Im Sommer des vergangenen Jahres kündigten SevenOne Intermedia, der Multimedia-Ableger von ProSiebenSat.1, und Holtzbrinck eLab im großen Stil ein gemeinsames Reiseunternehmen an. Die beiden Unternehmen wollten ihre Reiseplattformen reise.de (www.reise.de) und reise.com (www.reise.com) zusammenlegen. Das Vorhaben wurde bei der EU-Kommission zur Prüfung angemeldet und genehmigt. Inzwischen wurde die Reise-Liasion jedoch – heimlich, still und leise – zu den Akten gelegt. Damals erschien die Kooperation sinnvoll, heute nicht mehr. Man muss auch experimentieren dürfen, heißt es aus dem Hause ProSiebenSat.1 auf Anfrage.
Die TV-Sendergruppe will reise.com nach Informationen von deutsche.startups.de stattdessen wieder mit seiner Beteiligung wetter.com (www.wetter.com) unterbringen – dort war die Reiseplattform auch schon früher zu Hause. Somit ist wieder getrennt, was scheinbar so gut zusammen passte. Bei der Ankündigung des Joint Ventures sagte Arnd Benninghoff von Holtzbrinck eLab im vergangenen Jahr: “Die Zusammenführung von reise.com und reise.de bringt das zusammen, was ohnehin zusammengehört”. Zwei starke Partner sorgen aber nicht immer für ein Happy End.
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* reise.de und reise.com machen gemeinsame Sache

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Kommentare
wahnsinns nachricht! was der markt bereits seit knapp einem halben jahr(!!!) weiß wird hier als top-news angebracht. gähn!
Kommentar von burti 15. Dezember 2009 @ 16:08@burti
Dies ändert nichts daran, dass bisher noch niemand über die Auflösung der Kooperation berichtet hat. Über die Ankündigung dagegen haben unzählige Medien berichtet. Als Chronistenpflicht musste diese Meldung deswegen sein.
Kommentar von Alexander Hüsing 15. Dezember 2009 @ 16:12Weder reise.de noch reise.com bieten Alleinstellungsmerkmale. Der Auftritt ist schwach, die Inhalte werden über die üblichen Content-Provider zugesteuert, das findet man auch in 1000 anderen Portalen.
Daher hätten sich auch keine Synergien aus einer Kooperation ergeben, weil beide den gleichen Schrott anbieten.
Kommentar von Hendrik 15. Dezember 2009 @ 18:29@burti
Wie ich gerade sehe, haben auch kress.de und W&V die Meldung aufgegriffen – einmal mit und einmal ohne Verweis auf diese Meldung. Somit kann von Gähn keine Rede sein!
Kommentar von Alexander Hüsing 17. Dezember 2009 @ 08:10