligkeit wird insbesondere nach schwieriger, weil der Herr auch im Yachtcharterbusiness aktiv ist und der Name Yachtico jetzt auch nicht so viel Phantasie erfordert.

    Ansonsten ließe sich noch ein Namensrecht der Firma ableiten, das gibt es allerdings nicht, weil es die yachtico gmbh nicht gibt, sondern nur die 10start gmbh.

    Ich würde mal schätzen und raten, dass Yachtico in maximal 2-3 Wochen anders heißt. Denn der Schutz des Markenrechts erstreckt sich auf die Zeit ab Anmeldung, d.h. jeder Tag zusätzliche verletzung der Marke kostet Geld.



  7. Consti

    Äußerst widerwärtige Aktion von diesem Herrn K. Wenn er selbst im Yachtcharter Business unterwegs ist wird er den Launch 100% wahrgenommen haben und dann ist ihm wohl aufgefallen, dass die Marke nicht registriert ist. Da er von der Absprache nichts wissen konnte dachte er wohl die Yachtico Jungs hätten das verschlafen.
    >
    “…Brünn und Hillmann die Markenreche sogar zum Kauf angeboten habe.”
    Sagt alles oder?
    Fehlt nur noch dass er sich noch alle Domains gesichert hat, die yachtico nicht registriert hat.
    Miese Nummer um zu versuchen schnelles Geld zu machen, ich hoffe die Richter durchschauen dieses offensichtlich parasitäre Verhalten.

  8. ich hoffe Ron Hillmen wird uns mehr zu der Absprache hier mitteilen können, vielleicht kann sich dann auch Katerina von Yachtino/happycharter auch daran erinnern, oder auch nicht. Dann wird es interessant.

  9. @Petra: Nach meiner Einschätzung ist das hier relativ klar eine bösgläubige Markenanmeldung. Eine Markenanmeldung ist u.a. dann bösgläubig, wenn jemand eine Marke anmeldet, obwohl er weiss, dass die Marke bereits benutzt wird und er gezielt den Vorbenutzer behindern oder dazu bringen will, ihm die Marke abzukaufen. Passt doch ziemlich gut auf den Fall hier, oder?

    Eine solche Markenanmeldung kann übrigens teuer werden, weil in der Regel die Kosten des Löschungsverfahrens dem bösgläubigen Anmelder auferlegt werden. Also ich drück den Jungs von Yachtico die Daumen.



  10. Petra Panther

    @ Dennis

    Das was wir denken und glauben ist nicht das, was nachweisbar ist. Und zurecht. Sonst könnten wir unsere Legislative durch die Bild-Zeitung ersetzen. “Bitte mal abstimmen!”

    Und außerdem hüte man sich vor falschen Verdächtigungen. Zeitliche Überlappungen kommen sowohl bei Markenanmeldungen als auch bei Patenten, etc. schon mal des öfteren vor. Wieviel Leute sind bitteschön im Online-Business aktiv.

    Und ich muss ehrlich sagen: wenn so erfahrene Leute wie die beiden eine Marke nicht VOR Launch eintragen lassen, sind sie selber schuld. Die tun ja so, als ob Sie Fünftklässler sind.Und eine Absprache, dass man sowas nicht einträgt… mit nem Wettbewerber… hört sich jetzt auch nicht besonder glaubwürdig an… was tut der WEttbewerber als erstes? Er meldet nochmal zumindest die deutsche Marke Yachtico an, kostet 300€ und stärkt seine eigene Marke.



  11. Consti

    @Petra Panther: Du meinst weil sie die Marke nicht eintragen berechtigt das einen anderen, schnell zum Amt zu springen, die Marke anzumelden und dann an die Gründer für teures Geld weiter zu verkaufen?
    Dieses Spiel haben doch Gerichte schon bei Internet Domains untersagt.
    Yachtico ist im Mai 2011 schon mit großem TamTam gestartet, Ende Juli 2011 hat Herr K. die Marke angemeldet.
    Wieso meldet er eine Marke an, für die schon eine komplett designte Website in Betrieb ist, Pressemeldungen raus sind etc.?
    Das Spiel ist relativ offensichtlich und wird ganz sicher nicht von der Bild Zeitung sondern von einem normalen deutschen Gericht beendet.
    Und dann hat Herr K. nicht nur die Kosten an der Backe sondern auch noch seinen Ruf beschädigt.



  12. Christoph

    Mega peinliche Aktion von Karsten Knorr. Richtig arm. Naja, war kein Fan von yachtico, bin es immer noch nicht, aber diesem Wichtel von Knorr sollen Sie mal schön den Hintern versohlen!

  13. Ich tippe darauf, daß Yachtico bald umbenannt wird.

    In schöner VC- Tradition vielleicht in

    -yachtheld
    -yachtando
    -myyacht24



  14. Taschen

    Grundsätzlich ist es aber auch so, dass eine “Marke” auch durch Nutzung und “in Verkehr bringen” ensteht, so dass hier wohl die Yachtico Boys evtl. am Längeren Hebel sitzen. Würde ich Ihnen gönnen!



  15. Thomas

    Handelt es sich um einen Guerilia Maketing Coup / einen verspäteten Aprilscherz um die Marke bekannter zu machen ?



  16. Petra Panther

    @Consti:

    1. “Das haben die Gerichte schon bei Internet Domains untersagt”. -> da hatte jemand schon ein Namensrecht inne und jemand anderes hatte die Domain “gekauft”. Total anderer Fall

    2. Wieso er die anmeldet? Es geht hier nicht darum warum er die anmeldet, sondern ob Du ihm Böswilligkeit BEWEISEN kannst.
    Nur weil jemand ne Webseite aufsetzt und Pressemitteilungen rumschickt, entsteht kein namens oder Markenrecht. Da lacht Dich fast jeder Richter aus.
    Außerdem ist Herr Knorr nicht verpflichtet, deutsche startups oder gruenderszene zu lesen.

    @Taschen. da bin ich gespannt, wie das passieren soll. kannst du mir mal nen fall nennen, wo eine marke durch “in verkehr bringen” entsteht? diese neuerung im deutschen markenrecht müsste dann von dir heute Nachmittag bei Wikipedia eingefügt würden sein.



  17. Petra Panther

    @Taschen. Was Dir da im Hinterkopf rumschwebt ist das Kennzeichenrecht von Unternehmen. http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmenskennzeichen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kennzeichenrecht



  18. Petra Panther

    lasst uns doch mal lieber nen neuen namen für yachtico suchen

  19. Wozu einen neuen Namen für yachtico suchen? Nach 6 Monaten online haben die kein funktionierendes Geschäftsmodel, keine zahlenden Kunden und haben durch ihre Arroganz die gesamte Yachtcharterbrange gegen sich. Die Zeit dieser zwei Veteranen des Internets ist vorbei.

  20. @Karsten Knorr, wie wäre es, wenn du einfach mal unter deinem echten Namen auftrittst, anstatt das Petra Panther Pseudonym zu verwenden?

    Ich schätze mal die Markenanmeldung wurde von der 10start einfach verpennt – das ist ärgerlich, aber diese böswillige Markenanmeldung wird Knorr sicherlich noch ne gute Stange Geld kosten. Bessere PR als die Redaktionen anzuschreiben, konnte er ja eigentlich nicht liefern…



  21. Miguel

    @Petra Panther und @Taschen:

    Selbstverständlich entsteht eine Marke NICHT NUR dadurch, dass man sie in München ins Register einträgt (Registermarke). Ein Blick ins Markenrecht, bzw. richtig: ins Gesetz über den Schutz von Marken und sonstigen Kennzeichen hilft: §4 Entstehung des Markenschutzes, regelt das klar: “Der Markenschutz entsteht … durch die Benutzung eines Zeichens im geschäftlichen Verkehr, soweit das Zeichen innerhalb beteiligter Verkehrskreise als Marke Verkehrsgeltung erworben hat …”.

    Und @Petra: Nur weil es nicht in Wikipedia nachzulesen ist, heißt dass noch lange nicht, dass dem so ist/nicht so ist… Alles klar?!



  22. Consti

    2. Wieso er die anmeldet? Es geht hier nicht darum warum er die anmeldet, sondern ob Du ihm Böswilligkeit BEWEISEN kannst.
    Nur weil jemand ne Webseite aufsetzt und Pressemitteilungen rumschickt, entsteht kein namens oder Markenrecht. Da lacht Dich fast jeder Richter aus.
    ————————–

    Also diese Argumentation ist wirklich kindisch und frech. Nur weil man etwas nicht direkt nachweisen kann, muss man es trotzdem nicht machen. Ich klaue auch nicht einer armen alten Oma ihre Handtasche mit ihrer Rente nur weil sie sich nicht wehren kann.
    .
    Du verteidigst mit deiner Argumentation einen lächerlichen Typ, der durch seinen “Coup” ein paar Euros abgreifen will.

    Ich nehme mal eher an, die Leute hinter Yachtico greifen auf bewährte Anwaltskontakte zurück und Graf Kalckreuth wird diesem Typ mal ordentlich den Marsch blasen.
    Dieser Herr K. hat sich mit Leuten angelegt, die definitiv nicht seiner Kragenweite entsprechen.

    Übrigens wäre es wirklich schade wenn Yachtico den Namen ändert, habe das Promocar kürzlich in Dahlem gesehen und das sieht mit der Schrift drauf echt scharf aus. Autos mit Zündschloss links sind ohnehin die schönsten.

  23. Spannende Diskussion…aber das Thema wird sich im Markenstreit schnell wieder lösen. Freuen tun sich am Ende nur die Marken- und Patentanwälte!!
    Schade.

  24. Wir sind die Besitzer der Marke “yachtino”. Es wurde hier angedeutet, dass Yachtico die Markenrechte erst mal mit uns klären wollte. Wir wissen von nichts. Yachtico hat Yachtino NIE kontaktiert.
    Ich finde es (milde ausgedrückt) unprofessionell, eine Webseite auf den Markt zu bringen, großmaulig anzukündigen “wir sind die Besten, keine Konkurrenz in Sicht” und dabei nicht mal die 300 Euro für einen deutschen Markenschutz auszugeben.
    Sorry, wenn ich in einen bestehenden Markt eintrete, und mir mit meinem arroganten Auftritt nur Feinde mache, dann sollte ich zumindest die rechtlichen Sachen im Griff haben – dazu gehört auch der Schutz der eigenen Marke. Kostet ja nicht sooo viel.

  25. Finde die Diskussion hier spannend, vor allem die Motivsuche. Will mich aber aufgrund des laufenden Rechtsstreits nicht in der Sache äussern.

    Interessant auch, wie viele emotionale Reaktionen es hier gibt, als wären alle Poster in dieser Sache persönlich invovlviert. Sachwissen scheint hier nur bei wenigen zu zählen.

    Nur soviel, und da schliesse ich mich Katerina an: Wer mit so viel Krach auf den Markt kommt, wie 10Start, und dann noch angeblich zahlreiche Exits hinter sich hat, sollte zumindest so viel Intelligenz aufbringen, den eigenen Auftritt entsprechend zu schützen bzw. zu recherchieren, ob es nicht ältere Rechte gibt.

    Aber sich um solche Details zu kümmern, scheint den Gründern nicht wichtig. Dafür haben beide Energie invetiert, sich innerhalb kürzester Zeit bei den meisten Playern ein recht kleinen Branche unbeliebt zu machen. Und natürlich auch in die Eigendarstellung. Wichtig tun anstatt wichtig zu sein.

    Denn, und auch das muss man klar sagen: Die Seite der 10Start GmbH funktioniert nicht. Weder in technischer Hinsicht noch in der Kundenbetreuung.

    Nur die Selbstdarstellungsmaschine läuft auf Hochtouren. Wenn´s hilft….

  26. Edit: Ich präzisiere meine Formulierung: Yachtico hat Yachtino NIE wegen Markenrechten kontaktiert.
    Hr. Hillmann hat einmal mit meinem Geschäftspartner telefoniert – als Reaktion auf unsere Kommentare auf dem Portal “Gründerszene”, NICHT weil er irgendwelche Markenrechte mit uns klären wollte.



  27. M.

    Jetzt muss ich auch mal wieder einen Kommentar ablassen, auch wenn es Ron wieder ärgern wird ;-)

    Das Auto mit dem Zündschoß rechts stand neulich auch vor meinem Büro, sehr schön anzusehen, viel schöner als die Seite und mit Sicherheit auch viel performanter ;-)

    Vielleicht hätte Ron das Geld lieber in die Programmierung stecken sollen? Vielleicht ist es aber auch der Zweck hinter dem Projekt? Vielleicht machen wir ja mal ein Projekt zusammen? Ein Jahr Porsche fahren würde ich vielleicht auch mal ;-)

    Vor erst fahre ich weiter mit den vier Ringen und einem guten Gewissen durch die Gegend …

  28. Damit steht jetzt die Aussage

    > Nach einer Absprache zwischen Yachtico und Yachtino wollte das Start-up seine Marke “erst nach einer gewissen Frist anmelden”

    gegen die Aussage

    >Yachtico hat Yachtino NIE kontaktiert.

    Einer von beiden lügt also dreist das Blaue vom Himmel herunter ;-(.

    Ich glaube einfach mal, daß die letztere Aussage stimmt. Die erstere Aussage macht einfach überhaupt keinen Sinn.



  29. Petra Panther

    @ Miguel:

    notorische Bekanntheit und Verkehrsgeltung sind schön und gut, aber beweise mal, dass ein “nicht unerheblicher Teil der angesprochenen Verkehrskreise” das Zeichen einem bestimmten Unternehmen (in diesem Falle yachtico ) als Herkunftshinweis zuordnet-

    Angesprochen heisst nich “angesprochen”, sondern insgesamt. Sie müssten also nachweisen, dass x% der yachtcharterkunden yachtico schon kennt und bewusst kennt. Wenn sie das erreicht hätten, hätten sie die Plattform schon verkauft.

    Wenn ichs mal so salopp sagen darf: Das kannste knicken. Alles klar?

    @Randolf Jorberg : Bitte nicht solche Sachen hier unterstellen. Ich bin definitiv nicht Herr Knorrberg. Ich glaube auch nicht, dass Herr Knorrberg hier ein Pseudonym braucht, dass ihn verteidigt.

    @Consti. Doch, es geht darum, dass die Gutmenschen-Hyänen bitte nicht über alle Leute erstmal herfallen sollen mit irgendwelchen Verdächtigungen. Und dass gestandene Internetleute sich nicht in die Opferrolle drängen lassen sollten, weil Sie geschlafen haben und es versäumt haben, ihre Marke anzumelden.

    Und was sagst Du dazu, dass die Yachtico Leute hier einfach öffentlich irgendwas behaupten, dass sie mit Yachtino irgendwelche Übereinkünfte hätten? Der Kommentar kann ja Fake sein, aber vielleicht erkundigt sich Alexander ja nochmal direkt bei Yachtino?

    @Karsten Knorr.
    Jetzt bin ich mal gespannt. Bisher gab es keinen O-ton. Ein Kommentar, der von der IP Adresse aber vielleicht rückverfolgbar ist und der aufführt, dass “10start mit viel Krach auf den markt kommt”, ist nicht besonders klug. Da bekommt man den Eindruck, dass Sie das Startup kannten. Dann wiederum kann man Böswilligkeit annehmen.

    Ich bin mal gespannt, ob bei deutsche startups ne Anfrage vom Gericht kommt, welche IP Adresse der Poster “Karsten Knorr” hatte.



  30. Consti

    Sollte der Kommentar von K.K. authentisch und rückverfolgbar sein, ist der Drops ohnehin gelutscht.

    Deswegen gilt weiterhin was ich oben geschrieben habe – wer sich mit den großen anlegt, darf sich nicht verhalten wie ein Anfänger.

  31. Mit den großen anlegen? Du glaubst auch an das Selbstdarstellungs gequatsche. Ein Internet Veteran der in der Internetsteinzeit mal bei Immobilienscout gearbeitet hat. Frage was meint die IBB mit: “Die beiden Gründer, Ron Hillmann und Steffen Brünn, sind erfahrene Internet-Unternehmer und absolute Online-Marketing-Experten. Dementsprechend professionell und zielstrebig exekutiert das Team den Geschäftsplan”, sagt Mischa Wetzel von der IBB Beteiligungsgesellschaft. Können die keine Bilanzen lesen? (eBundesanzeiger) Oder gibt es irgendein Projekt von den beiden das ich nicht kenne?



  32. schlaumeier

    was für ein witz.

    ron tönt seit monaten großspurig aus allen rohren, hat seinen neuen porsche mit yachtico-aufklebern zugeklebt (mega-ROTFL), aber es verpennt mal ne markenrechts-recherche durchzuführen???

    Was ist das denn?

    bevor ich ein projekt mit einem neuen namen starte, werden domains, europäische und deutsche markenregister gecheckt. das weiß jeder 19jährige webdesigner.

    das zeigt wieder mal, dass diese szene voller schreihälse ist, die ihre hausaufgaben nicht machen (inkl. der investment-profis bei der ibb).

    an die yachtico-markeninhaber:
    würde nicht kleinbeigeben und die absolute maximalforderung ansetzen. denn wenn ron nen neuen namen braucht und damit eine neue domain, kann er wieder bei null anfangen und es wird monate dauern bis backlinks und trust bei google aufgebaut sind und das macht er nicht, eher wird er das projekt aufgeben. lieber die domain einsacken und auf sedo verkaufen => da kommt mehr bei rum ;-)

    btw das projekt ist eh gescheitert: http://www.alexa.com/siteinfo/yachtico.com#
    da hat mein privates eisenbahn-blog mehr traffic



  33. Petra Panther

    @schlaumeier.

    dein eisenbahnblog hat aber auch nicht so nen hohen order wert wie ne seite für yachtcharter. und setz nochmal nen yachtverkaufsplattform oben drauf…

  34. ….hat seinen neuen porsche mit yachtico-aufklebern zugeklebt…. Den zahlen investment-profis der ibb.

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  36. Consti

    @Darius: Naja, einer von beiden ist zumindest Multimillionär. Ihr hingehen nicht, oder?

  37. @schlaumeier:
    ist es bei einem Startup mit SEO Ansatz nicht ein bisschen früh, um nach ein wenigen Monaten das scheitern zu verkünden.
    Spannend ist doch, was da in 12-18 Monaten für ein Traffic drauf ist und wie der konvertiert.

  38. @Consti, netter Versuch, aber ich mache dass nicht. Wenn du was sagen willst sags selber ;-)

  39. super PR für Yachtico – egal wie es ausgeht:)

  40. Interessant was hier abgeht. Denke auch, dass das auf jeden Fall ein guter Hinweis zum “PR erzeugen” war, hier… ob nun absichtlich oder nicht ;)

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  42. Kleine Erfolge

    Yachtico kauft nun sogar “Facebook-Likes”.

    Vor zwei Wochen hatten sie ca. 3k likes, nun auf einmal knapp 14k likes binnen zwei Wochen.

    Wer es nötig hat…



  43. grosse erfolge

    Jetzt sind die immer noch da? Wer finanziert das? Und Karsten Knorr beansprucht doch die Marke.



  44. Rob

    Mensch, vielleicht funktioniert die Company ja und erwirtschaftet was… sowas soll es ja geben ;-)
    Und zur Marke: Mein Kenntnisstand ist, dass Knorr beide einstweilige Vrfügungsverfahren verloren hat.

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  46. ex-prakti australia

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