Im Sommer 2008 berichten wir erstmals über den Reiseservice inzumi (www.inzumi.com). Damals positionierte sich das Start-up als Plattform zum Thema Reiseplanung, -organisation und -dokumentation. Mit wenigen Klicks konnten sich Urlauber über den kleinen Dienst persönliche Reiseführer erstellen und ausdrucken. Inzwischen haben die Frankfurter ihr Konzept deutlich verbessert und ausgebaut. inzumi bietet onlineaffinen Reisenden weiter die Möglichkeit, sich aus vielen Infos einen persönliche Reiseführer zuerstellen. Das fertige Produkt kommt nun aber als Buch daher. Die sind rund 10 Euro zu haben. “Wir wollen, dass sich unsere Kunden auf einen unvergesslichen Urlaub freuen und ihren Reiseplan auf Wunsch in Buchform festhalten“, sagt Enrico Just, früher unter anderem Vorstandsmitglied bei Tomorrow Focus und jetzt Geschäftsführer des Frankfurter Start-ups inzumi.

„Zum Reiseantritt bieten wir ihnen an, einen sehr individuellen Führer nach eigenen Vorgaben zusammenzustellen. Gestaltet mit Texten und Bildern zu den Sehenswürdigkeiten, erhalten Sie einen einzigartigen hochwertigen Reiseführer für die schönste Zeit des Jahres.“ Für die passenden Inhalte sorgt eine eigene Redaktion und die zur Langenscheidt Verlagsgruppe gehörende Reiseführermarke Polyglott. Für qualitativ hochwertige Inhalte ist somit gesorgt. Aktuelle Tipps und Bewertungen zu Reisezielen in aller Welt liefert eine eigene Community. Das Zusammenklicken der Reiseinfos funktioniert kinderleicht. Ein wenig Zeit muss man für die Zusammenstellung aber schon investieren. Eine abgepeckte Version – ohne Bilder und Karten – kann man sich zudem immer noch selbst ausdrucken. Das richtige Buch ist aber noch ein anderes Erlebnis.
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Kommentare
Also ich finde die Idee an sich ja spannend, allerdings sehe ich persönlich da nur einen sehr kleinen Nischenmarkt. Man muss die Leute ja in einem sehr speziellen Moment abholen, um seinen Reiseführer loszuwerden. Also recht viel Marketing notwendig, dazu noch die Lizenzgebühren für die Inhalte, der Druck an sich, der Versand, was da wohl übrig bleibt?
Enentuell machen ja Kooperationen mit Reisebüros o.ä. Sinn, die sowieso individuelle Reisen schnüren, dann halt noch den passenden Reiseführer on top…
Kommentar von Hagen 10. März 2010 @ 22:44