B2B-Marktplatz für Deals: Rebate Networks gründet Dealgecco

EXKLUSIV Mit Dealgecco (www.dealgecco.com) gründet das Berliner Unternehmen Rebate Networks (www.rebatenetworks.com), ein weltweites Groupon-Netzwerk (DailyDeal und Co.) von Ex-studiVZ-Macher Michael Brehm und dem ehemaligen last.fm-Chef Stefan Glänzer, aktuell ein Tochterunternehmen aus. Der Ableger […]
B2B-Marktplatz für Deals: Rebate Networks gründet Dealgecco

EXKLUSIV Mit Dealgecco (www.dealgecco.com) gründet das Berliner Unternehmen Rebate Networks (www.rebatenetworks.com), ein weltweites Groupon-Netzwerk (DailyDeal und Co.) von Ex-studiVZ-Macher Michael Brehm und dem ehemaligen last.fm-Chef Stefan Glänzer, aktuell ein Tochterunternehmen aus. Der Ableger postioniert sich als “B2B-marketplace for deals”. Zum Konzept heißt es auf der brandneuen Website: “Dealgecco supports Daily Deal companies around the world to source great deals – the main success factor in this industry”. An der Spitze des Start-ups stehen Antonia Hammer und Boris Terwey.

Das Team erzählt die Entstehungsgeschichte und das Konzept von Dealgecco so: “Our team started as part of Rebate Networks and gathered deep hands-on experience in sourcing international deals for Rebate Networks’ portfolio companies in Asia, Europe and South America. Building on these initial successes, the newly founded Dealgecco now offers its platform and services to selected Daily Deal companies that want to boost their revenues”. Dealgecco-Mitgründer Terwey war zuletzt Head of Strategy & Operations bei Rebate Networks. Hammer wirkte beim Groupon-Netzwerk als COO.

Konsequente Ergänzung für Rebate Networks

Mit den Strukturen im Daily Deal-Segment dürften sich die Dealgecco-Macher somit auskennen. Ein Marktplatz für Deals klingt insgesamt nach einer konsequenten und logischen Ergänzung für das weltweite Groupon-Netzwerk mit Sitz in Berlin. Die einzelnen Dealplattformen brauchen schließlich immer neue Waren und Produkte. Ein Marktplatz könnte die aufwendige Akquise deutlich erleichtern. Ein Lösungsansatz, denn auch andere gerade entdeckt haben: Erst kürzlich ging mit Zitra (www.zitra.com), ein B2B-Onlinemarktplatz “für edle Markenartikel und stylishe Designerwaren” an den Start.

“Als Händler so einfach und direkt Ware zu beschaffen, wie ein privater Einkauf bei eBay oder Amazon – das ist unsere Vision. Zitra ist ein bislang fehlender Marktplatz, der den gewerblichen Handel mit hochqualitativer Ware auf einfache und effektive Art revolutioniert”, sagt Zitra-Mitgründer Frank Engel. Zielgruppe von Zitra sind Großhändler, Zwischenhändler, Shoppingclubs und Hersteller, die eine Möglichkeit suchen, ihre Ware schnell zu verkaufen. Auf der anderen Seite sehen die Kölner Macher Onlinehändler, eBay-Händler und Outlet-Stores als potenzielle Käufer. Der Fokus von Zitra ist somit jedoch deutlich anders als bei Dealgecco. Beide Konzepte dürften sich vorerst gut miteinander vertragen.

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* Rebate Networks verkauft Ableger in fünf Ländern

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Petra Panther

    Interessant. Die Beziehung zu den Partnern sind das Key Asset von Dailydeal und Groupon.

    Wenn jetzt aktive Investoren von Dailydeal dieses Key Asset in ein anderes Unternehmen umlenken, kann das eigentlich nur Folgendes bedeuten.

    A) Sie sind keine Investoren mehr und Living Social hat schon gekauft (mit der Maßgabe, dass Living Social den Vertrag sehr schlampig gestaltet hat

    B) Living Social, bzw. Amazon haben nicht Dailydeal gekauft sondern sind insgesamt bei Rebate Networks eingestiegen.

    C) Rebate Networks will erstmal gar keine Klonseiten verkaufen, sondern sich fetter machen für einen Gesamtverkauf, bei dem sich Groupon und Livingsocial gegenseitig hochbieten.

    Oder wie seht Ihr das? Solch eine Verflechtung von divergierenden Kerninteressen kann man doch beim Verkauf einzelner Dealseiten gar nicht mehr entwirren.

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  6. schade, das klang eigentlich recht vielversprechend.

    Es wundert mich dass es bisher kein B2B Portal geschafft hat sich mit solch einem Konzept zu etablieren.

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