Anders als angekündigt, geht der neueste Online-Shop aus dem Hause Rocket Internet, dem Inkubator der Samwerbrüder Alexander, Marc und Oliver nicht unter dem Namen Club of Style (www.club-of-style.de), sondern als Fashion4Home (www.fashion4home.de) an den Start. Das Gründerteam von Fashion4Home besteht aus Christoph Cordes, Marc Appelhoff und Just Beyer. Gemeisam will das Trio Designmöbel und Einrichtungsgegenständen über das Netz verkaufen. Neben Rocket stattete auch Holtzbrinck Ventures (wie die Samwer-Brüder an deutsche-startups.de beteiligt) das junge Start-up in der ersten Finanzierungsrunde mit frischem Kapital aus.

Das Ziel der Macher ist anspruchsvoll, mit ihrem “Designer-Möbel Online-Shop” wollen sie nicht weniger als die “Möbelbranche revolutionieren”. “Designtrends sollen schnell erkannt und innerhalb kurzer Zeit umgesetzt werden. Statt wie bisher zwölf Monate auf ein trendiges Möbelstück zu warten, kann der Kunde bei fashion4home bereits nach wenigen Wochen sein gewünschtes Objekt erwerben”, teilt das junge Start-up mit. Und weiter: “Da viele Schritte der traditionellen Möbelproduktion entfallen, profitiert er dabei von bis zu 80 % günstigeren Preisen im Vergleich zu etablierten Möbelhäusern.”
“Deutschland ist reif für intelligentes E-Commerce”
Der wichtigste Konkurrent in diesem Segment ist somit myfab (www.myfab.com). Der französische Online-Shop für Designmöbel und Lifestyle-Produkte ging vor zwei Monaten in Deutschland an den Start. Nach eigenen Angaben sammelte das Unternehmen hierzulande bereits über 100.000 registrierte Nutzer, 10.000 Kunden und 15.000 Bestellungen ein. “myfab zeigt, dass Deutschland reif ist für intelligentes E-Commerce. Billig war gestern. Smart Shopper erwarten zusätzlich Qualität und Design. Hier geraten klassische Händlermodelle an ihr Limit”, sagt Jesper Wahrendorf, Geschäftsführer von myfab Deutschland. Er rechnet damit, Mitte 2010 myfab Frankreich einzuholen – dort ist das Unternehmen seit Anfang 2008 aktiv. Monatlich werden derzeit 50 Container nach Europa verschifft. Ebenfalls neu im Design-Möbelgeschäft ist zudem design2desire (www.design2desire.com). Das Gründertrio bestehend aus Brigitte Wittekind, Burkhard Gersch und Ulrich Gersch hat sich zum Ziel gesetzt, individuelle Designer-Stücke günstig anzubieten.
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Kommentare
http://www.fashion4home.de/liege-long-island-weiss.html
Sind ja nette Sachen dabei, ich sehe auch oben meinen Warenkorb, kommentare, abstimmen, empfehlen… Nur kein Knopf wo “bestellen” drauf steht :)
Naja, meine spontane kauflusst ist nu vorbei ^^
Kommentar von Tim Owesen 23. November 2009 @ 08:53Hm. Alle “Designer” Möbel finde ich auch auf Ebay für einen ähnlichen oder sogar günstigeren Preis. Trotzdem finde ich es an und für sich interessant mal sehen wie sich so etwas entwickelt. Ferner finde ich den Spruch: “Deutschland ist reif für intelligentes Shopping” ganz schön Banane, dass Konzept ist ja nun auch nur wieder ein Ideenklau, daher für mich persönlich eigentlich keine Leistung die einer Randnotiz wert wäre wenn man genügend Geld als Multiplikator zur Verfügung hat. Ich machs mal neu “Deutschland ist reif für eigene Ideen und Konzepte.”
Kommentar von TheRiddler 23. November 2009 @ 09:06Ist das Sitzsackmodel nicht der Gründer von Tamundo??!
http://www.fashion4home.de/textilleder-sitzsack-relax-a-textilleder-gold.html
Muss der jetzt neuerdings mit modeln ein Zubrot verdienen? :D
Kommentar von Hui 23. November 2009 @ 10:43ist ja schon witzig – 4 Leute aus dem gleichen WHU-Jahrgang mit 2 identischen Startups:
auf der einen Seite Fashion4Home mit Christoph Cordes und Marc Appelhoff
auf der anderen Seite design2desire mit Brigitte Wittekind und Burkhard Gersch
ein spannendes Duell – aber warum tun sich die Leute nicht zusammen ?? Bündelung der Kräfte ? Oder wollte sich die 2. Truppe aus der Samwer-Umklammerung befreien ?
Die unterstützen ja mittlerweile so viele, dass sie sich von Rocket Internet in Shotgun Internet umbenennen müssten ….
Kommentar von Sam 23. November 2009 @ 11:16@Sam wenn ein Markt erst geschaffen ist, lohnt es sich ihn mit mehren Unternehmen zu beackern, um ein stärkeres Marktwachstum zu fördern… würde mich nicht wundern, wenn sie ähnliche Infrastrukturen nutzen und wissen teilen. Sinnvoll wäre es.
Kommentar von Rene 23. November 2009 @ 11:48fashion4home, brands4friends, … die Namen sind genauso originell wie die Konzepte austauschbar sind.
Kommentar von Hendrik 23. November 2009 @ 13:15mir fehlt die themenexpertise so ein bisschen, kommt mir mehr so vor: was könnte ich noch im web verkaufen ? probieren wir auch mal. ist alles so massen-ein-euro-shop-mässig. Ich bezweifele mal das die “Macher” ihre Produkte selbst als “anspruchsvoll” erachten. Ist eben Business, brands4friends läuft ja auch super, muss man aus meiner Sicht, “leider läuft es super” sagen, aber das sind wohl die heutigen Zeiten. masse statt klasse. geht im tv ja auch.
Kommentar von wigger 23. November 2009 @ 14:02@Rene: Die teilen ganz sicher nichts. Teilen sieht bei Brigitte Wittekind nämlich immer so aus: Sie nimmt, der andere gibt. Sonst nix.
Kommentar von PBJ 23. November 2009 @ 14:17Da kann man wigger und Hendrik nur zustimmen.
Kommentar von Thorsten 23. November 2009 @ 16:06Wirklich Innovativ ist das nicht.
Wenn meiner einer Möbel kauft, dann doch lieber welche die man vorab im Geschäft z. B. “Probegesessen” hat o. Ä.
Von brands4friends habe ich neulich sehr spät abends das erste mal einen TV-Spot gesehen und anschließend die Website besucht. So wirklich klar wird einem das Prinzip auf der Page auch nicht – von daher hab ich direkt von einer Anmeldung abgesehen.
Dass 80% Preisvorteil bei fashion4home erreicht werden sollen, geht entweder auf Kosten der Qualität oder des Personals.
Im schlimmsten Falle beides.