Rasantes Tempo: Schon kurz nach dem Start im November überraschte der Online-Bestellservice Lieferheld (www.Lieferheld.de) mit einem Relaunch, nun folgt die Finanzierungsrunde: Satte vier Millionen Euro investieren Tengelmann, Holtzbrinck Ventures und Team Europe Ventures in den selbsternannten Lieferhelden. Das Geld fließt in ein ambitioniertes Vorhaben: Über 20 Millionen Euro will man in den kommenden Jahren investieren, um die deutsche Marktführerschaft zu erobern. Eine direkte Kampfansage an Marktführer Pizza.de (www.pizza.de).
Holtzbrinck Ventures und Team Europe Ventures statteten Lieferheld bereits zum Start im November mit einer Million Euro Startkapital aus. Die neue Finanzierungsrunde führt nun Neuinvestor Tengelmann an, der sich von der aggressiven Strategie begeistert zeigt: “Online Food Delivery wird sich in Europa in den kommenden Jahren zu einem Milliardenmarkt entwickeln, und Lieferheld wird in sehr kurzer Zeit einen großen Kundenstamm gewinnen. Das exzellente Team und die ambitionierte Zielsetzung, innerhalb von kurzer Zeit den Break Even zu erreichen, haben uns überzeug”“, erklärt Christian Winter, Geschäftsführer der Tengelmann E-Commerce GmbH.
Noch beliefert Pizza.de mehr Städte
Jetzt heißt es für den Lieferdienst-Neuling erst einmal, für eine deutschlandweite Abdeckung zu sorgen. Aktuell kann man über den Bringservice in 35 Städten bestellen – da ist Pizza.de natürlich weit voraus. Nichtsdestotrotz ist die Geschwindigkeit, mit der Lieferheld vorgeht, beachtlich. Und so erwartet das Team auch bis Ende des Jahres “mehrere hunderttausend zahlende Kunden”. Lieferheld-CEO Fabian Siegel ist überzeugt, dass der Markt überreif ist: “Die Smartphone- und iPad-Generation wird auf den Komfort von ‘always online’ nicht mehr verzichten. Und mit der großen Erfahrung unserer Investoren in Food & Internet möchten wir mit Lieferheld den deutschen Markt erobern.” Es bleibt spannend auf dem Feld der Lieferdienste.
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Kommentare
Herzlichen Glückwunsch, da muss sich wohl Pizza.de warm anziehen. Es ist erschreckend wie einfach es zu sein scheint einen Platzhirschen vom Markt zu pusten. Ich wünsche jedenfalls Pizza.de alles gute und viel geschick.
Kommentar von fachkundige Stellungnahme 26. März 2011 @ 09:12Ihnen fällt jetzt erst auf, wie leicht Dinge mit viel Geld zu bewerkstelligen sind?
Kommentar von baller 26. März 2011 @ 20:48Gähn. Ich bestelle auch weiterhin bei pizza.de – warum soll ich das ändern? Da kann lieferheld noch so viele “Gimmicks” hinzufügen. Wenn ich Essen bestellen will, will ich Essen bestellen und keiner “Commmunity” beiwohnen und Lust auf “Spielchen” hab ich auch nicht. Alleine schon das eintragen meiner Lieferadresse bei einem neuen Lieferdienst ist mir zu viel. Ich bleib bei pizza.de – egal wer oder was da neu auf den Markt kommt und egal wie viele Millionen irgendwer investiert und “hippe Zusatzfunktionenn” brauche ich auch nicht.
Kommentar von Mylli 27. März 2011 @ 16:10…und ich bestell immer noch bei TONI. Ich kenn TONI – ich mag TONI – TONI gibt mir ne Flasche Wein aus und ich musste mich bei TONI nicht mal registrieren. TONI sitzt nur 3 Strassen von da, wo ich wohne und bringt die Pizza auch bei Schnee und Eis. TONI hat nicht mal ne Internetseite aber er hat so ziemlich jeden Bewohner des Viertels hier als Kunden :-D
Lieferheld braucht kein Mensch – Pizza.de ist auch sinnlos aber auf TONI würd ich nie verzichten – da würd ich sogar freiwillig mehr zahlen, so lecker ist das da :-D
Kommentar von Cisco 27. März 2011 @ 21:09Lieferheld tut’s nicht. In Bonn z.B. sind nur drei Restaurants angeschlossen, alle z.Zt. geschlossen. Qualitätszusagen gibt es nicht. Nee, da bleibe ich doch lieber bei meiner gewohnten Franchise-Kette oder fahre selbst eben zum Dönermann um die Ecke.
Kommentar von Olav 28. März 2011 @ 07:26Das übliche Spiel “schnell und künstlich aufblasen”, guten Exit und schnell weg (-:
Kommentar von David 28. März 2011 @ 09:35Würdet ihr es anders machen!? ;-)
Kommentar von Kai 28. März 2011 @ 11:05Unabhängig von der Finanzierungsrunde. Egal welchen Lieferdienst man wählt (pizza.de, lieferando.de, mjam.net, lieferheld.de, etc.): es sind immer die gleichen, teils schlechten Restaurants, am Start. Es gibt bei keinem dieser Services einen USP wie bspw. bei Bloomsburys (”leckere Restaurants”), das leider im höheren Preissegment ist.
Kommentar von thinkery 28. März 2011 @ 12:04Kleiner Nachtrag: Tengelmann sicherte sich 15 % an Lieferheld.
Im Rahmen ihrer E-Commerce-Strategie baut die Mülheimer Unternehmensgruppe Tengelmann ihr Engagement 2011 im Bereich „food“ weiter aus: Aktuell hat sich Tengelmann mit 15% an der LIEFERHELD GmbH beteiligt.
Quelle
Kommentar von Alexander Hüsing 14. April 2011 @ 09:32