Bei the Chicken berichten Nutzer von ihren Produkterlebnissen

Früher erlebten Menschen etwas mit Menschen. Heute erleben Menschen etwas mit Produkten. Genau dafür gibt es the Chicken (www.thechicken.com), eine Plattform für Produkterlebnisse. Nutzer berichten von den Geschichten, die sie mit einem Produkt […]
Bei the Chicken berichten Nutzer von ihren Produkterlebnissen

Früher erlebten Menschen etwas mit Menschen. Heute erleben Menschen etwas mit Produkten. Genau dafür gibt es the Chicken (www.thechicken.com), eine Plattform für Produkterlebnisse. Nutzer berichten von den Geschichten, die sie mit einem Produkt erlebt haben. Damit bieten sie anderen Nutzern ein emotionales und ungewöhnliches Bild auf Produkte, zu denen ansonsten eher werbelastige Infos durchs Netz schwirren. Als zusätzlichen Anreiz für die Veröffentlichung von Produktgeschichten belohnen die Gründer Sebastian Kurt und Adrian Haß verschiedene Produkt-Aktionen mit Auszeichnungen, Punkten und Cheftiteln.

“Wenn es darum geht, ein neues Produkt kennen zu lernen, verlassen wir uns immer weniger auf externe Informationsquellen sondern orientieren uns anhand der Erfahrungen, die unsere Freunde damit gemacht haben”, sagt Kurt. Wie in anderen sozialen Netzwerken gibt es bei the Chicken die Funktion “Status Updates”, nur dass jede Aktion mit einem Produkt verbunden ist. Wenn jemand zu einem Artikel mehr als zwei Erlebnisse mitgeteilt hat, wird er zum Chef – bis ihn ein anderer überbietet. Das Berliner Start-up ist aus dem Vorläufer Shopotainment hervorgegangen. Der alte Name war nicht mehr tragbar: “Jeder Nutzer verband damit \’Produkte einkaufen\’. the Chicken hingegen ist eine Erlebnisplattform für Produkte. Egal, ob jemand Dinge neu entdeckt, Produkte verteufelt oder vergöttert, all das sind Emotionen, die mit Produkten verbunden sind”, erklären die Gründer gegenüber deutsche-startups.de.

Kundenansprache für die junge Zielgruppe war bisher zu seriös

So ist aus der seriösen blau-weißen Webseite mit Einkaufswagen als Logo eine Plattform in retro-grünem Style geworden, die auf ein verrücktes Huhn als Markenzeichen setzt. Bewusst scheint man sich damit an die jüngere Generation zu wenden, die auf der Plattform “Produktidentifikation und Mitteilungsbedürfnis spielerisch vereinen” kann. Ein guter Schritt, da die Geschäftsidee eher auf junge Menschen zugeschnitten ist und die bisherige Kundenansprache für diese Zielgruppe zu seriös war. Da sich das Start-up noch in der Betaphase befindet, können sich Nutzer nur auf Einladung hin anmelden. Diese gibt es bei Freunden, die schon Mitglieder sind, beim the Chicken-Team oder in der Beta-Community bei deutsche-startups.de.

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Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.



  1. Sebastian

    “Der alte Name war nicht mehr tragbar: “Jeder Nutzer verband damit ‘Produkte einkaufen’. the Chicken hingegen ist eine Erlebnisplattform für Produkte.”

    Naja im alten Namen hat immerhin ein Namensteil annähernd gepasst.

    Chef wird also derjenige der am meisten Artikel schreibt, da ist der Spam ja schon vorprogrammiert.

  2. Spam ist sicher immer ein Problem, allerdings haben wir uns einige Gedanken gemacht dies zu verhindern. Auch wird der Chef nicht einfach für die meisten Erlebnissen vergeben.
    In der Zukunft planen wir verstärkt die Filter so zu schalten das unsere Nutzer für sie interessante Erlebnisse von Freunden und Gleichgesinnten sehen.

  3. Pingback: Wo Social Commerce an seine Grenzen kommt [Kommentar] » t3n News

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