Stoffe, soweit das Auge reicht! Unzählige Frauen und sicherlich auch einige Männer beglückt die Plattform stoffe.de (www.stoffe.de) mit Tüll, Taft und Seide. Über 6.000 Stoffe wollen zu Gardinen oder anderen kreativen Dingen verarbeitet werden. Das Konzept des Nischenshops kommt an: Bereits im vergangenen Jahr weitete das Unternehmen seinen Dienst auf Großbritannien und Schweden aus. Im Juni dieses Jahres folgte der Gang nach Frankreich. 100.000 Unique User und zwei Millionen Page Impressions kommen pro Monat zusammen. “In diesem Jahr streben wir einen Umsatz von zwei Millionen Euro an”, sagt Jessika Hermenau vom stoffe.de-Team. Hinter der Plattform, die bereits einige Jahre im Netz ist, steckt das Halstenbeker Unternehmen fabfab – steht für fabulous fabric, das seinen Kunden neben Stoffen auch den zugehörigen Nähservice anbietet. Auf der separaten Plattform stoffrestposten.de können Nutzer außerdem reduzierte Stoffreststücke erhalten.
Um seine Kunden bei der Stange zu halten, führte das stoffe.de-Team kürzlich einige neue Funktionen ein: Viele Kunden hätten die Erfahrung gemacht, dass ein Stoff dem Produktfoto nicht “entspricht oder als Vorhang in der Realität ganz anders wirkt”. Deswegen haben die Produktfotos bei stoffe.de mittlerweile eine Lupenfunktion, damit Kunden den Stoff bis ins kleinste Detail betrachten können. Bei immer mehr Stoffen gibt es außerdem Darstellungen, wie der Stoff als Gardine, Kissen oder Tagesdecke wirkt. Hinzu kommen Videos, die die Bekleidungsstoffe in Bewegung zeigen, denn ein Bild alleine gibt keinen Aufschluss darüber, wie ein Stoff fällt und wie er Licht reflektiert. “Insbesondere Nähanfängerinnen können sich oft nicht vorstellen, wie das Muster des Stoffes in der Fläche aussieht”, erklärt Geschäftsführer Nils Haack. Reichen einer Hobby-Näherin all diese Funktionen nicht aus, kann sie sich eine kostenlose Stoffprobe zuschicken lassen. Desweiteren soll eine ausführliche Suchfunktion das Finden des Traumstoffes erleichtern: Kunden können Produkttyp, Verwendungszweck, Hauptmaterial und Farbe angeben. Zusätzlich gibt es zu jedem Stoff Informationen über passende Reißverschlüsse, Garne und Knöpfe. Bei so viel Liebe zum Detail muss der Stoffeladen bei den Nutzern einfach ankommen. Die Nische Stoffverkauf über das Netz besetzt stoffe.de zumindest perfekt.

Fragen










Kommentare
Ich habe mir die Seiten gerade mal angeguckt. Einerseits erschlägt mich der Seitenaufbau, andererseits habe ich sofort gefunden, wonach ich suchte: Anzugsstoffe. Die Auswahl war ok. Das mit dem schwierig nachzuempfinden, kann ich nachvollziehen. Um einen geeigneten Stoff auswählen zu können, muss ich diesen auch in den Händen gehalten haben.
Kommentar von Trendy Robert 08. Juli 2009 @ 18:19Nett zu lesen, verstehe jedoch nicht was stoffe.de mit einem Startup, einer Innovation oder einer neuen Geschäftsidee zu tun hat. Von diesen Shops gibt es ja einige, wie stoffe-helmers oder http://www.stoffe-zanderino.de usw. …
Kommentar von Heiko Huber 09. Juli 2009 @ 15:24Strategiewechsel bei DS?
Kein Strategiewechsel! Wir haben immer schon – leider viel zu selten wie ich finde – über tolle Nischenkonzepte berichtet.
Kommentar von Alexander Hüsing 09. Juli 2009 @ 17:19Es gibt schon einige Stoffhändler im Internet, wobei gerade http://www.stoffe-hemmers.de mit einem großen Sortiment und einem tollen Service mein Favorit ist.
Kommentar von Renate Schneider 20. Juli 2009 @ 21:50Also so innovativ ist das nun wirklich nicht, ich kaufe seit Jahren bei http://www.stoffoutlet.com und wenn ich so vergleiche, komme ich selten günstiger weg als bei denen
Kommentar von spleeny 23. Dezember 2009 @ 13:33“Zusätzlich gibt es zu jedem Stoff Informationen über passende Reißverschlüsse, Garne und Knöpfe” – du hast hier nen kleinen fehler :)
Kommentar von Anonym 28. Februar 2010 @ 19:18