25 elementare Marketingtipps für Facebook – Gastbeitrag von Markus Bauer

Eine gute und vor allem gut durchdachte Marketingstrategie wird für die Betreiber von Facebook-Seiten immer wichtiger. Markus Bauer von Seite 1-Suchmaschinenoptimierung präsentiert in diesem Gastbeitrag – eng angelehnt an “25 Tips for Killer […]
25 elementare Marketingtipps für Facebook – Gastbeitrag von Markus Bauer

Eine gute und vor allem gut durchdachte Marketingstrategie wird für die Betreiber von Facebook-Seiten immer wichtiger. Markus Bauer von
Seite 1-Suchmaschinenoptimierung präsentiert in diesem Gastbeitrag – eng angelehnt an “25 Tips for Killer Facebook Marketing” – 25 elementare Facebook-Marketing-Tipps.

Nutzen Sie eine Vanity-URL für Ihre Facebook-Seite
Eine Vanity-URL (facebook.com/markenname) ist so wichtig wie ein guter Domainname. Im Gegensatz zu /e854ca07d80ae3817 können User sich eine “sprechende” URL merken und sogar direkt eingeben. Falls Ihr Markenname besetzt ist, obwohl sie einen begründeten Anspruch haben, sollten Sie freundlich aber bestimmt beim “Besetzer” anklopfen. Hilft das nicht weiter, können Sie auch ein passendes Präfix vor den Marken- oder Firmennamen hängen (my-brand) bzw. einen Kurz-Appendix dahinter (brand-4u).

Vervollständigen Sie Ihr Facebook-Profil
Ein komplett ausgefülltes Facebook-Profil – inklusive Detail-Informationen zur Firma und Links zu anderen Social Media Profilen – gibt dem User das Gefühl, es nicht nur mit einer virtuellen Identität, sondern mit einer real existierenden und professionell agierenden Firma zu tun zu haben. Dazu trägt auch eine klare und knackige Beschreibung dessen bei, was Ihre Firma (besonders) macht.

Individualisieren Sie die Optik Ihrer Facebook-Seite
Sowohl Facebook als auch externe Anbieter bieten Editoren an, mit denen Sie Ihre Facebook-Seite individuell gestalten und sich vom üblichen Einerlei abheben können – ohne selbst zu programmieren. Ihre Facebook-Seite muss einer individuell programmierten Webseite in nichts nachstehen. Anleitung zum Erstellen einer Facebook-Seite in 3 einfachen Schritten, coole Tools & ausgewählte Beispielseiten.

Werden Sie Mitglied in Gruppen rund um Ihr Thema
Treten Sie den für Ihr Thema und Ihre Branche relevanten Fachgruppen bei und bringen Sie sich aktiv in die dort stattfindenden Diskussionen ein. Damit ist nicht gemeint, dass Sie zur Schwatzbase mutieren oder gar auf den Seiten Ihrer direkten Wettbewerber einen Streit vom Zaun brechen sollen.

Schalten Sie Anzeigen auf Facebook für Ihre Seite
Werben Sie für Ihre Firma und Ihre Angebote mit Facebook-Anzeigen auf Cost-per-Click-Basis an selektiv ausgewählte Zielgruppen. Schreiben Sie einen zugkräftigen Text, gestalten Sie ein attraktives Banner und verlinken Sie zu einer (optimierten) Landeseite – fertig.

Bieten Sie exklusive Preisvorteile auf Facebook
Viele Marken machen erfolgreich vor, wie mit Preisvorteilen und Gratisgoodies – exklusiv für Facebook-Fans – viele neue Fans gewonnen werden können. Um die Fans bei der Stange zu halten, die Bindung an die Marke bzw. das Unternehmen zu erhöhen und positive Mundpropaganda zu initiieren, sollten Discounts langfristig angelegt und/oder immer wieder neue Fanvorteile angeboten werden.

Belohnen Sie Empfehlungen Ihrer Facebook-Seite
Machen Sie es möglichst leicht und reizvoll für User, Ihre Produkte und Ihr Unternehmen zu empfehlen. Bieten Sie Provisionen, Preisvorteile oder Geschenke für erfolgreiche Empfehlungen. Persönliche Empfehlungen müssen nicht teuer und können viel effektiver sein als andere Marketingmaßnahmen.

Führen Sie Facebook-Promotions durch
Promoten Sie Produkt-Bundles zu reduzierten Preisen. Bieten Sie Discounts unter der Voraussetzung, dass eine vorher festgelegte Mindestmenge abgenommen wird. (Er)Finden Sie geeignete Anlässe wie Jahrestage oder bestimmte Wochentage, an denen Sie Ihre Aktionen regelmäßig durchführen.

Sponsern Sie Facebook-Gewinnspiele mit Ihrem Produkt
Stiften Sie in regelmäßigen Abständen Preise für externe Gewinnspiele und achten Sie darauf, dass Ihr Unternehmen auf den Seiten des Veranstalters angemessen präsentiert wird.

Veranstalten Sie regelmäßig kleine Ratespiele
Posten Sie ein wöchentliches Quiz (am besten mit Bezug zu neuen Angeboten) oder ein Ratespiel (am besten mit Bezug zu Ihrem Unternehmen). Damit die Teilnehmer auf der einen Seite zwar mehr über Sie erfahren, auf der anderen Seite aber nicht gelangweilt sind, können Sie die Fragen mit aktuellen (Tages)Themen auflockern.

Veranstalten Sie Gewinnspiele mit fremden Produkten
Wenn Ihre Produkte für eine breite Zielgrupe auf den ersten Blick nicht besonders anziehend wirken, können Sie auch Wettbewerbe veranstalten, bei denen sie die Preise für die Gewinner aus eigenen und beliebten Fremdprodukten (z. B. von Apple) kombinieren.

Sorgen Sie für Interaktion mit Ihren Fans
Kommunizieren Sie mit Ihren Fans – Dialog ist das Stichwort. Wenn User eine Frage haben oder Bedenken äußern, sollten Sie so schnell wie möglich darauf eingehen. Wenn Sie nicht alle Fragen selbst beantworten wollen (oder können), verweisen Sie an die richtige Stelle bzw. an einen Kundendienst-Mitarbeiter, der weiterhelfen kann.

Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Inhalte
Wie ein Blog steht (und fällt) eine Facebook-Seite mit frischen Inhalten. Warum also eine tolle Seite auf- und dann Staub ansetzen lassen? Es können durchaus auch Verweise auf interessante externe News und Informationsquellen (bevorzugt im eigenen externen Blog) sein. Wenn Sie externe Texte (z. B. Pressemitteilungen) auf Facebook posten: Bitte nicht in Gänze, sondern nur kurz zusammengefasst.

Stellen Sie Fragen und bitten Sie um Feedback
Gerade wenn der Austausch mit den Usern ins Stocken zu geraten droht, sollten Sie die Konversation gezielt durch die Bitte um Feedback zu einem relevanten Thema oder eine interessante Fragestellung am Laufen halten. Der gegenseitige Austausch hilft dabei, den Gemeinschaftssinn zu stärken.

Organisieren Sie Gruppen-Chats
Virtuelle Treffen mit Audio- oder Video Chat-Anwendungen (Skype steht vor der Tür) stellen eine tolle Möglichkeit dar, um sich mit Ihrer Community auszutauschen. Gerade Produktmanager können so auf informelle Art mit den Usern interagieren. Gibt es eine Art Markenbeauftragten, eine besonders kommunikative oder bekannte Person in Ihrem Unternehmen, sollte diese in den Live-Chats dabei sein.

Teilen Sie interessante Inhalte
Ganz wichtig: Der Newsfeed muss nicht nur aus Business News bestehen – etwas Human Touch, Fun und Meldungen aus der Region können nicht schaden. Es geht darum, nicht allzu bemüht zu wirken, aber es gilt auch, eine gute Balance zu finden und ein Abgleiten in Slapstick oder – noch schlimmer – Beliebigkeit zu vermeiden. Ein unverwechselbares und zur Marke passendes Profil ist das Ziel.

Richten Sie eine virtuelle Helpline ein
Mindest eine Person aus dem Kundendienstbereich sollte zumindest tagsüber permanent auf der Facebook-Seite sein, um User ggf. weiterhelfen zu können. Ob neuer User oder “alter” Fan: Schnelle Reaktionen sind grundsätzlich gut geeignet, um zu zeigen, dass man sich um seine User bemüht.

Vermeiden Sie ein Durcheinander der Formate
Die Inhalte aus verschiedensten Quellen bzw. in unterschiedlichen Formaten sollten Sie immer wieder in die passenden Kategorien verschieben, um “Chaos” im Newsfeed vorzubeugen. Ein aufgeräumter Newsfeed verhindert unnötige Konfusion und führt dazu, dass User auch in andere Tabs einsteigen, sich insgesamt länger auf Ihrer Facebook-Seite aufhalten und mehr über Ihre Firma erfahren.

Posten Sie die Erfahrungen Ihrer User
Bitten Sie Ihre User, darüber zu berichten, wie Ihre Produkte ihnen geholfen und ihr Leben (ein kleines bisschen) besser gemacht haben. Gehen Sie aktiv auf Bestandskunden zu, sprechen Sie mit ihnen, posten Sie eine Zusammenfassung – aber editieren oder streichen Sie keinesfalls entscheidende Aussagen (O-Ton klingt auch viel glaubwürdiger).

Stellen Sie Ihre Privacy Settings richtig ein
Sie können Ihre Seite auf “Fans only” stellen, oder jeden die Inhalte Ihre Facebook-Seite sehen lassen. Sie müssen entscheiden, was in Anbetracht Ihres Angebots und Ihrer Zielgruppe am besten für Sie ist und wie offen Sie sich geben wollen. Nur denken Sie daran, wenn Sie Vorteile nur für Fans bieten, eine Extra-Landeseite einzurichten – sonst können User, die noch nicht Fan sind, gar nicht erfahren, welche Benefits sie als Fan erwarten.

Bitten Sie Ihre Kunden um ihre Meinung
Gerade vor einer Produktneueinführung sollten Sie die Möglichkeit nutzen, eine Umfrage durchzuführen, um bespielsweise herauszufinden, welche Features Ihren Usern besonders wichtig sind. Es schadet ja nicht, denen zuzuhören, die Ihre Produkte nachher nutzen (sollen). Und auch wenn Sie natürlich nicht alle Ideen und Wünsche berücksichtigen können, sollten Sie doch zumindest einige davon umsetzen und Ihre User darüber informieren.

Laden Sie Ihre Kontakte ein, Fan zu werden
Browsen Sie mal durch Ihre verschiedenen Kontaktverzeichnisse und E-Mail-Accounts, und stellen Sie daraus eine möglichst überschneidungsfreie Mailingliste zusammen. An diese Liste schicken Sie eine nett gestaltete und ansprechend formulierte E-Mail mit Link zu Ihrer Facebook-Seite. Sie können Kontaktlisten auch in Facebook importieren und dort “weiterverarbeiten”.

Geben Sie sich geheimnisvoll
Bevor Sie wichtige Dinge bekanntgeben, sollten Sie Ihre User bzw. Fans mit kleinen Andeutungen richtig neugierig machen. So können Sie beispielsweise den USP neuer Produkten in regelmäßigen Posts scheibchenweise kommunizieren und erst mit dem eigentlichen Launch komplettieren.

Integrieren Sie einen Warenkorb

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Warenkorb in Ihre Facebook-Seite zu integrieren. Wenn Sie Ihre Besucher einmal davon überzeugt haben, dass Ihre Marke und Ihre Produkte es wert sind, kann ein Warenkorb den Deal sozusagen sofort besiegeln. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihre Kunden nicht allzu viele Schritte bis zur Kasse (durch)laufen lassen. Und denken Sie auch daran: Facebook Credits könnten bald zum universellen Zahlungsmittel (auch außerhalb von Facebook) werden.

Lassen Sie nicht den Chef raushängen
Menschen sind einzigartig – wie ihre Charaktere. Einige Ihrer Fans sind sicher etwas anspruchsvoller, anstrengender oder gar aggressiver als andere. Aber nur weil sie Fans Ihrer Marke sind, sollten Sie sie trotzdem nicht bevormunden oder gar den Mund verbieten. Auch wenn jemand etwas sehr unfreundlich daherkommt, sollten Sie erstmal auf nette Art darauf hinweisen, dass ein solches Verhalten sowohl auf die Person als auch auf die Marke zurückfällt. Also: Bevor Sie jemanden rausschmeißen, bitte erstmal einen Warnschuss vor den Bug geben.

Zur Person
Markus Bauer ist Geschäftsführer von Seite 1-Suchmaschinenoptimierung. Für deutsche-startups.de schrieben Bauer und sein Team bereits Gastbeiträge zu den Themen “10 brutale Wahrheiten über SEO“, “7 harte SEO-Wahrheiten“, “SEO für Facebook-Pages“, “Tipps und Tricks für Facebook- bzw. Social Media-Marketing” und “SEO für Google Instant = SEO für Longtail, Title & Snippet“. Zuletzt beschäftigte sich Bauer mit den Thema “Google SEO Starter Guide – Do’s & Don’ts auf Deutsch“.

In eigener Sache: deutsche-startups.de gibt es auch bei Facebook



  1. TheRiddler

    Man man man und im Screenshot nicht mal eine eigens modifizierte Seite. Lieber Alex, dass kann ich euch mot FBML im Nu machen ;)

    Btw. sollte man noch erwähnen, dass die Vanity URL erst ab 25 Usern nutzbar ist.

  2. @TheRiddler

    Kostenlose Unterstützung kann ich immer gebrauchen.



  3. Dieter M.

    Das Wort “Facebook” kann hier übrigens durch so ziehmlich alle anderen Dienste im Web ersetzt werden.

    just my 2 cents



  4. DH

    und gleich mit dem ersten tollen Tipp fährt man an die Wand. Im Namen darf nämlich kein Bindestrich enthalten sein, deshalb ist “my-brand” nicht möglich.

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