
Viele probieren sich derzeit am Konzept “Essen via Internet” aus. Ein Branchen-Neuling ist der Dienstleister eat-star (www.eat-star.de). Die Plattform bündelt Lebensmittel-Bringdienste und beschränkt sich dabei nicht auf Klassiker wie Pizza, Chinese Food oder Sushi. Jedes Restaurant, das Essen ausliefert, ist willkommen, genauso wie Getränke-, Obst- oder Brötchen-Lieferanten.
Auf der gelb-lila Startseite wählen Nutzer zunächst die Bestellkategorie aus: Essen, Getränke, Obstiges oder Frühstück? Mit Eingabe der Postleitzahl erscheinen sämtliche Anbieter, die in der Region ausliefern und sich bei eat-star angemeldet haben. Die meisten Lieferanten werden in Berlin, Hamburg und München angezeigt, in anderen Regionen sieht es teilweise noch mau aus. Aber laut eat-star, dem immerhin schon über 230 Partner angehören, kommen täglich bis zu 20 neue Anbieter hinzu. Die Auflistung der Bringdienste ist übersichtlich: Auf einen Blick sehen Nutzer Nationalität, Mindestbestellwert und Lieferzeit des Anbieters sowie die Bewertung durch andere Nutzer. Aktuell tüftelt das Gründerteam an einem Prämienkonzept, mit dem Kunden Punkte sammeln und gegen ein Produkt oder eine Prämie eintauschen können.
Gründer bringen schon Start-up-Erfahrung mit
Vor allem für Kurzentschlossene bietet der Service einen großen Vorteil: “Einige unserer Anbieter ermöglichen die Zahlung per Kreditkarte oder PayPal. So können Hungrige auch dann bestellen, wenn sie gerade kein Bargeld im Portemonnaie haben, und sparen sich den mühsamen Gang zur Bank”, erklärt Mitgründer Uwe Kampschulte. Was ebenfalls viele erfreuen wird: Um den Dienst zu nutzen muss man sich nicht registrieren. Eine Anmeldung ist nur erforderlich, um die Dienstleister in puncto Service, Qualität und Lieferung zu bewerten. Als Lieferservicedienst hat eat-star natürlich viele Mitbewerber. Von Anbietern wie Pizza.de (www.pizza.de) unterscheiden sich die Berliner, bei denen der Webhoster intergenia an Bord ist, vor allem durch die Kategorienvielfalt. Sehr ähnlich ist hingegen Konkurrent yourdelivery.de (www.yourdelivery.de), bei dem Nutzer zwar nicht nach Frühstückslieferanten, dafür aber zusätzlich nach Cateringdiensten suchen können. Die Gründer von eat-star sind Daniel Bosch, Uwe Kampschulte und Mark Beyer. Alle drei bringen schon Start-up-Erfahrung mit: Bosch und Kampschulte waren bereits an der Gründung von erento (www.erento.com) beteiligt, Beyer initiierte humyo.com (www.humyo.com). Das Trio gibt auch ein soziales Statement ab und spendet einen Teil der Vermittlungsprovisionen an die bekannte Hilfsorganisation Die Tafel e.V.
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* Finanzspritze für yourdelivery.de


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Kommentare
Eine klitzekleine Kurzkritik: lila und gelb passen nicht gut zueinander.
Kommentar von VanDamme 27. August 2010 @ 17:02LA Lakers?
Kommentar von rocco 27. August 2010 @ 17:07Also ich finde das Design gut!
Wobei man bei der PLZ-Eingabe ruhig mal den Chrome-Hover-Effekt deaktivieren könnte.
Kommentar von Tim 27. August 2010 @ 18:24Design wird sehr oft sehr überschätzt. Was zählt sind Inhalte.
Da achtet niemand mehr auf das Aussehen. Ich finde aber man sollte es nicht völlig vergessen und in diesem Fall zum Bereich Lebensmittel natürliche Farben wählen. Also Farben die in der Natur oder bei Lebensmitteln vorkommen. Grün zum Beispiel.
Man will sich im Wettbewerb ja auch von anderen Mitbewerbern abgrenzen, da ist eine glasklare “Design-Linie” sehr hilfreich.
Kommentar von VanDamme 27. August 2010 @ 23:21“Design wird sehr oft sehr überschätzt. Was zählt sind Inhalte.”
Nur blöd wenn der User die Inhalte gar nicht erst sieht, weil er abgeschreckt ist… Bitte nicht schwarz oder weiß sondern “grau” denken! ;)
Kommentar von Nico 28. August 2010 @ 22:53Ok, wenn das Design so schlecht ist, dass die Seite unübersichtlich ist oder fürs Auge zu anstrengend ist, dann hat man natürlich ein Problem.
Im Zweifel (Inhalt oder Design) entscheidend ist jedoch der Inhalt.
Das hat sich im Laufe der Zeit immer wieder bestätigt.
Kommentar von VanDamme 29. August 2010 @ 11:10Eines der besten Beispiele ist “craigslist”.
mir gefällt die farbgestaltung auch nicht … aber viel schlimmer ist die restaurantauswahl in meinen plz-gebiet… ziemlicher schrott, inder die türkisch,italienisch und mexikanisch liefern …. ihh (-: dann lieber blomsburys
Kommentar von david 29. August 2010 @ 14:37Wenns nach Design geht, dann würden alle Seiten gleich blas aussehen in netten Erdtönen.
Homer Simpson: “LANGWEILIG !”
Man muss nunmal auffallen und wenn man mit der Farbe aneckt (so wie man es an den Kommentaren sieht), dann ist das schon ein Erfolg.
@VanDamme: natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen, aber man stelle sich mal vor alle würden wie craigslist ausschauen, da läuft mir ein Schauer den Rücken runter. Und bei solchen Seiten muss man auch sehen wann sie gegründet wurden, einem heute neu gegründeten craigslist würde kein Hahn nachkrähen.
Kommentar von Dieter M. 30. August 2010 @ 10:10@Dieter: Doch, nämlich dann wenn das Angebot überzeugt.
Kommentar von VanDamme 30. August 2010 @ 10:37Ich denke das Design bzw. die Farbwahl des Layouts ist eher Geschmackssache… ich selber finde beispielsweise neue Startups ohne auffallende Farben extrem langweilig. Man muss sich von den anderen Anbietern absetzen. Einen guten Effekt hat das ganze… sobald man euch nach eat-star befragt, werden allen die knalligen farben einfallen :-) wer hat dann gewonnen? hehehe
@ VanDamme
Kommentar von Cevahir Ejder 30. August 2010 @ 13:55Lila und Gelb passen nicht zueinander… aber lila und orange :-) Dort gibt es nichts gelbes!
Ohne Frage kann man durch falsches Design Leute abschrecken, aber so schlimm ist es in meinen Augen nicht. Zumal die Inhalte in meinen Augen gut zu finden sind und letztlich soll ja eine Konversion erzeugt werden. Soll heißen wer kommt will Essen bestellen und wird nicht Stunden auf der Seite rumhängen, da dürfte das Design auch nciht für so große Probleme sorgen.
Kommentar von Ines 16. November 2010 @ 15:30