Online-Optiker Mister Spex fährt 2009 4,5 Millionen Euro Umsatz ein

Der Online-Optiker Mister Spex (www.misterspex.de) war in eigener Sache bisher sehr schweigsam. Nun nennt das im Dezember 2007 von Dirk Graber, Björn Sykora, Thilo Hardt und Philipp Frenkel gegründete Unternehmen erstmals Zahlen. Im […]

Der Online-Optiker Mister Spex (www.misterspex.de) war in eigener Sache bisher sehr schweigsam. Nun nennt das im Dezember 2007 von Dirk Graber, Björn Sykora, Thilo Hardt und Philipp Frenkel gegründete Unternehmen erstmals Zahlen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Online-Shop für Brillen und Kontaktlinsen, der im April 2008 online ging, nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es gerade einmal 0,5 Millionen Euro. “Wir haben alle großen Lieferanten für uns gewonnen, unser Sortiment erweitert und selbst im Krisenjahr 2009 ein Umsatzwachstum von rund 1.200 % hingelegt”, sagt Gründer und Geschäftsführer Graber. Für das laufende Jahr ist Grabner optimistisch und erwartet ein Wachstum von über 100 %.

Gelingen soll dies unter anderem über eine Ausweitung des Sortiments um Gleitsichtbrillen, Markenbrillengläser und Sportbrillen. Außerdem ist die Expansion ins europäische Ausland geplant. Die inzwischen 2,5 Millionen Euro Risikokapital, die Mister Spex laut “Handelsblatt” unter anderem von Team Europe Ventures, Astutia Ventures, Grazia Equity und dem High-Tech Gründerfonds bisher einsammelte, sollten dafür noch eine Weile reichen. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 40 Mitarbeiter. Abseits von Deutschland muss sich Mister Spex allerdings auf finanzstarke Konkurrenz einstellen: Acton Capital Partners stieg neben Highland Capital Partners und Index Ventures kürzlich beim britischen Online-Optiker Glasses Direct (www.glassesdirect.co.uk) ein. Die drei Geldgeber stateten das Start-up mit 11,5 Millionen Euro aus. Der Großteil dieser zweiten Finanzierungsrunde stammte von Acton Capital Partners. Offline-Schwergewichte wie Fielmann muss das Mister Spex-Team dagegen nicht fürchten. “Per Internet kann man Brillen nicht anpassen”, zitiert das “Handelsblatt” Fielmann. Der Filialist macht jährlich mehr als eine Milliarde Euro Umsatz. Dagegen ist Mister Spex noch eine ganz kleine Nummer.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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  2. Respekt & Herzlichen Glückwunsch zu diesem Ergebnis. Von 0,5 Mio. auf 4,5 Mio. Euro ist ein bemerkenswerter Umsatzsprung. Ich bin sehr gespannt, wie die weitere Entwicklung von Mr.Spex verläuft. Zunächst war ich auch skeptisch, ob der Online-Versand von Brillen funktioniert; nachdem mich im Sommer ein Optiker einmal über die Industrie und den Handel aufgeklärt hat sehe ich das Potenzial sehr deutlich.

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