Millionenrunde bei Panfu

Heimlich, still und sehr leise arbeiten Moritz Hohl und Kay Kühne seit vielen Monaten an ihrer Spiel- und Lernplattform Panfu.de (www.panfu.de). Das letzte große Lebenszeichen stammt aus dem Februar dieses Jahres – damals […]
Millionenrunde bei Panfu

Heimlich, still und sehr leise arbeiten Moritz Hohl und Kay Kühne seit vielen Monaten an ihrer Spiel- und Lernplattform Panfu.de (www.panfu.de). Das letzte große Lebenszeichen stammt aus dem Februar dieses Jahres – damals schickten die Berliner mit Oloko (www.oloko.de) eine neue Spielwelt ins Rennen. Momentan stehen bei Young Internet, dem Unternehmen hinter den beiden Spielplattformen, alle Zeichen auf Wachstum. Oloko soll in diesem Jahr noch in den “zehn stärksten Märkten in Europa live gehen”. Panfu wiederum wurde im ersten Quartal dieses Jahres bereits in fünf weitere Länder exportiert. Bis zum Jahresende sollen 20 Sprachversionen vorliegen.

Das nötige Kapital für das weitere Wachstum machen die bisherigen Investoren Rocket Internet, der Inkubator der Samwerbrüder Alexander, Marc und Oliver, und Holtzbrinck Ventures (beide auch an deutsche-startups.de beteiligt) locker. Das Start-up erhält einen siebenstelligen Betrag. Bei einer Finanzierungsrunde vor zwei Jahren erhielt das Unternehmen bereits drei Millionen Euro. “Die erneute Finanzierung durch Rocket Internet und Holtzbrinck Ventures zeigt uns die Anerkennung für unsere bisherige Arbeit und den Glauben an unsere Vision, uns weltweit als Marktführer für Social Games im Kindersegment zu etablieren”, sagt Gründer und Geschäftsführer Kühne.

Young Internet wirtschaftet profitabel

“Wir werden das Kapital vor allem dazu nutzen, um einerseits unser Engagement in den bisherigen Panfu-Ländern auszuweiten sowie andererseits in weitere Länder zu expandieren. Mit der Investition unserer Partner können wir nun unsere Ziele noch schneller und nachhaltiger umsetzen.” Bereits seit Anfang 2009 ist Young Internet profitabel. 15 Millionen junge User in Europa nutzen die Dienste des Unternehmens. “Ein Ende des Wachstums ist nicht abzusehen – allein in den letzten sechs Monaten konnte Panfu ein Umsatz-Plus von jeweils 25 % pro Monat erzielen”, teilen die beiden Gründer mit. Genaue Zahlen nennt das Start-up nicht.

Hausbesuch bei Panfu

In den Räumen der Spiel- und Lern-Community Panfu geht es zu wie in einem Zoo – überall sitzen, liegen und stehen irgendwelche Tiere. Pandas sind dabei in der Mehrheit. Einige Eindrücke in unserer Fotogalerie.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Cass

    25% pro Monat bei sechs Monaten? Das sind fast 300% Wachstum – oder immer noch 150%, wenn sich die 25% jeweils auf den Umsatz von vor 6 Monaten beziehen.

    Bei einem ~3 Jahre alten Spiel? Wie soll das gehen? Oder ist der Umsatz dermaßen niedrig, das schon kleine Änderungen dermaßen große Auswirkung haben?

    Das klingt völlig absurd.



  2. Jim

    Es ist auch völlig Absurd, dass Young Internet weiterhin Geld bekommt. *Jeder* (egal ob Berufseinsteiger oder Internetveteran), der mit Hohl und Kühne über längere Zeit in Berührung war hat die gleiche Meinung zu ihnen: unerfahren, inkompetent, arrogant, lern-unfähig.

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