
EXKLUSIV Mit RI Digital Ventures steigt nach Informationen von deutsche-startups.de ein weiterer Investor bei der kürzlich gestarteten Schmuckfabrik Les Facettes (www.lesfacettes.de) ein. Hinter RI Digital stecken der Verleger Dirk Ippen und die Immobilienverwaltung Raffay & Cie. Das private Beteiligungsunternehmen, dass von den ehemaligen Holtzbrinck-Managern Jochen Gutbrod und Christian Wessel geführt wird, investierte zuvor in den türkischen Autodienst tasit.com (www.tasit.com). Neben RI Digital investierte auch Holtzbrinck Ventures (auch an deutsche-startups.de beteiligt) erneut in Les Facettes. Holtzbrinck hält jetzt rund 38 % der Les Facettes-Anteile, RI Digital ist mit 10 % an Bord.
Les Facettes wurde von Josef Biller, ehemals Chief Operating Officer (COO) bei zalando, Moritz Werner, Michael Dieckmann (Keywords.de) und Emanuel Schleussinger ins Leben gerufen. Bei Les Facettes können Nutzer Ringe, Ohrringe und Halsketten individuell gestalten. Im Angebot des Münchner Start-ups finden sich neben Halsketten für 99 Euro auch Ohrringe für 408 Euro und Ringe für 5.275 Euro. Alle Schmuckstücke werden von Hand in Deutschland gefertigt, verspricht die Jungfirma. Zwei bis drei Wochen müssen die Kunden aber auf ihre Bestellungen warten. Versandkosten verlangt Les Facettes keine. Ein Konzept auf das auch das amerikanische Vorbild gemvara (www.gemvara.com) setzt. Bei den hohen Preisen im Schmucksegment sollte Versandkostenfreiheit aber kein Problem sein.
Amoonic fordert Les Facettes heraus
Kurz nach Les Facettes ging Mitbewerber Amoonic (www.amoonic.de) an den Start. Der Nürnberger Online-Shop wurde von Olga Dick, Sabine Beck, Andreas Schiffmann und Martin Heubeck ins Leben gerufen. Die Franken werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Bei Amoonic sind Halsketten für 9.114 Euro, Ohrringe für 126 Euro und Ringe für 1.297 Euro im Angebot. Auch wenn bei beiden Shops auch preiswertere Schmuckstücke angeboten werden, haben die Start-ups als Zielgruppe primär Menschen mit prallgefülltem Portmonee im Visier.
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Kommentare
Ich frage mich wirklich, wie die Jungs das Geld bekommen haben. Holtzbrink hat schon bevor! der Name und das endgültige Geschäftsmodell, bis auf die Richtung Schmuck, investiert bzw. die Zusagen gegeben.
Die beiden Gründer haben von Schmuck keine Ahnung und bisher auch nur ein Jahr Zalando Erfahrung als Mitarbeiter. Seltsam.
Kommentar von Dav 18. November 2011 @ 00:00Holla – Holtzbrinck ist ja mittlerweile ein richtiger Samwer-Klon! Bald hat jeder “Gründer” noch 1%. Besides: Gibt es eigentlich Umsatzzahlen von Gemvara?
Kommentar von Supersue 18. November 2011 @ 00:32Faszinata.de finde ich im Schmucksegment viel interessanter: Markenware und schön billig statt no-name und teuer – wirkt für den deutschen Markt irgendwie deutlich schlüssiger.
@Dav: meinst du nicht, dass das Gemvara-Klon-Konzept schon fertig in der Schublade lag und einfach ein Team draufgesetzt wurde? Und dann sind Ex-Berater und ex-Zalando doch ein solides Team, also besser als 2 WHU-Bachelor-Absolventen…
Kommentar von Tom 18. November 2011 @ 10:24Oh jee…Na ob das gut geht, individuelle Halskette für 9000 €. Ich hoffe du haben eine realistische Marktanalyse gemacht.
Kommentar von Consti 18. November 2011 @ 11:52Und dass der Ippen und ein Immobilieninvestor jetzt auch noch mit Internet Investments die schnelle Mark machen wollen obwohl sie in dem Bereich keinerlei Erfahrung haben? Man kann sein Vermögen auch schöner rausknallen.
@Tom – makes sense. Wird wohl so gewesen sein, auch wenn die beiden Hauptgründer es so großartig als ihre eigenen Ideen verkauft haben. Aber von wegen…
ABer ein riesne Marketingbudget haben sie. DIese WOche in allen Modezeitschriften mit Doppelseiten teilweise.
Kommentar von Daniel 18. November 2011 @ 20:03Jap! Sollen sie ruhig schauen, wo sie in paar Monaten stehen. Ich glaube, der Cashflow wird ausgehen.
Kommentar von Dav 19. November 2011 @ 14:04Die gibt es in einem Jahr in der aktuellen Form eh nicht mehr.
Kommentar von TheRidller 19. November 2011 @ 14:37Hi Ridller,
was meinst du damit? Umstellung des Geschäftsmodells, Merger oder Pleite?
Kommentar von Tom 24. November 2011 @ 10:16