Die Oldenburger Verlagsgruppe NWZ, die unter anderem die “Nordwest-Zeitung” herausgibt, steigt – wie deutsche-startups.de vorab in Erfahrung bringen konnte – bei clipkit (www.clipkit.de), einem Videovermarkter ein. Das junge Unternehmen beschreibt sich selbst als “die erste Lösung für Video-Werbung im Internet, die Bewegtbildvermarktung und Content Delivery Network kombiniert”. Zu den Kunden des Start-ups gehört beispielsweise neuwagen.de. Clipkit stellt dem Automagazin seinen Player zur Verfügung, vermarktet die Videoinhalte und sorgt zudem für eine Verbreitung der Filme auf anderen Autoseiten. Die Werbeeinnahmen teilt clipkit sowohl mit den Webseitenbetreibern als auch den Videoproduzenten. “Mit unserem Engagement für clipkit wollen wir aktiv das Thema Bewegtbildvermarktung und –syndizierung vorantreiben. Vor allem die zunehmende Relevanz von spezialisierten Video-Inhalten für vertikale Online-Kanäle und die von clipkit entwickelte Playertechnologie waren ausschlaggebend für unsere Investitionsentscheidung“, sagt Ulrich Gathmann von der NWZ-Unternehmensgruppe, die im vergangenen bereits bei Käuferportal einstieg.
Clipkit wurde im Oktober 2008 von Cengiz Kurt, der 2001 die Online-Marketing-Agentur Cormes aus der Taufe hob, gegründet. Seit Mai wird der Gründer von Mitgeschäftsführer Mathias Blüm, der früher als Geschäftsführer der RTL-Videoplattform Clipfish.de wirkte, unterstützt. “Wir freuen uns sehr, mit der Investition der NWZ einen engagierten und neuen Technologien gegenüber sehr offenen Partner aus Verlagsseite an Bord zu haben. Mit der Investition und dem damit verbundenen Zugang zu einem weitreichenden Netzwerk innerhalb der Medienbranche ist der Grundstein für das weitere schnelle Wachstum der wichtigsten Geschäftsbereiche gelegt“, glaubt Blüm. Mit dem frischen Kapital soll das weitere Wachstum ausgebaut und neue Kooperationen eingeleitet werden. Knapp zwei Jahre nach dem Start schreibt clipkit nach eigenen Angaben bereits schwarze Zahlen. Neben der NWZ sind unter anderem auch die myphotobook-Gründer Philipp Solf, Jan Christoph Gras und Marek Bärlein, Maria Mpalaoura (Geschäftsführerin commit’ad Medienvermarktung) sowie Formblitz-Macher Werner Vollert bei clipkit an Bord.
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Kommentare
Unfassbar, diese Bude ist echt dubios und ich weiß wovon ich schreibe.
Bei Clipkit.de sucht man vergeblich nach AGBs und Information zu den Rahmenbedienungen. Auch telefonisch bekommt man keine Information. Als vor kurzen bei Clipkit anrief und mit dem Geschäftsführer persönlich sprach, wies dieser mich mit dem frechen Aussage “Das interessiert mich nicht. schreiben Sie mir eine eMail” zurück. Ich hätte von diesem Dienstleister mehr erwartet.
Gerade weil die Konkurrenz sehr in diesem Nischenmarkt sehr Hoch ist. Ich möchte hier gern bemerken, dass Clipkit zu den kleinsten Vermarkter gehört. Andere Anbieter wie Captain Ad, miragom exoClick, goviral, RevenueMax, Voodoo Video und der Marktführer Smartclip, bieten deutlich mehr Transparenz und behandeln den Kunden als Kunden.
Ich habe durch ein Telefonat erfahren, dass Adscale unter anderen auch alle Clipkit-Video stündlich aktuell importiert. Aus Vermarktersicht ist die Kooperation mit Adscale ideal, weil dort auch der Restplatz von Impression-starken Seiten wie zum Beispiel onviste angeboten wird. Und ich mir bei der Abrechnung sicher sein kann, dass dort nirgends getrickst wurde.
Außerdem habe ich als Admanager, viele weitere schlechte Erfahrungen mit dieser Firma gemacht. Ich musste oft feststellen, dass die Clipkit-Publisher -Seiten ganz andere Video-Impression-Zahlen berechnet bekommen haben, als die mir berechnet wurden. In einen persönlichen Gespräch mit einen Ex-Clipkit-Mitarbeiter, erfuhr ich die Ursache für diese Zähldifferenzen. Clipkit hat einen Trojaner entwickelt, der jeden Computer durch den Besuch einer Publisher-Webseite befällt Sie lesen richtig, der Besuch einer Webseite reicht aus, um sich mit dem Trojaner zu infizieren.
Wenn Sie eine Webseiten, wie myVideo.de, Neuwagen.de, Giga.de, glam.de oder klatsch-tratsch.de besuchen, wird das trojanische Pferd auf Ihren Computer übertragen und gleichzeitig aktiviert. Dabei agiert das Programm weitgehend unbemerkt im Hintergrund. Der Trojaner missbraucht den Rechner und den Internet- Zugang des Opfers, um Werbung auf einer unsichtbaren Bühne auszuliefern. Clipkit liefert Vermarktern ungewöhnlich gute Auslieferungszahlen und rekordverdächtige Klickraten.
Zuletzt möchte ich gerne noch einmal das Produkt beschreiben. Leider ist das Produkt nicht so gut gestaltet, viele Einstellung sind mehrfach im Kundenbereich zu finden und meist kaputt bzw. zeitweise defekt. Die von Clipkit verwendete Playertechnologie besteht aus einen eingekauften Produkt namens Flowplayer. Dieser Player bietet die Möglichkeit, seinen Player individuell zu gestalten. Jedoch darf man in der Clipkit-Version die Farben und das Aussehen nur minimal und unbedeutend verändern.
Fazit:
Kommentar von ClipkitKunde 07. März 2012 @ 01:23Ich würde euch von Clipkit abraten. Das Produkt ist zu Zeit schlecht gestaltet und der Dienst nicht stabil. Man sucht lange nach funktionierenden Knöpfen und viefmißt auch viel Funktionalität. Clipkit betreibt einen Trojaner, der sich über die sogenannten Publisher-Webseiten verbreitet. Dieses trojanische Pferd mißbraucht den Browser und die Identät des Opfers, um Aufrufe und Klicks für ein Werbemittel zu erzeugen. Dabei spielt es keine Rolle, wie das Werbemittel eingebunden ist. Auch sogenannte Third-Party-Impressions, Klick-zähler von Drittvermarkter werden getäuscht.
Ich glaube das ist der abgefahrenste Kommentar auf ds ever! :-)
Kommentar von Yella 07. März 2012 @ 08:27Da hat sich auf jeden Fall mal jemand richtig Mühe gegeben die zu “versenken”. ;)
Kommentar von JMCQ87 07. März 2012 @ 13:29