
Die Gründer des Berliner Start-ups twago (www.twago.de) können sich über frisches Geld freuen: Eine ungenannte Frankfurter Investorengruppe aus dem Bankenumfeld beteiligt sich mit einer mittleren sechsstellige Euro-Summe an der Outsourcing-Plattform. Vor gut einem Jahr ging das Gründerteam bestehend aus Gunnar Berning, Maria Lindinger und Thomas Jajeh mit twago online. Der Name der Firma steht für “TeamWork Across Global Office”. Das Start-up vermittelt Dienstleistungen an deutsche und internationale Experten.
Das globale Konzept – neben der deutschen Version von twago gibt es auch eine englische und eine italienische – sowie die Umsetzung des Outsourcing-Gedankens durch das jungen Unternehmen scheinen zu übezeugen. Denn laut Gründerin Lindinger waren die twago-Macher in der glücklichen Lage ihren “Investor unter mehreren Interessenten frei auswählen zu können”. Thomas Jajeh erläutert die Wahl des Investors folgendermaßen: “Gerade die Erfahrungen des Investors im Bankenumfeld waren von strategischer Bedeutung.“ Nach eigenen Angaben verfügt das Start-up derzeit über monatliche Wachstumsraten von durchschnittlich 40 %.
Aus MondayWorks wird twago
Mit dem frischen Geld sollen die Wachstumsraten weiter beschleunigt werden sowie weitere Markteintritte in Europa voran gebracht werden. Zunächst aber wächst twago in Deutschland weiter: Der Dienstleistungs-Vermittler MondayWorks (www.mondayworks.de) wandert unter das Dach von twago. “Bis zum 31. Dezember 2010 bleibt Ihr Mitgliedschaftskonto bei MondayWorks aktiv und voll funktionsfähig. Sie haben also genug Zeit, laufende Projekte abzuschließen und Ihre Daten zu sichern. Danach kann MondayWorks nicht mehr genutzt werden”, teilt das Unternehmen mit. Und weiter: “Durch den Zusammenschluss mit twago schließt sich MondayWorks einer internationalen Projektplattform mit einem Ausschreibungsvolumen von über 1.000.000 Euro und einem Pool von mehr als 100.000 internationalen Dienstleistern an”.
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Kommentare
… mehr als 100.000 internationalen Dienstleistern … dass man so unverfroren und ungestraft Zahlen in die Welt hinaus trägt finde ich eine Frechheit. Wenn ich mir das Dienstleisterverzeichnis bei twago.de so anschaue, zähle ich übern Daumen vielleicht 6.000 Dienstleister, nicht nur aus Deutschland, sondern welt weit.
Es freut mich ja wenn ein Startup wächst und gedeiht, dennoch sollte man auf dem Boden bleiben.
Kommentar von Tom 20. November 2010 @ 13:00Bilder in dieser Form gehören auch eher in die Zeit der Jahrtausend-Wende, da ist der erste Eindruck schon dahin. Aber vielleicht seit Ihr ja inhaltlich gut.
Kommentar von wigger 20. November 2010 @ 15:19Das Foto sieht eher so aus, als hätte ein Kegelclub aus der Eifel den Jackpot einer Lotterie gewonnen und plant das Geld jetzt auf Malle auf den Kopf zu hauen.
Kommentar von Robert 20. November 2010 @ 19:03Naja, auch wenn die Zahlen stimmen sollten, sind 10EUR Auftragsvolumen pro Dienstleister selbst bei den dort extremen Dumpingpreisen ein eher bescheidener Erfolg ;)
Kommentar von Martin 21. November 2010 @ 11:24