zwei.null trends: Virtuelle Realitäten haben keine große Zukunft
Virtuelle Realitäten haben in den Augen von Web-Professionals keine große Zukunft vor sich: 32 % sind laut zwei.null trends, einer Kooperationsstudie von deutsche-startups.de und dem Internet-Marktforscher Innofact, der Meinung, dass solche Online-Welten in den kommenden Jahren an Bedeutung verlieren werden. 22 % geben zudem Bookmarkingdiensten keine große Zukunft. Überraschenderweise rechnen 64 % der befragten Web-Professionals damit, dass Business-Netzwerke weiter an Bedeutung gewinnen werden.
Chaträume und Newsletter sind auf dem absteigenden Ast, meinen die Web-Professionals (siehe Grafik 2). Eine große Zukunft bescheinigen die Umfrageteilnehmer dagegen Video-Konferenzen (66 %), persönlichen Nachrichtenportalen (67 %) und Online-Videos (70 %).
Zu den wichtigsten Trends bei der Web-Nutzung zählen die Web-Professionals die Personalisierung von Angeboten (68 %), die Nutzung von TV über das Internet (73 %) und die mobile Internet-Nutzung (94 %). Passwortdienste bescheinigen dagegen nur 32 % eine große Zukunft.
Über zwei.null trends
Für die zweite Erhebungswelle der Kooperationsstudie zwei.null trends haben deutsche-startups.de und der Internet-Marktforscher Innofact erneut Trends und Entwicklungstendenzen im Internet untersucht. Dafür wurde im März dieses Jahres eine internet-repräsentative Online-Umfrage im Online-Access-Panel meinungsplatz.de sowie eine On-Site-Befragung unter den Besuchern von deutsche-startups.de durchgeführt. Im Rahmen der Panelstudie wurden 941 Internetnutzer aus Deutschland sowie 301 Internet-Nutzer aus der Schweiz zu den Schwerpunktthemen Kommunikation im Web 2.0, Tendenzen im Online-Shopping, Mobiles Internet sowie Gaming befragt. Bei der On-Site-Befragung unter den Lesern von deutsche-startups.de wurden 216 Besucher zu den selben Entwicklungstendenzen im Web befragt – allerdings aus Sicht der Internet-Professionals.
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Was die virtuellen Welten angeht, so glaube ich schon, dass sie eine große Zukunft haben. Es kommt nur auf den Nutzen an oder wie real die virtuelle Welt ist! Am Ende ist Word of Warcraft nichts anderes als eine virtuelle Welt, mit riesigem Erfolg, wie man weiß!
Kommentar von Frank (Update-Leben) — 26. August 2009 @ 09:04
Ich denke auch, dass virtuelle Welten unterschätz (sofern sie nicht so ein Schnulli aka Second Life sind) werden und es in den nächsten Jahren eine Vielzahl von qulaitativ hochwertigen Inhalten geben wird. Ich glaube, dass Angebote wie “3D Chats” bspw. Smeet eher an Bedeutung verlieren werden, da der Mehrwert einfach zu gering ist. Die komplexen virtuellen Welten (nehmen wir mal Sightwalk als erste Basic) der Zukunft werden alle bisherigen Angebote von Businessnetzwerken, Shoppingplattformen usw. beinhalten, dass ist konsequent und nur logisch – ferner wird es wohl auch eine viel bessere Verknüpfung zur “realen” Welt geben. Bspw. kann man Immobilien in Zukunft u.a. über Streetview oder ähnliches direkt in der Straße suchen (sofern Makler diese dort inseriert haben) suchen.
Daher wäre es mal von Vorteil wenn Investoren in mutig in Konzepte in diese Richtung investieren würden, als immer nur Ihr Geld in Schrott (bspw. SMS-Guru) zu investieren.
Kommentar von The Riddler — 26. August 2009 @ 10:17
Wer komische Fragen stellt, sollte sich über komische Antworten nicht wundern. Den Bereich der Online-Netzwerke in 16 Kategorien aufzuteilen, die an mehreren Stellen nicht überschneidungsfrei sind, halte ich für problematisch.
Wo liegt etwa der Unterschied zwischen Social Communities und Privaten Netzwerken? In welche der beiden Kategorien fällt z. B. Facebook? Und hätten das alle befragten Experten zweifelsfrei auch so gesehen?
Skeptisch in Bezug auf die Verwertbarkeit der Daten macht mich das Resultat zu den Foto-Communities. Einem Dienst wie Flickr eine überwiegend “gleichbleibende” Zukunft zu attestieren, während bei der nächsten Frage die mobile Internetnutzung als wichtigster Zukunftstrend gesehen wird, passt nicht so ganz zusammen.
Auch bei den “virtuellen Realitäten” melde ich Zweifel an (wie auch die Kommentare Nr. 1 und 2): Wenn man die Spiele einbezieht, muss die Einschätzung eigentlich anders ausfallen.
Kommentar von Matthias Schwenk — 26. August 2009 @ 17:17