Chocri verkauft über 120.000 Tafeln

Ziemlich genau ein Jahr nach dem Start ziehen Michael Bruck und Franz Duge, die Macher der Wunschschokofabrik Chocri (www.chocri.de), Bilanz. In den vergangenen zwölf Monaten brachten die Berliner nach eigenen Angaben über 120.000 […]
Chocri verkauft über 120.000 Tafeln

Ziemlich genau ein Jahr nach dem Start ziehen Michael Bruck und Franz Duge, die Macher der Wunschschokofabrik Chocri (www.chocri.de), Bilanz. In den vergangenen zwölf Monaten brachten die Berliner nach eigenen Angaben über 120.000 Tafeln Schokolade an den Mann und die Frau. “Vor allem zu Weihnachten und zum Muttertag mussten wir in drei Schichten rund um die Uhr produzieren um die Bestellungen abzuarbeiten. Der größte Umsatzbringer war jedoch bislang der Valentinstag, für Weihnachten 2009 erwarten wir einen neuen Produktionsrekord. Aber auch der Sommer lief dank unserer Kühlverpackung entgegen aller Erwartungen ohne Einbußen,” so Gründer Duge. Aktuell produzieren im Hause Chocri 15 Mitarbeiter in Schichtarbeit täglich bis zu 1.000 individuelle Schokoladentafeln. Der erwirtschaftete Umsatz im ersten Jahr liegt im “mittleren sechsstelligen Bereich”.

Bei Chocri finden Leckermäuler zunächst einmal Schokolade in drei unterschiedlichen Geschmacksrichtungen: weiße Schokolade, Vollmilch und Zartbitter. Diese Tafeln lassen sich mit allerlei Zutaten wie Erdbeeren, Mangostreifen, Rosinen, Pinienkerne, Zimt oder Goldstaub belegen. Bei über 80 Zutaten sind der Vielfalt fast keine Grenzen gesetzt – erlaubt ist, was dem Käufer gefällt und hoffentlich auch schmeckt. Künftig wollen die Hauptstädter ihre individuellen Naschereien in neuen Verpackungen auf die Reise schicken. Zudem soll es eine Alternative “zur klassischen Rechteck-Tafelform geben”. Das wichtigste Vorhaben dürfte aber die Auslandsexpansion sein: Im Herbst will das Chocri-Team nach Großbritannien und im Januar in die USA expandieren. Auf Fremdkapital waren die Gründer bisher nicht angewiesen. “Wir verzichten bis heute auf Bankkredite oder Investor-Beteiligungen. Erst kürzlich haben wir wieder einem Interessenten abgesagt. Wir wollen selbst bestimmen, wie es mit chocri weitergeht”, sagt Duge.

Hausbesuch bei Chocri

Die Einladung in die Schokoladenfabrik Chocri konnten wir im vergangenen Jahr einfach nicht ausschlagen. Die schönsten Eindrücke haben wir mit der Kamera festgehalten – alle Bilder in unserer schmackhaften Fotogalerie.

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* Chocri kredenzt Wunschschokolade

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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  2. Bert

    Hmmm… 120.000 Tafeln, immerhin.
    Wenn man jetzt mal 3-4 Euro pro Tafel kalkuliert, dann sind wir bei dem mittleren sechsstelligen Umsatz.
    Mich würde mal interessieren, was denn ungefähr dabei rauskommt, wenn man davon die Kosten abzieht.
    Kosten: Kosten der Herstellung, Kosten für 15 Leute Personal, Marketing, Miete …
    Wenn man das alles abzieht und man daraus dann noch eine internationale Expansion ohne einen Investor finanzieren kann, dann alle Achtung!

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  4. Sebastian

    Gute Marketingleute (wie man oben an der guten PR Arbeit oben sieht) und sehr gute Idee zur Expansion. Finde ich sehr gut, wenn man sich gegen Investoren entscheidet. Viele Startups verkaufen Ihre Seele zu billig an die bekannten deutschen Investoren, die lediglich dem 50.000 Euro Geldschein winken.

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