Finanzspritze: Der Datenbankanbieter sones (www.sones.de), der die Graphdatenbank GraphDB entwickelt, sammelt vom Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), T-Venture und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Wachstumskapital im “einstelligen Euro-Millionenbereich” ein. Hauptinvestor ist TGFS. Das frische Kapital soll unter anderem in “den Ausbau des Cloud-Computing-Geschäfts und der Open-Source-Community” fließen. Die sones-Graphdatenbank GraphD, die Daten unterschiedlicher SQL-Datenbanken zusammenfügen und in Beziehung setzen kann, ist derzeit als skalierbare Cloud-Lösung bei Microsoft Azure und in der Amazon Cloud erhältlich.
“Marktbegleiter können das aufstrebende Cloud-Business heutzutage nur auf eigene Gefahr missachten. Wir waren uns bereits frühzeitig der Möglichkeiten bewusst, die sich ergeben, wenn Unternehmen ihre Daten in der Cloud auslagern”, sagt Daniel Kirstenpfad von sones. Die GraphDB ergänzte Software as a Service perfekt. “Zahlreiche Unternehmen können die Anwendung zusätzlich zu relationalen Datenbanken einsetzen und das unter hohen Sicherheitsbedingungen und zu vernünftigen Konditionen”, sagt Kirstenpfad weiter. Bereits 2008 investierte T-Venture als Hauptinvestor in der junge Unternehmen aus Erfurt. “Die Graphdatenbank von sones ist eine Entwicklung, der die Zukunft gewiss ist und auf dem vielversprechenden NoSQL-Markt weiter vorangetrieben werden muss. Sie eignet sich beispielsweise für Unternehmen im Automobilbereich, der chemischen oder pharmazeutischen Industrie und dem E-Commerce”, sagt Christian Sternitzke von der CFH Beteiligungsgesellschaft, die den TGFS verwaltet.

Fragen










Kommentare
Schön, endlich mal wieder ein Startup mit einem “wirklichem Produkt” statt Werbefinanzierung etc.
Kommentar von darando 17. Januar 2011 @ 17:48Herzlichen Glückwunsch an das Team der sones GmbH. Ein tolle Technologie von der man noch viel hören und sehen wird
Kommentar von Phil 19. Januar 2011 @ 10:43Das Konzept von GraphDB gefällt mir gut, da ich eine Datenbank-Freak bin.
Kommentar von Nikkki 20. Januar 2011 @ 21:23