Rechtsstreit beendet: studiVZ bezahlt Facebook
Das Damoklesschwert über dem Studenten-Netzwerk studiVZ ist weg! Seit über einem Jahr schwebte eine Klage des Konkurrenten Facebook über dem Unternehmen. Jetzt teilt der Ableger der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (auch an deutsche-startups.de beteiligt) in wenigen Worten per Mail und in seinem Blog mit, dass sich die beiden Kontrahenten geeinigt hätten, ihren Rechtsstreit zu beenden. “Beide Unternehmen kommen überein, ihre jeweiligen Forderungen in den USA beziehungsweise in Deutschland zurückzuziehen. Teil der Vereinbarung ist es, dass beide Unternehmen ihre Netzwerke unverändert weiter betreiben dürfen.” Das Studenten-Netzwerk reagierte vor enigen Monaten auf die Klage von Facebook mit einer Feststellungsklage.
Das interessanteste Detail der kurzen Meldung steht am Schluss: “Facebook erhält im Zuge der Einigung eine Zahlung. Beide Parteien haben sich darauf verständigt, keine weiteren Einzelheiten offenzulegen.” Das Studenten-Netzwerk studiVZ ging eineinhalb Jahre nach Facebook an den Start. Beim Design und den Funktionen orientierten sich Gründer Ehssan Dariani und seine Mitstreiter ohne Zweifel am großen Vorbild Facebook – lediglich die Farbe war immer anders: rot statt blau.
Artikel zum Thema
* Facebook verklagt studiVZ
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6 Kommentare »
2 Trackbacks »
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[...] gewisser Hinsicht ist diese Kehrtwende sehr überraschend, schließlich stand zweifelsfrei fest, dass studiVZ in seiner Anfangszeit böse [...]
Pingback von Facebook und studiVZ legen Streitigkeiten bei | TechBanger.de — 11. September 2009 @ 13:26
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[...] der sich des Datendiebstahl schuldig gemacht haben soll, meisterte das Unternehmen. Zudem ist der Plagiatsstreit mit Facebook endlich vom Tisch. Die wichtigste Maßnahme in den vergangenen Monaten war allerdings die Öffnung [...]
Pingback von Markus Berger-de León verlässt studiVZ – Clemens Riedl neuer Chef der VZ-Netzwerke :: deutsche-startups.de — 04. Februar 2010 @ 16:44
2 Tweetbacks »
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Facebook hat sich wohl gesagt:
Eh schon Wurst, die Nutzer laufen eh schon zu uns über
Kommentar von tina Obermeier — 10. September 2009 @ 11:51
@tina
wie recht du hast!
finde es eh immer lustig wie vz sich selber toll darstellen: http://meedia.de/internet/detail/article/studivz-chef–wir-sind-grer-als-rtl_100023127.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=911&cHash=00a257b151
wenn man sich umhört im freundeskreis, alle wandern zu facebook über. wkw ist ebenfalls out
Kommentar von Jonathan — 10. September 2009 @ 13:14
in dem Interview von Jonathan steht:
…
Wie sieht es für das restliche Jahr aus?
Der Break-even ist nicht unsere erste Priorität.
…
Der ist gut!
Die Antwort war wohl eher auf das Jahrhundert statt aufs Jahr bezogen
Kommentar von tina Obermeier — 10. September 2009 @ 17:36
Wenn ich zuckerberg wäre, würde ich auch auf gut freund mit studivz machen. pr-technisch ist ne klage zu risikoreich uns kann user vergraulen…zu diesem zeitpunkt kann ein pr-gau nur schaden….
Kommentar von Simon — 11. September 2009 @ 10:32
Vor allem wird sich Essan bzw. dessen Anwalt über die Aussage freuen, man könne, wenn man nur wolle, bereits jetzt einen Gewinn erzielen. Da steht neuer Ärger ins Haus!
Kommentar von Hui — 11. September 2009 @ 11:43
Wenn ich HB wäre und Dariani so viel Geld gegeben hätte für NICHTS, würde ich den Jungen diesmal richtig in die Mangel nehmen. Das Interview in der SZ war die größte Sauerei, eine Frechheit..
Kommentar von Oli — 11. September 2009 @ 13:19