
Der Wettstreit der Lieferdienste geht in die nächste Runde: Lieferando (www.lieferando.de) verkündet den Abschluss einer Finanzierungsrunde. Der Lieferdienstvermittler, der gerade mit einer Plakatkampagne die Werbetrommel rührt, sammelt stattliche sechs Millionen Euro ein. Wobei in der offiziellen Presseinfo von seit der Firmengründung die Rede ist. Das Kapital stammt von den Altgsellschaftern DuMont Venture, Moraún Investment, Mountain Super Angel und Rheingau Ventures sowie der KfW und zwei weiteren Privatinvestoren aus dem Umfeld von Mountain Partners. Anfang dieses Jahres verkündete Lieferando bereits eine Finanzspritze in siebenstelliger Höhe – damals stieg der Luxemburger Kapitalgeber Moraún beim Berliner Start-up ein. Konkurrent Lieferheld.de (www.Lieferheld.de) sammelte im Frühjahr bei einer Finanzierungsrunde vier Millionen Euro ein.
“Der Online-Food-Markt stellt ein attraktives Segment dar, besonders in Bezug auf die Zuwachsquote von Lieferserviceplattformen”, sagt Carsten Gellermann von der KfW. “Das innovative Konzept von Lieferando für Privatleute, Unternehmen und Lieferdienste besitzt große Wachstumschancen. Wir freuen uns, das Gründerteam auf seinem Weg unterstützen zu können.” Neben Privatkunden beliefert Lieferando auch Geschäftskunden. Neben Pizza und Co. geht es dabei auch um die Themen Catering und Obstlieferungen. Ursprünglich war das Start-up , dass anfangs yourdelivery.de hieß, komplett auf das b2b-Segment ausgerichtet. Vor dieser Finanzerungsrunde hielt Moraún Investment 18 % der Lieferando-Anteile, DuMont Venture war mit 14 % an Bord und auf Mountain Super Angel entfielen knapp 13 %. Lieferando wurde 2009 von Christoph Gerber, Jörg Gerbig und Kai Hansen gegründet. Zur Seite stand dem Trio Rheingau Ventures. Der Inkubator wurde von den Ex-sportme-Machern Tobias Johann, Philipp Hartmann und Kai Hansen ins Leben gerufen.
“Unser Ziel ist es, die größte Lieferservice-Plattform Deutschlands zu sein”
Das Lieferando-Team hat große Pläne: “Wir werden unser Wachstum stark ausbauen, sodass Lieferando.de künftig flächendeckend in allen deutschen Städten verfügbar ist. Unser Ziel bis zum Ende des Jahres ist es, mit 6.000 Partnern die größte Lieferservice-Plattform Deutschlands zu sein. Durch den finanziellen Rückhalt der Investoren können wir die erforderlichen Maßnahmen für ein schnelles Erreichen dieses Ziel umsetzen“, sagt Mitgründer und Geschäftsführer Gerbig. Momentan sind bei Lieferando nach eigenen Angaben “über 3.000 Lieferdienste” verzeichnet. Die Jungs und Mädels von Lieferheld.de dürften diese vollmundige Ankündigung als Herausforderung annehmen. Über 20 Millionen Euro will das von Tengelmann, Holtzbrinck Ventures (auch an deutsche-startups.de beteiligt) und Team Europe Ventures bzw. Point Nine Capital unterstützte Start-up in den kommenden Jahren in Werbung investieren, um die deutsche Marktführerschaft zu erobern. “Dabei kann jetzt noch nicht abschließend gesagt werden, welcher Channel-Mix für Lieferheld optimal sein wird. Wir werden testen und die Kanäle, die gut funktionieren, skalieren”, sagte Lieferheld.de-Mitgründer Fabian Siegel kürzlich im Interview mit deutsche-startups.de. Wir freuen uns weiter auf einen spannenden Wettbewerb.
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Kommentare
ich frage mich, wann buddybeers.com so eine runde bekannt gibt. Buddybeers ist intellektuell wie inhaltlich in diesem segment sicher das spannendste startup. Prost.
Kommentar von klm 13. Juli 2011 @ 09:11Ich finde es schon fast traurig wie das Geld hier sinnlos verbraten wird. Keiner der Dienste wird “der” Lieferdienst werden bei dem alle dann bestellen. Jeder wird denke ich mal genutzt aber die Flyer werden eben auch bleiben. Letztendlich lohnen sich diese millionen Investitionen nicht, denn es wird sehr lange brauchen um die wieder rauszubekommmen
Kommentar von Thorsten 13. Juli 2011 @ 09:28Blase
Kommentar von Melf 13. Juli 2011 @ 10:44@Thorsten: sorry aber der Kommentar ist nicht wirklich qualifiziert. Wer sich ein wenig mit dem Markt beschäftigt hat weiß, wie stark der Anteil der Onlinebestellungen wächst – in vielen Auslandsmärkten wird bereits kaum mehr per Telefon bestellt! Wer hätte denn vor einigen Jahren auch gedacht, dass eine nenneswerte Anzahl an Schuhen im Netz bestellt wird…?
Kommentar von Christian 13. Juli 2011 @ 10:59@Christian:
> Wer sich ein wenig mit dem Markt beschäftigt hat weiß, wie stark der Anteil der Onlinebestellungen wächst
Es wird niemand bestreiten, daß zunehmend online bestellt wird (ich bestelle schon seit 5 Jahren meine Pizza online).
Aber niemand wird über so ein Vermittlungs- Ding wie Lieferando oder Lieferheld bestellen, sondern entweder beim Original (pizza.de) oder gleich beim Pizzadienst seiner Wahl…
BTW:
Kommentar von Banker 13. Juli 2011 @ 11:24Pizza.de hat offensichtlich den seit Jahren bestehenden Pizza- Vermittler bzw. dessen Domain http://www.bringdienst.de gekauft. Zumindest leitet die Domain entsprechend um.
@Christian
Wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen. Gibt da noch einen anderen Satz mit: “Wer keine Ahnung hat…” Der Rest ist mir nicht mehr eingefallen ^^.
Also sprich nicht von qualifiziert, wenn du selber keine Ahnung hast. Vor allem der Vergleich Schuhe, wahrscheinlich Zalando; du kennst die zahlen nicht wirklich, denn der Umsatz Zalandos ist geradezu lächerlich gegen Deichmann & Co.
Ich stimme Banker zu es wird klar mehr, dass man online bestellt, aber nicht so wie es gerne die Bestelldienste hätten. Für die Kunden gut, für die Anbieter schlecht, denn die Vision den Makrt zu beherrschen wird so nix.
Kommentar von Thorsten 13. Juli 2011 @ 12:01Wie ich schon mal hier äußerte, wird eine ökologisch und sozial gebildete Gesellschaft in Zukunft mehr und mehr Abstand davon nehmen, 200g Mehl mit einer CO2-Schleuder von einem Ausgebeuteten quer durch die Stadt transportieren zu lassen.
Kommentar von Angelos 13. Juli 2011 @ 12:38Insofern sehe ich von daher schon langfristig keine Zukunft für Liederfdienste.
Pizza.de hat die UVP, die nun andere Dienste wie lieferando oder lieferheld bedienen, schlicht und einfach verschlafen.
Aktuell ist der Markt allerdings sehr aufgeheizt, wie man nicht zuletzt an den zahlreichen und für die “Vermittler” kostspieligen Gutscheinaktionen bei Groupon und DailyDeal sehen kann.
Kommentar von Lutz Obermann 13. Juli 2011 @ 12:58Ich brauche so etwas nicht – ich suche mir dank google places einen Lieferanten vor Ort, der genau das hat, was ich will. Oder ich gurke selbst mal zum Pizzamenschen meines Vertrauens – und der hat dann nur Pizza und Nudeln und nicht noch Schnitzel, Asiatisch etc.
Kommentar von Sven 13. Juli 2011 @ 13:13Egal, hier wird zu viel Geld verbraten und eingesammelt.
@ Angelos
Kommentar von Frank Z 13. Juli 2011 @ 13:57Auf welchem Planeten soll denn diese “ökologisch und sozial gebildete Gesellschaft” leben? Hier auf der Erde sehe ich davon jedenfalls nix :-)
Es gibt sicherlich fundamentale Gründe, warum diese Lieferdienste auch mit X Millionen Kapital nicht funktionieren werden (das Geld wieder einspielen werden) aber es wird sicher nicht deshalb scheitern, weil die Menschheit auf ein Mal ihr ökologisches Gewissen entdeckt….
Was man hier schon wieder lesen muss, von Leuten die keine Ahnung haben und nicht in diesem Segment aktiv sind.
Kommentar von Thomas Oponeo 13. Juli 2011 @ 14:18-
First of all: der Markt ist 4 Mrd. groß, früher oder später wird sich ein immer größerer Anteil ins online-Bestellen verlagern. Derzeit sind das wohl so €200-300 Mio. p.a.
Es hat so viele Vorteile online zu bestellen, Aktualität der Angebote, keine hundert Papierflyer in der Küche, spontanes Bestellen in fremden Städten etc. pp. Das wächst brutal und wird durch mobile Apps noch viel viel mehr werden
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@klm: So ein Blödsinn, Buddybeer wird nix, extra in (noch) einem Social Network anmelden um Bier umherzuschubsen? Intellektuell? lol
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Pizza.de geht der Arsch ganz schön auf Grundeis. Daher diese komische Kommentare hier von “Banker” und Konsorten
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Und Thorsten: Hör endlich mal auf, deine unqualifizierte Meinung zu jedem verdammten Artikel hier abzugeben, wenn einer aufgrund fehlender Ahnung die Fresse halten soll, dann vor allem DU!
(sorry @Alex Hüsing für diese Wortwahl, aber der Typ nervt so krass)
“Wie ich schon mal hier äußerte, wird eine ökologisch und sozial gebildete Gesellschaft in Zukunft mehr und mehr Abstand davon nehmen, 200g Mehl mit einer CO2-Schleuder von einem Ausgebeuteten quer durch die Stadt transportieren”
Von dieser Gesellschaft sind wir ein Stück entfernt. Man sollte sich sowas vllt. wünschen müsste dann aber auch konsequent sein und bspw. auf Südfrüchte usw. verzichten. Ich könnte mir vorstellen, dass man aus geschmacklichen Gründen eher mal was Zuhause kocht oder mal wieder was um die Ecke essen geht. Leider sind Lieferdienste trotz Bewertungen immer ein bissl Harakiri. Was habe ich davon wenn der dicke WOW Nerd aus dem ersten Stock nen Lieferanten mit “sehr gut” bewertet – mich aber so nen fraß null anmacht – also sprich wie qualifiziert sind die Bewertungen?
Was ich genrell mal ganz gut finden würde als Aktion wäre z.B. ein Koch XYZ testet jede Woche einen Lieferdienst. Fällt bspw. einer komplett durch fliegt der auch von der Lieferdienstliste.
@Alexander Hülsing bitte fügt endlich mal eine “Zitat” Funktion ein. Danke!
Kommentar von TheRiddler 13. Juli 2011 @ 14:36Bei Gründerszene wird von einer Finanzierungsrunde in Höhe von 4 Mio. geschrieben: http://www.gruenderszene.de/news/lieferando-finanzierung-6-millionen
Was stimmt denn nun?
Kommentar von Tom 13. Juli 2011 @ 14:39Vielen Dank für die ganzen Finanzierungsrunden bei den Bring-Diensten!
Die verballern ja schön Ihre frischen Millionen mit Gutscheinaktionen bei Groupon & Co., so dass ich schon seit Wochen bei jedem gelieferten Essen nur noch die Hälfte zahle. :-)
So finanzieren mir die ganzen VCs das Abendsessen. Nochmals Danke dafür!
Kommentar von Ole 13. Juli 2011 @ 14:44Kleiner Nachtrag.
Liebe Startupper. Bitte spart euch doch mal solche sinnlosen “Einträge” wie “bekannt aus den TV” – was soll das? Das ist 80er, dass ist Trigema Werbung Niveau. Ein Produkt für dass ich Millionen zum werben brauche – weil es allein nicht funktioniert?
Sollte dann doch besser heißen:”Bekannt aus der TV Werbung”.
Wenn ich es mir recht überlege könnte es juristisch sogar fast eine Täuschung sein – denn “Bekannt aus dem TV” suggeriert dem Verbraucher – dass bspw. im TV darüber “brichtet” wurde sozusagen keine Gelder geflossen sind.
Das wiederum könnte wenn man es darauf anlegt und eine einen Kläger gibt ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht bedeuten – da eine augenscheinliche Attrativität des Produktes suggerrieter wird die ja im Grunde nicht vorhanden sind. Da es sich um bezahlte Werbung handelt.
Was ich auch noch ganz köstlich fand,
Kommentar von TheRiddler 13. Juli 2011 @ 14:48war bei Lieferheld die Aufzählung der Klienten (aus Industrie und NewEconomy in Berlin) – lol was soll das?
Soll “Hakle Feucht” auch rauf schreiben benutzt von Claudia Schiffer, Daniela Katzenberger usw.? Aber das haben die ja dann ganz schnell wieder raus genommen.
Ich freue mich über lebhafte Diskussionen, aber bitte niemanden beleidigen. Beschimpfungen etc. werde ich ab sofort löschen – und zwar den gesamten Beitrag.
@Tom
Hier ein Auszug aus der offiziellen PM: “lieferando.de (www.lieferando.de), die erste Adresse für Online Essensbestellungen, hat erfolgreich eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen und damit seit Firmengründung Kapital in Höhe von rund sechs Millionen Euro aufgenommen.”
Kommentar von Alexander Hüsing 13. Juli 2011 @ 14:49Ja, da steht’s ja dann: “seit Firmengründung”
Das heißt, dass es in der aktuellen Finanzierungsrunde wohl nur 4 Mio. waren.
Kommentar von Tom 13. Juli 2011 @ 15:53@Tom
Ich habe dies im Artikel noch einmal verdeutlicht.
Kommentar von Alexander Hüsing 13. Juli 2011 @ 16:01Ich denke, dass Lieferando Chancen hat 6.000 Lieferdienste zu gewinnen. Wenn Sie es besser machen als Lieferheld. Diese Summen müssen zum Großteil nur in den Vertrieb gesteckt werden und nicht in Werbung mit riesigem Streuverlust, damit man überhaupt Reichweite für flächendeckende Werbung hat. Aber der Markt bleibt spannend. Super, dass Deutschlands Nr. 2 Lieferservice.de im Stillen gut weiterarbeitet und nicht über die Presse kommen muss. Auch Dienste wie Foodle haben noch Potential. Besonders interessant finde ich den Ansatz von Megahunger. Ist noch in einer Beta. Aber komplett frei für den Lieferservice und zur Zeit nur erreichbar über Facebook mit einer kompletten Administration für den Lieferservice als App für die Fanseite: http://www.facebook.com/megahunger . Insgesamt können sich aber alle Dienste noch viel abschauen von dem Marktführer in Großbritannien, Just-Eat.
Kommentar von Deri 13. Juli 2011 @ 16:06@Thomas Oponeo:
> Pizza.de geht der Arsch ganz schön auf Grundeis.
Pizza.de ist der einzige derzeit ernstzunehmende Pizza- Vermittler (siehe Alexa oder Google Trends etc.).
> Daher diese komische Kommentare hier von “Banker”
Falls Du darauf anspielst: Ich habe mit pizza.de beruflich/ privat absolut nichts zu tun. Ich habe auch noch nie etwas über pizza.de oder LieferXXXX bestellt, halte aber von einer Firma mit ernstzunehmender Domain mehr als von “Lieferhelden”, “Lieferandos” und ähnlichen VC- Burnern.
Ich habe übrigens gerade Pizza bestellt. Direkt bei der Pizzeria, ohne Vermittler- Gedöns dazwischen. Du kannst Dir gern den Lieferando geben ;-). Guten Appetit ;-).
Kommentar von Banker 13. Juli 2011 @ 17:03@Thomas Oponeo
diese ganze Diskussion nervt. Es geht nicht gegen das Online-Bestellen – das hat viele Vorteile – aber nicht solchen Kram hier. Ökologisch völlig mistig.
Kommentar von Sven 13. Juli 2011 @ 18:08Es gibt viel Bewegung im Markt. Ich glaube, die Lieferando und Lieferheld teams sind sehr überheblich, wenn Sie glauben Pizza.de zu verdrängen. Und nicht nur Pizza.de, auch lieferservice.de, deliver24.de u.a. sind flessig dabei. Vielmehr wird entscheiden, wie gut sich die Lieferdienste betreut fühlen, Umsatz vermittelt bekommen und zuverlässig die Portaldienstleister sind. Die Verbaucher werden immer gutes Essen und guten Service zu schätzen wissen.
Kommentar von markiso 13. Juli 2011 @ 19:00@deri
LieferserviceDotDE Deutschlands Nr2.?! Ha ha..ha…..
Den Ansatz von Megahunger halte ich übrigens auch für interessant, aber nur solange die Lieferdienste Ihre Shops nicht selbst administrieren. Allerdings wenn der Betreiber so eine Art Webshop-Masochist ist und bereit wäre in seiner Freizeit kostenlos Speisekarten einzupflegen, dann wird das für die Lieferdienste vielleicht eine tolle Sache sein :-)
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Ob Lieferando und Lieferheld mit den vielen Millionen ihre Ziele erreichen werden, ist zurzeit noch völlig offen. Im Moment tappen alle Beteiligten noch im Dunkeln und probieren wahrscheinlich nicht zuletzt aufgrund der unzureichenden Marktkenntnis sämtliche Werbekanäle querbeet durch. Da wird halt viel Geld verbraten und immer wieder frisches Kapital benötigt. Und die Konkurrenz? Na ja zumindest bei Lieferheld ist man da schon einen Schritt weiter, zuerst war es ja der Marktführer pizzaDotDe, jetzt ist es nur noch der Papier-Flyer und das Telefon :-) Ich hoffe nur, dass die Investoren nicht irgendwann skeptisch werden und den Geldhahn zudrehen. Dann geht es mit den Kandidaten “alexamäßig” kometenhaft wieder bergab – schätze ich.
Kommentar von Patrick 13. Juli 2011 @ 19:06@Sven: “Ökologisch völlig mistig.”
Kannst du dein Argument mal erläutern? Gibt schon genug Dienste die mit E-Rollern durch die Gegend fahren…
Kommentar von Thomas Oponeo 13. Juli 2011 @ 19:36für uns hier wäre es mal schön wenn jemand realistisch an das thema geht, sich entsprechend grösser zu verkaufen, sei es die aktuelle Reichweite, Partner oder Fianzierungsrunden stösst grundsätzlich immer sauer auf. leider reicht es dann aber scheinbar um den inhalt einer PM als fakt in den medien zu plazieren. lautsprecher stellen lautsprecher an, die nachhaltigkeit des business scheint hier nicht gegeben zu sein. groupon und zalando müssen sich wohl erstmal in den schwarzen zahlen beweisen.
ich habe in der tat schon bei pizza.de, lieferando und lieferheld bestellt. pizza.de war immer da, nutze ich daher auch meistens, leider irgendwie sehr langsam auf nem ipad.
Kommentar von wigger 13. Juli 2011 @ 20:20lieferheld war vor 3-4 monaten noch irgendwie umständlich. lieferando fand ich ganz quick, und fürs büro super da ich direkt über paypal z.B: zahlen kann. ich habe nie bares zur hand. ich habe mit keiner diesen plattformen zu etwas zu tun.
Bei den Aussagen wie “Der Markt ist soundsoviel Milliarden groß” wird immer die Marge ausgeklammert. Die muss bei einem solch umkämpften Markt zwangsläufig niedrig sein. Der Lebensmittelmarkt ist auch riesig groß, aber da geht kein Startup in die Konkurrenz zu Aldi & Co. Einfach nicht margenträchtig genug – das Problem von jedem Laden, der etwas vermittelt und dessen Wertschöpfungshöhe extrem niedrig ist.
Kommentar von chef 13. Juli 2011 @ 21:18Ich bleib bei pizza.de – weil – wenn ich Essen bestellen will dann will ich Essen bestellen und bei pizza.de klappte das bisher ohne Probleme. Warum ich jetzt wechseln soll, erschließt sich mir absolut nicht. Selbst das Eintragen meiner Adresse bei einem anderen Lieferdienst ist mir schon zu viel.
Oder soll ich wechseln weil irgendwer einen Pseudo-Comichelden als Maskottchen verwendet? Das wäre ja eine Beleidigung meines Intellektes.
Und außerdem sind mir Firmen, die Geschäftsmodelle einfach kopieren und sich, ohne große Eigenleistung, in den Markt drängen, unsympathisch und zwar generell.
Kommentar von Mylli 14. Juli 2011 @ 11:43wir werden ja sehen wie lange dieses Geldverpulvern noch anhält.
@ Tom
Der Markt ist groß? Du hast echt null Ahnung, was ein großer Markt ist. Der Markt ist nur noch nicht aufgeteilt und daher so interessant. Es wird sich zeigen, ob die nicht vielleicht noch zu früh dran sind. Davon gehe ich nämlich noch aus.
Kommentar von Thorsten 14. Juli 2011 @ 11:51@Banker:
Kommentar von Thomas Oponeo 14. Juli 2011 @ 12:43-
Erst schreibst du:
-
“ich bestelle schon seit 5 Jahren meine Pizza online”
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Danach schreibst du:
“Ich habe auch noch nie etwas über pizza.de oder LieferXXXX bestellt”
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Wo hast du vor 5 Jahren denn sonst bestellt, wenn nicht bei pizza.de? lul !!
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Außerdem – in Anlehnung an ein Sprichwort – “Eine Domain macht noch keine Pizza”. Oder bestellst du deine Bücher bei buch.de – lul !!
@Thomas Oponeo:
“ich bestelle schon seit 5 Jahren meine Pizza online”
Wo hast du vor 5 Jahren denn sonst bestellt, wenn nicht bei pizza.de? lul !!
Du wirst es echt nicht glauben, aber: Bei z.B. hallopizza.de kann ich ohne anzurufen online bestellen. Ganz ohne LieferXXXX- Gedöns drumrum.
Kommentar von Bankerin 14. Juli 2011 @ 19:26Wie schon geschrieben: Ich habe nichts dagegen, wenn Du Dir den Lieferando gibst, anstatt beim Anbieter zu bestellen :-).
wie soll man denn hier beiträge schreiben ohne leute zu bleidigen wenn man sachen liest wie
“Wo hast du vor 5 Jahren denn sonst bestellt, wenn nicht bei pizza.de? lul !!”
lieber klappskalli bei uns in der stadt gabs vor 5 jahren auch schon telefon
Kommentar von bimmelbammel 14. Juli 2011 @ 22:29Alles nur geklaut!Es laufen verschiedene Klagen wegen Datenklau bei dem Team von Lieferheld. Auch das könnt Ihr beim Gericht in Berlin und Braunschweig recherchieren. Unter der Anleitung des Superhelden und Datendiebs Herrn Siegel wurden etliche Daten von pizza.de geklaut und fast 1:1 übernommen. Sogar die einzelnen Fehler in den Speisekarten die bereits auf der pizza.de Seite vorhanden waren.
Kommentar von Anta 15. Juli 2011 @ 08:15Nicht alles was glänzt ist Gold.
Wie gesagt: Alles nur geklaut! Wissen das eigentlich die Investoren?
@Anta
Das wissen die mit Sicherheit. Es geht darum der “Erste” und Schnellste in der Besetzung des Marktes zu sein. Und dafür ist denen jedes Mittel recht. Aber die haben sich bereits gerichtlich geeignet soviel ich weiß.
Kommentar von Thorsten 15. Juli 2011 @ 08:51Was ich mich frage, ist:
Wird der Endkunde die unsinnige (weil vermeidbare) Preiserhöhung durch den Vermittler mitmachen?
Mich würde das sehr wundern.
Kommentar von Olaf 15. Juli 2011 @ 09:21Getreu dem Motto “Meiner ist der Längste”: Die Möglichkeit, Pizza oder andere Speisen online zu bestellen gab es bereits im letzten Jahrtausend. Für eine lokale Pizza-Kette (Franchise) habe ich als Schüler im Jahr 1997 ein Online-Bestellsystem gebaut (auf Basis VB, mit HTML-Codegenerator) – und das wurde selbst in der Provinz in NRW gut angenommen. Sooo neu ist das also nicht. Lediglich die neuen Meta-Dienste (LieferXYZ) gibt es halt erst seit gestern…
Kommentar von Miguel C 15. Juli 2011 @ 09:23Liebe Lieferanten-Website-Betreiber, hat einer von euch schon dieses Feature gebaut? https://plus.google.com/115507420734541877711/posts/15ZYjiyGPUo – Ich suche das Doodle für Pizzabestellungen!
Kommentar von Tobias 17. Juli 2011 @ 21:33