
EXKLUSIV Der Möbelshop avandeo (www.avandeo.de), der 2009 unter dem Namen design2desire an den Start ging, erhielt nach Informationen von deutsche-startups.de bereits im Herbst des vergangenen Jahres eine üppige Finanzspritze. Wie aus dem Umfeld des Start-ups zu hören ist, soll ein Millionenbetrag in den Online-Shop für Möbel und Designerstücke geflossen sein. Federführend bei dieser Kapitalrunde war der bekannte französische Kapitalgeber Partech International, der in Deutschland das beliebte Startmagazin Qype und den 3D-Chat Smeet unterstützt. Neben Partech waren an dieser Finanzierungsrunde auch die Altgesellschafter High-Tech Gründerfonds und Mountain Super Angel beteiligt. Nicht mehr bei avandeo engagiert ist dagegen der chinesische Geldgeber Taishan Invest. Die Anteile dieses Gesellschafters hält nun Mountain Super Angel.
Das junge Unternehmen, welches von Brigitte Wittekind, Burkhard Gersch und Ulrich Gersch ins Leben gerufen wurde, vertreibt Möbel von Jung-Designern und lässt die Nutzer über das Angebot mitentscheiden. Die Möbel werden nur auf konkrete Nachfrage hin produziert und ausschließlich übers Internet vertrieben. Produziert wird an günstigen Standorten, zum Beispiel in Asien. Durch den Direktvertrieb und die Produktion in Fernost kann das Start-up seine Produkte günstiger anbieten, als stationäre Händler. Ursprünglich war avandeo in München beheimatet, inzwischen residiert das Start-up in Berlin. Partech hält nun knapp 27 % an avandeo, auf den High-Tech Gründerfonds entfallen 15 % der Anteile und Mountain Super Angel hält rund 9 % der avandeo-Anteile. Neben avandeo buhlen im Desginsegment unter anderem noch myFab.com (www.myfab.com) und Fashion4Home (www.fashion4home.de) um Nutzer. Mit Partech hat avandeo jetzt zumindest einen finanzstarken Kapitalgeber im Rücken. Mal sehen, ob das Start-up nun auch nach Frankreich expandiert.
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Kommentare
Hab gehört, dass die Bewertung bei rund 3 Mio. liegen los. Kann dies jemand bestätigen?
Kommentar von Websuperstar 11. April 2011 @ 08:58Egal ob Bewertung bei 1 Mio. oder 3 Mio. liegt, schon erstaunlich welche Beträge in was für “Unternehmen” gepumpt werden.
Kommentar von Melf 11. April 2011 @ 09:23Optisch sehr ansprechend und die Produkte mit Liebe zum Detail aufgemacht, allerdings extrem lange Ladezeiten.
Besonders skeptisch bin ich jedoch was die Preisgestaltung angeht.
Wieviele User lassen sich noch von irgendwelchen ausgedachten VK Preisen blenden? ( z.B. Kunststoff-Rattangarnitur für 8.700,- Euro ).
Insgesamt sind die dort genannten Preise nicht günstiger als beim Designer Outlet nebenbei und da kann ich es gleich mitnehmen.
Habe gehört, es sollen sogar 3 Mrd. sein.
Kommentar von insider 11. April 2011 @ 09:28Hat jmd. Zahlen wieviel Möbel schon übers Netz verkauft werden? Ich denke, viele wollen so ein Sofa doch erstmal Probesitzen, bei Tischen oder Schränken hingegen spielt das aber eher eine untergeordnete Rolle. In 20 Jahren kaufen wir alles online :)
Kommentar von Martin Wielander 11. April 2011 @ 12:45Naja ich find die Möbel nicht gut und auch die Preise! gibt einiges besseres…
Kommentar von romeo 11. April 2011 @ 14:59Ob hier jetzt jemand die Möbel persönlich gut findet oder nicht, interessiert mich wenig. Der Möbelmarkt scheint zumindest lukrativ zu sein. Denke aber nicht, dass wir in 20 Jahren alles online kaufen werden. Bestimmte Waren – und gerade Möbel – haben auch weiter offline eine Chance. Aber es werden in den nächsten Jahren immer mehr Möbel über das Netz verkauft.
Kommentar von Websuperstar 11. April 2011 @ 16:37Ich noch aktuelle Zahlen: Für das Jahr 2011 peilt avandeo einen deutlich zweistelligen Millionenumsatz an.
Kommentar von Alexander Hüsing 13. April 2011 @ 14:52