Kurzmitteilungen: MyPetfood, pocketvillage, Lieferheld, Elektriker.org

Tagtäglich prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hunderte Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht alle […]
Kurzmitteilungen: MyPetfood, pocketvillage, Lieferheld, Elektriker.org

Tagtäglich prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hunderte Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht alle passenden Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In unserer Rubrik “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen (fast) täglich aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir auch mit ihrer Start-up-Nachricht, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um MyPetfood, pocketvillage, Lieferheld, Elektriker.org.

MyPetfood geht nach Abmahnung offline

* Schnelles Ende: Der erst kürzlich gestartete Hundefuttermixer MyPetfood (www.mypetfood.de) ist nicht mehr. Wie egoo berichtet, musste das Start-up, welches von Tobias Heine und Michael Busch gegründet wurde, sein Geschäft aufgrund einer Abmahnung durch einen Mitbewerber einstellen. “Man muss auch wirtschaftlich denken und die Anwaltskosten für den Kampf gegen die Abmahnung und den zu erwartenden zukünftigen Umsätzen/Gewinnen bei Erfolg vor Gericht gegenüberstellen”, zitiert das Shop-Verzeichnis für personalisierte Produkte MyPetFood-Gründer Busch. Mit dem Mitbewerber ist selbstverständlich Wunschfutter (www.wunschfutter.de) gemeint. Ins Leben gerufen wurde das Dortmunder Start-up, welches Inhaber der Marke MyPetFood ist von Sonja Groneweg, Tobias Heitmann und Kai Oestreicher, ansonsten Geschäftsführer von Synergate. Groneweg leitete mehrere Jahre die Groneweg-Gruppe, ein Unternehmen für “gefrier- und luftgetrocknete Lebensmittel”. Heitmann ist geschäftsführender Gesellschafter der Zimmermann & Heitmann Galerien und Betreiber diverser Kunstportale. Ihre Domain wunschfutter.de hatten die Ruhrgebietler vor einigen Monaten von MyPetfood-Macher Busch erworben. Auch wenn sicherlich alles rechtens ist, bleibt bei dieser doppelten Verquickung ein übler Beigeschmack. Man kann so etwas auch anders lösen.

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* Mitarbeiter gesucht? Mit unserer Stellenbörse Startup-Jobs wollen wir Ihnen helfen, die richtigen Leute auf Ihre Firma aufmerksam zu machen. Die Stellenanzeige einfach in unser Formular eintragen und abschicken. Jede Anzeige läuft 30 Tage und kostet momentan 150 Euro. Da wir mit kalaydo.de kooperieren erscheinen Ihre Stellenanzeigen – ohne weitere Kosten – auch in einem der größten regionalen Anzeigenportale. So erreicht jede Anzeige noch mehr Menschen, die einen Job suchen. Hier entlang zu unserer Startup-Jobbörse

pocketvillage öffnet sich für Drittanbieter

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* Relaunch: Die Reiseplattform pocketvillage (www.pocketvillage.com), die Angebote von Nischen-Reiseplattformen bündelt, geht pünktlich zur World Travel Market in London mit einem neuen, deutlich verbessertem Design, an den Start. “Wir haben Tag und Nacht gearbeitet um das möglich zu machen!“, sagt Mitgründer Jann Kleen. “Die Auswahl jeder einzelnen Aktivität nach ihrer Außergewöhnlichkeit, die Suche nach zusätzlichen Bildern, die die Atmosphäre der Touren einfangen und die systematische Verschlagwortung jedes Angebots reichte aus uns viele Nächte wach zu halten.” Im Vergleich zu vorher sieht die Meta-Suchmaschine für außergewöhnliche Touren und Aktivitäten nun nicht mehr kindlich verspielt aus. Stattdessen präsentiert sich pocketvillage als Hochglanzmagazin. 20.000 Angebote aus über 110 Ländern sind bei pocketvillage nach eigenen Angaben vertreten. Auch Angebote in Deutschland sind jetzt dabei. Die neu geschaffene Schnittstelle ermöglicht ab sofort, dass auch Drittanbieter die bei pocketvillage versammelten Touren und Aktivitäten vertreiben können. Dies könnte sich dauerhaft als gutes Standbein erweisen.

Lieferheld startet Facebook-App

* Pizza plus netzwerken: Der Lieferdienstvermittler Lieferheld (www.lieferheld.de) dockt bei Facebook an. Mit der Lieferheld-App können Nutzer des Übernetzwerkes jetzt direkt bei Facebook Pizza, Pasta und Sushi bestellen. “Soziale Netzwerke sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken – es geht nicht mehr nur um die Verknüpfung mit Freunden und Bekannten. Auf Facebook wird mittlerweile gespielt, nach Jobs gesucht, sich verliebt und natürlich gegessen – und wir bringen dieses Erlebnis in das größte Soziale Netzwerk”, sagt Fabian Siegel, Geschäftsführer von Lieferheld. Die Lieferdienstszene wird Lieferheld mit seiner Facebook-App sicherlich nicht verändern. Schaden kann so ein Mulitchannelansatz aber nicht.

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* Steuerberatung für Start-ups: steuerberaten.de ist Deutschlands erstes Online-Steuerbüro. Die Kombination aus 25 Jahre Erfahrung als Steuerberater mit den Möglichkeiten des Internets führt zu einer sehr effizienten Organisation. Leistungen wie Buchführung, Lohnabrechnung oder Jahresabschluss werden oft deutlich günstiger. Auf eine persönliche Betreuung durch einen festen Steuerberater muss dabei nicht verzichtet werden. Zum Steuerberater

Digitale Seiten startet Elektriker.org

* Zielgruppe Elektriker: Das Branchenbuch Digitale Seiten (www.digitaleseiten.de) legt sich mit Elektriker.org ein sechstes Standbein zu. “Mit dem Start von Elektriker.org erweitern wir unser Branchenportfolio im Cluster der Handwerksbranchen. Dabei profitieren wir vor allem von den Erfahrungen, die wir bereits mit dem großen Branchenportal Dachdecker.com, dem Innungsportal Maler.org und unseren anderen Handwerksportalen sammeln konnten”, sagt Florian Kranefuß, Geschäftsführer von Digitale Seiten. Fliesenleger.net, Gartenbau.org und Geruestbau.org sind die anderen Dienste des Team Europe-Start-ups. Die Refinanzierung der Online-Branchenbüchern soll über Monats- bzw. Jahresgebühren funktionieren. Die Premiumversion bei Elektriker.org und Co. – samt jährlicher Videoproduktion – kostet stolze 1.500 Euro im Jahr.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Johannes

    Wobei man auch anmerken muss, dass es schon grob fahrlässig ist, einen Domainnamen nicht auf entgegenstehende Markenrechte zu überprüfen. Der Schutzbereich von MyPetfood dürfte aufgrund des klar beschreibenden Charakters ja nicht sonderlich groß sein, so dass hier offenbar wirklich für die Wortmarke MyPetfood Markenschutz besteht und ein Fall von Doppelidentität (§ 14 II Nr.1 MarkenG) vorliegt.

    Mit meinen bescheidenen markenrechtlichen Kenntnissen verwundert es mich jedoch ehrlich gesagt, dass die Ansprüche durchsetzbar sein sollen. Ich hätte hier zumindest über eine Verwirkung nach allg. Grundsätzen nachgedacht, vgl. § 21 IV MarkenG.

    Vllt. äußert sich ja ein Markenrechtler hier :)



  2. Thorsten

    @Johannes

    hatte mich auch mal damit beschäftigt. Leider ist es so, wie in Deutschland üblich, dass es keine Rechtssicherheit bei Markenfällen gibt und “jeder Fall einzeln behandelt werden muss” (Zitat Markenamt).

    Allgemein kann man aber sagen, dass grob gesehen “First come, first served gilt”, sprich wenn die Marke eher da ist als eine Domain, hat der Domaininhaber bei gleicher Schreibweise schlechte Karten. Ist die Domain älter ist es umgekehrt. Denn Domains bieten auch eine abgewandelte Form des Markenrechts. Aber auch hier kann man mal wieder nicht verallgemeinern. Wie ich das liebe an Deutscheland…

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