Bahnhof, Cafe, Hotel: Mit Ezeep kann man überall drucken

Es gibt zahlreiche Orte, an denen man manchmal gerne etwas ausdrucken würde: am Bahnhof, Flughafen oder im Hotel zum Beispiel. Bisher war dies umständlich bis unmöglich. Die Software von ezeep (www.ezeep.de) ermöglicht nun, […]
Bahnhof, Cafe, Hotel: Mit Ezeep kann man überall drucken
  • Von Yvonne Ortmann
    Montag, 18. April 2011
  • 4 Kommentare
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Es gibt zahlreiche Orte, an denen man manchmal gerne etwas ausdrucken würde: am Bahnhof, Flughafen oder im Hotel zum Beispiel. Bisher war dies umständlich bis unmöglich. Die Software von ezeep (www.ezeep.de) ermöglicht nun, eigene Dokumente von sämtlichen Standorten aus zu drucken – mobil vom Handy oder Laptop aus und ohne Verwendung von Treibern, USB-Sticks oder ähnlichem. Nutzer lassen sich mit der App einfach den nächsten verfügbaren Drucker anzeigen und drucken los – direkt aus der Wolke.

Die drei Gründer Sascha Kellert, Frederic Haitz und Daniel Meisen kommen alle aus dem Cloud Printing Business. “Immer wieder haben wir gemerkt, dass die Druckerverwaltung eine Qual ist, vor allem von mobilen Endgeräten aus”, erklärt Kellert. Ihre Software haben sie nicht nur für Privatkunden sondern auch als Firmenlösung konzipiert: “Unternehmen können ihre Drucker damit unkompliziert online verwalten und behalten den Überblick über Nutzung, Zugriff, Kosten und Verbrauch. Komplexe Hardware, Treibermanagement etc. fallen dabei weg.”

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Mit der Privatkundenlösung können Menschen an sämtlichen öffentlichen Plätzen einen ans ezeep-Netzwerk angeschlossenen Drucker ausfindig machen, ihre Dateien hochladen und ausdrucken. Angedacht ist auch die Möglichkeit, mobil auf dem eigenen Heimdrucker zu drucken oder ihn sogar anderen Privatpersonen zur Verfügung zu stellen. Werbung auf den Ausdrucken wäre eine denkbare Möglichkeit, den Dienst kostenlos zu nutzen. Ansonsten sieht die Preisstruktur 15 Cent für Schwarz-Weiß-Kopien und 50 Cent für das Drucken in Farbe vor. Das Guthaben kann man mit PayPal oder Kreditkarte aufladen. Ezeep selbst verdient an den Provisionen der Druck-Partner.

Wichtig: breite Drucker-Abdeckung

Auch Google tüftelt seit geraumer Zeit an seinem Cloud-Druckdienst, der ebenfalls von mobilen Endgeräten aus nutzbar ist. Bisher funktioniert der Service im Gegensatz zu ezeep aber nur über Windows. Auch wird der große Wettbewerber vermutlich nicht für eine bundesweite Drucker-Ausstattung sorgen. Vieles hängt bei ezeep nun tatsächlich davon ab, ob sich flächendeckend genügend Partner aquirieren lassen, die einen Drucker an das ezeep-Netzwerk anschließen. Momentan testet ein Züricher Luxushotel und ein Berliner Büroraumanbieter den neuartigen Druckdienst. “Daneben wird uns unsere Firmen-Komplettlösung, die einmalig und einfach konfiguriert wird und daraufhin Drucker und Nutzer automatisiert verwaltet, zum Erfolg bringen”, sagt Kellert. Die drei Gründer sitzen mit ihrem Start-up im betahaus Berlin.

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Yvonne Ortmann

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

  1. Pingback: Web 2.0 Sammelalbum - Web2Null - ezeep



  2. Websuperstar

    Willkommen Schnorrer. Nach Free Wi-Fi jetzt kostenloses drucken. Nee, danke.



  3. Nikkki

    Das Konzept gefällt mir. Viel Erfolg!

  4. Pingback: ezeep gewinnt Mangrove Capital Partners als Investor :: deutsche-startups.de

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