Rechtsstreit beendet: studiVZ bezahlt Facebook

Das Damoklesschwert über dem Studenten-Netzwerk studiVZ ist weg! Seit über einem Jahr schwebte eine Klage des Konkurrenten Facebook über dem Unternehmen. Jetzt teilt der Ableger der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (auch an deutsche-startups.de […]

Das Damoklesschwert über dem Studenten-Netzwerk studiVZ ist weg! Seit über einem Jahr schwebte eine Klage des Konkurrenten Facebook über dem Unternehmen. Jetzt teilt der Ableger der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (auch an deutsche-startups.de beteiligt) in wenigen Worten per Mail und in seinem Blog mit, dass sich die beiden Kontrahenten geeinigt hätten, ihren Rechtsstreit zu beenden. “Beide Unternehmen kommen überein, ihre jeweiligen Forderungen in den USA beziehungsweise in Deutschland zurückzuziehen. Teil der Vereinbarung ist es, dass beide Unternehmen ihre Netzwerke unverändert weiter betreiben dürfen.” Das Studenten-Netzwerk reagierte vor enigen Monaten auf die Klage von Facebook mit einer Feststellungsklage.

Das interessanteste Detail der kurzen Meldung steht am Schluss: “Facebook erhält im Zuge der Einigung eine Zahlung. Beide Parteien haben sich darauf verständigt, keine weiteren Einzelheiten offenzulegen.” Das Studenten-Netzwerk studiVZ ging eineinhalb Jahre nach Facebook an den Start. Beim Design und den Funktionen orientierten sich Gründer Ehssan Dariani und seine Mitstreiter ohne Zweifel am großen Vorbild Facebook – lediglich die Farbe war immer anders: rot statt blau.

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* Facebook verklagt studiVZ

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. tina Obermeier

    Facebook hat sich wohl gesagt:

    Eh schon Wurst, die Nutzer laufen eh schon zu uns über ;)



  2. Jonathan

    @tina

    wie recht du hast!

    finde es eh immer lustig wie vz sich selber toll darstellen: http://meedia.de/internet/detail/article/studivz-chef–wir-sind-grer-als-rtl_100023127.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=911&cHash=00a257b151

    wenn man sich umhört im freundeskreis, alle wandern zu facebook über. wkw ist ebenfalls out



  3. tina

    in dem Interview von Jonathan steht:


    Wie sieht es für das restliche Jahr aus?
    Der Break-even ist nicht unsere erste Priorität.

    Der ist gut!
    Die Antwort war wohl eher auf das Jahrhundert statt aufs Jahr bezogen ;)



  4. Simon

    Wenn ich zuckerberg wäre, würde ich auch auf gut freund mit studivz machen. pr-technisch ist ne klage zu risikoreich uns kann user vergraulen…zu diesem zeitpunkt kann ein pr-gau nur schaden….



  5. Hui

    Vor allem wird sich Essan bzw. dessen Anwalt über die Aussage freuen, man könne, wenn man nur wolle, bereits jetzt einen Gewinn erzielen. Da steht neuer Ärger ins Haus!



  6. Oli

    Wenn ich HB wäre und Dariani so viel Geld gegeben hätte für NICHTS, würde ich den Jungen diesmal richtig in die Mangel nehmen. Das Interview in der SZ war die größte Sauerei, eine Frechheit..

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