Der im Herbst des vergangenen Jahres gegründete Online-Shop 7trends (www.7trends.com) befindet sich auf Wachstumskurs. “Seit Jahresbeginn wuchs die Mitarbeiterzahl von 12 auf mittlerweile 20 und der Monatsumsatz hat sich verzwölffacht”, teilt das junge Unternehmen mit. Genaue Zahlen nennen die Berliner leider nicht. “Wir sind selber ein wenig überrascht und vor allem sehr erfreut über das schnelle Wachstum von 7trends”, sagt Mit-Gründer und Geschäftsführer Jochen Heemann von 7trends. „Offensichtlich gefällt unseren Kundinnen das Konzept, zusätzlich zum ‚normalen‘ Online-Shop auch Star-Looks und Laufsteg-Trends zu bezahlbaren Preisen nachzustylen.“
In Großbritannien ist asos (www.asos.com) mit diesem Konzept sehr erfolgreich unterwegs. Seit Gründung im Jahr 2000 verdoppelte das Unternehmen nahezu jedes Jahr seinen Umsatzes. Im vergangenen Jahr setzte asos rund 100 Millionen Euro um. Wie kürzlich bekannt wurde investierte Holtzbrinck Ventures (auch an deutsche-startups.de beteiligt) bereits im März in 7Trends. Die Anschubfinanzierung für das Start-up stammte von Rocket Internet, dem Inkubator der Samwer Brüder Alexander, Marc und Oliver (ebenfalls an deutsche-startups.de beteiligt). Damit 7Trends auch künftig wachsen kann, bezog das junge Unternehmen kürzlich neue Büroräume in Berlin-Mitte. Auf 400 Quadratmetern ist reichlich Platz für Mitarbeiter, Star-Looks und Laufsteg-Trends.
Artikel zum Thema
* Fünfzehn Fragen an Sebastian Sieglerschmidt von 7trends
* 7trends präsentiert Mode-Trends


Fragen










Kommentare
Als leider nicht ganz so stark in der E-Commerce-Szene verwurzelter Beobachter würde mich mal interessieren, welche echte Relevanz denn diese ganzen kleinen Mode-Online-Shops (z.B. yalook, haburi, coutie, guna, ladenzeile, mybrands usw.) insbesondere auch neben den großen, etablierten Anbietern haben?
Kommentar von Marcus 11. August 2009 @ 18:19Träumen die alle den Zappos-Traum?
@Marcus
An welche “großen, etablierten” Anbieter denkst du denn, die im Internet Mode der aktuellen Saison an Frauen im Alter von 18-35 Jahren verkaufen? Das würde mich mal interessieren…
Kommentar von Philipp 11. August 2009 @ 20:00Der Umsatz verzwoelftfacht. Wow. Unglaublich. Ohne weitere Angaben ist diese Information leider wertlos und soll starkes Wachstum und Erfolg suggerieren.
Der Umsatz ist besonders in der Anfangsweise relativ leicht steigerbar – Beispiel von 10 Euro Umsatz im ersten Monat auf 120 Euro im zweiten Monat.
Bitte hard facts, keine nebuloesen Verkaufsargumente, die Investoren oder Partner – dann emotional angereizt (nicht mehr rational denkend – anlocken soll.
Kommentar von Martin 12. August 2009 @ 10:43Ich hatte vor allem an die klassischen Einzelhandelsmarken und größeren Labels gedacht (otto, neckermann, karstadt, quelle, heine, baur, amazon, cunda, esprit, s.oliver, h&m, 3suisses…).
Kommentar von Marcus Piesker 12. August 2009 @ 12:08Aber die sind natürlich zugegebenermaßen nicht so klar positioniert.
@ Marcus
Kommentar von Andreas 12. August 2009 @ 13:13+ yalook ist ja ein Otto Unternehmen
+ guna.de gehört zur Görgens Gruppe. Ein gr. Player mit deutschlandweit über 70 Filialen.
+ haburi.de gehört zu dress-for-less.de. Die machen über 20 Mio. Euro Umsatz
Ich finde es immer amüsant, wie Start-ups Transaktionsvolumen und Umsatz verwechseln. Die €100 Millionen ist lediglich das Trsanktionsvolumen auf “ASOS”. Bei einer angeneommener CPA von 5%, beträgt der Jahresumsatz von ASOS €5 Millionen – wohlgemerkt, neuen Jahre nach Gründung des Unternehmens.
Kommentar von Berger 25. August 2009 @ 01:02