Frisches Kapital für KennstDuEinen
Neue Investoren für die Bewertungsplattform KennstDuEinen.de (www.kennstdueinen.de). In einer zweiten Finanzierungsrunde statten die österreichische Beteiligungsgesellschaft VM Digital sowie Helmar Hipp, Geschäftsführer von VM Digital, und Michael Munz, zuletzt Geschäftsführer von TheMediaLab, das junge Unternehmen mit frischem Kapital aus. Neben diesen neuen Investoren greifen auch die Altgesellschafter bestehend aus Mitgliedern des Investorenkreises BrainsToVentures – darunter Stefan Morschheuser, Peter Schüpbach, Konstantin Urban und Ralf Struthoff erneut ins Portemonnee. “Wir freuen uns über den großen Zuspruch von bestehenden und neuen Investoren für KennstDuEinen”, sagt Carsten Schmidt, der im Jahr 2008 zusammen mit John Goddard das Unternehmen gründete. “Jetzt haben wir das perfekte Team für eine weitere erfolgreiche Expansion.”
Mit der Bewertungsplattform KennstDuEinen.de wollen Goddard und Schmidt die Suche nach empfehlenswerten Dienstleistern erleichtern – egal, ob man nun einen Zahnarzt, Anwalt oder Fliesenleger braucht. Mit wenigen Klicks kann jeder registrierte Nutzer Dienstleister aller Art bewerten und anderen Nutzern so vielleicht bei der Suche nach dem passenden Anbieter helfen. Zielgruppe sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. “Der lokale Werbemarkt boomt. Der Ansatz, mit Empfehlungen zu arbeiten, führt zu loyalen Kunden. Mit ihrer Marketing- und Vertriebsexpertise ist KennstDuEinen optimal
positioniert, um diesen Markt zu revolutionieren”, sagt Neuinvestor Munz. Zum Portfolio seines einstigen Arbeitgebers TheMediaLab hätte KennstDuEinen sicherlich auch gut gepasst. Im vergangenen Jahr verzehnfachte die Bewertungsplattform nach eigenen Angaben ihren Umsatz und fuhr auf das Gesamtjahr bezogen “einen siebenstelligen Umsatz” ein.
Artikel zum Thema
* Finanzspritze für KennstDuEinen.de
* KennstDuEinen.de gewinnt drei Investoren
* KennstDuEinen.de bewertet Dienstleister aller Art
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hm. ich wunder mich gerade ein bisschen ob ich den usp nich mitbekommen hab, aber qype oder die lokale suche bei google machen doch auch nichts anderes? reinvented wheel?
Kommentar von moritz — 18. Januar 2010 @ 13:38
ich finde den siebenstelligen umsatz für das modell nicht plausibel
Kommentar von Maik — 18. Januar 2010 @ 14:51
Stimmt. Nachdem Herr Benz bzw. Herr Daimler das erste Auto gebaut hat, hätte es eigentlich auch keinen Sinn gemacht, dass sich noch weitere Firmen an diesem Thema versuchen.
Kommentar von Jan — 18. Januar 2010 @ 14:58
für nen siebenstelligen Umsatz müssen die mindestens ein 125 € eCPM erreichen. Das ist schon ne ziemliche Leistung, vorallem bei einer doch recht mittelprächtig aussehenden Website…
Kommentar von Tobias — 18. Januar 2010 @ 15:55
Na wenn mein Vorhaben 7stelligen Umsatz machen würde, bräuchte man keine Investoren, es sei denn man möchte jemanden kaufen!
Kommentar von Marc Breder — 18. Januar 2010 @ 16:11
Das Konzept beruht darauf, dass die Dienstleister sie bezahlen… also wäre das schon mit 10.000 Unternehmen die jährlich 100 € ausgeben möglich…
Kommentar von Rene — 18. Januar 2010 @ 17:18
@Rene das Konzept ist schon klar, trotzdem muss bei dem Traffic den Unternehmenskunden die dort zahlen die Impressions mindestens 125 € eCPM wert sein. Zum Vergleich: Normalerweise bezahlt man ca. ein 1-2€eCPM. Der siebenstellig Umsatz ist also schon etwas “ungewöhnlich”.
Kommentar von Tobias — 18. Januar 2010 @ 18:15
@ rene, ehrlich, wer gibt denn auf dieser Website einhundet Euro aus, für ein Jahr? Ich habe mal einen Branchenbuchverlag mitgegründet und weiß wie schwer es ist, kleinen Business Kunden solche Anzeigen zu verkaufen. Sry, 10k in einem Jahr … unmöglich. Nicht mit so einem Startup. Und schon garnicht mit so einem Design. Naja, vllt, ja doch möglich in Deutschland …
Kommentar von MaikCapetown — 18. Januar 2010 @ 20:15
Die große Neugründungseuphorie bei Bewertungsportalen scheint ein wenig abgeklungen zu sein, trotzdem haben diese Portale ihre Berechtigung und bieten einen konkreten Nutzwert für die Nutzer. Bei http://www.keduni.de setzen wir allerdings auf Spezialisierung und konkreten Marktfokus, nämlich Berater und Beratungsdienstleister insbesondere Anwälte, Notare, Steuerberater und Finanzberater.
Kommentar von frid — 23. Februar 2010 @ 22:29