
Der Wäsche-Service Cleenbox (www.cleenbox.de) ist nicht mehr! “Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass der Service von cleenbox wegen Geschäftsaufgabe eingestellt wird” steht auf der Website. “Wir machen deine Wäsche und du genießt dein Leben”, versprach der Serviceanbieter. Gemäß dieses Vorhabens nahm Cleenbox den Kunden möglichst viel Aufwand ab: Nutzer bekamen eine Mehrweg-Box zugeschickt, die zwischen 7 und 15 Kilogramm (Maximalgewicht) fasste und einmalig zehn Euro kostete. Im Paket enthalten waren ein Rücksendeetikett, ein Plastik-Wäschesack und ein DHL Einlieferungsschein.
Kunden mussten die Box mit ihrer Schmutzwäsche befüllen und diese zur Post bringen. Zwei bis fünf Werktage später landete die Wäsche gewaschen, gebügelt und hygienisch verpackt wieder im eigenen Haushalt. Viele Nutzer hatte Cleenbox offenbar nicht, denn sonst wäre die Einstellung des Dienstes zum Jahresende 2010 bereits früher aufgefallen. Ein aufmerksamer Leser wies die Redaktion von deutsche-startups.de auf das Ende von Cleenbox hin. Danke dafür! Schon bei unserem ersten und leider auch einzigem Artikel über Cleenbox überwog bei unseren Lesern die Skepsis. Zitat: “Wer verschickt denn seine schmutzige Wäsche per Post damit sie in 2 – 5 Tagen wieder da ist?”. Für gestresste Singles, alleinlebende Manager und Gründer, die nicht mehr aus dem Büro kommen, schien Cleenbox auf den ersten Blick ein genialer Service zu sein. Vielleicht schafft ein anderer den Durchbruch mit diesem Konzept.
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Kommentare
Gibt es Konkurrenzprodukte?
Kommentar von Chris 15. Juli 2011 @ 17:29Wozu? Ich habe die Wäsche schneller im Waschtrockner und “start” gedrückt als wie ich brauche um die Kiste zur Post zu bringen :)
Kommentar von Tim 15. Juli 2011 @ 17:56das bringt wirklich nichts. manche sachen eignen sich einfach nicht für internet
Kommentar von Leo (Schnäppchenfuchs) 15. Juli 2011 @ 18:11“dass der Service von cleenbox zum 10. Dezember 2010 wegen Geschäftsaufgabe eingestellt wird”
Heutiges Datum: 15.07.2011
Wenn es erst 7 Monate nach Einstellung des Services auffällt, das es den Service nicht mehr gibt, dürfte das vermtl. auch der Grund sein warum er aufgeben musste.
Kommentar von qnap 15. Juli 2011 @ 20:21Da stimme ich Leo zu. Das Internet ist kein Allheilmittel. Das Konzept klingt zunächst gut, doch wie schon im ersten Interview aufgeworfen,…wer denn seine schmutzige Wäsche verschickt ! Desweiteren ist der Umstand alles in die Kiste zu packen, vielleicht noch eine Inventarliste auszufüllen und dann noch alles zur Post zu bringen viel zu unbequem. Und wenn die Zielgruppe ohnehin schon gestresst ist, dann wird sie dafür auch keine Zeit haben. Beim besten Willen, doch da ist man mit der eigenen Waschmaschine besser bedient, ansonsten gibt es genügend Wäschereien, keine DIY Salons.
Kommentar von Paul 16. Juli 2011 @ 15:32Klingt wie Saft-Orangen per Post.
Kommentar von Manfred 17. Juli 2011 @ 21:32…macht das nicht schon Jemand? Dachte aber immer, dass diese Boxkonzepte nicht so richtig funzen. Diese Birchbox Klone und der Mansbox Ansatz (was nen Quatsch), werden wahrscheinlich folgen. So etwas kann man nur mit sehr viel Marketing durchbringen und dafür ist der Markt wahrscheinlich zu klein?
Kommentar von Thorsten 18. Juli 2011 @ 08:50Die Idee gefällt mir, da besonders bei “schwieriger” Wäsche, der Service gut unter die Arme greift. Das Problem wird schlichtweg gewesen sein, dass diesen Dienst kein Schwein kannte. Ich verstehe nicht, dass viele Startups auf den Markt strömen, ohne auch nur ein Funken Werbung zu machen…
Kommentar von Michael 07. Oktober 2011 @ 14:30