Vor dem Gang zur Kasse noch mal schnell den Preis überprüfen? Mit woabi.de (www.woabi.de) ist dies möglich. Einfach den Produkt-Barcode fotografieren und den Preis vergleichen. Umgehend gibt’s Infos über günstigere Anbieter. Darüber hinaus erhalten Kunden weitere Produktinformationen und Kundenbewertungen. Der Service des Berliner Start-ups, der sich bisher auf Produkte aus dem Elektronik- und Medienhandel beschränkt, kann kostenlos aufs Handy herunterladen werden.
Das Team um Geschäftsführer Tarik Tokic arbeitet daran, dass der Preisvergleich in Bälde auch im lokalen “Geschäft um die Ecke” möglich ist. Momentan können Käufer eine CD zwar im Laden scannen, anschließend aber nur mit dem Produktpreis aus Online-Shops vergleichen. Was die CD nebenan bei Karstadt kostet, bleibt dem Interessenten bisher verborgen. Daneben soll die Produktsparte erweitert werden: Noch für Juni ist der Preisvergleich von Lebensmitteln vorgesehen. Zusätzlich sollen die Kunden das gescannte Produkt gleich mobil bestellen können, bisher geht das nur über den heimischen Rechner. “Nach der Welle ‘Preisvergleich im Internet’ wird Mobile Shopping unser Einkaufsverhalten weiter revolutionieren. Die Besitzer von Fachgeschäften und Shops müssen sich auf noch besser informierte Verbraucher einstellen, die schon bald nicht mehr nur alle Onlineshops, sondern auch den Konkurrenten um die Ecke in den Preisvergleich einbeziehen”, sagt Tokic. Betrieben wird woabi.de von der Checkitmobile GmbH. Das 2008 gegründete Unternehmen ist “spezialisiert auf die Konzeption, die Erstellung und die Umsetzung von innovativen Anwendungen rund um das mobile Internet”.
barcoo scannt ebenfalls Produkte
Ebenso wie woabi.de positioniert sich barcoo (www.barcoo.de) als mobiler Preisvergleich. Wobei auch der Mitbewerber bisher nur Elektronikprodukte und Medien wie CDs, DVDs, und Bücher vergleicht. Allerdings bietet das junge Unternehmen seit März noch eine weitere Funktion an: Nutzer können die Barcodes von Lebensmitteln scannen und bekommen eine “Lebensmittel-Ampel” angezeigt. So können sie sich über die enthaltenen Dosierungen von beispielsweise Zucker und Fettsäuren informieren. Auch Allergie- und Bioinformationen sowie das Anzeigen von Kochrezepten plant das Unternehmen von Tobias Bräuer, Martin Scheerer und Benjamin Thym für die Zukunft.
Artikel zum Thema
* barcoo scannt Produkte


Fragen










Kommentare
Wenn die Unternehmen aus dem Bereich “Preisvergleich im Internet” in den mobilen Preisvergleich einsteigen, dann woabi und barcoo ihr Geschäft vergessen! Vielleicht hoffen die Beiden von diesen Unternehmen übernommen zu werden, kein unrealistisches Szenario
Kommentar von marc 25. Juni 2009 @ 16:29@ marc
die unternehmen im internet haben längst mobile applikationen, sogar bevor die mobile welle angefangen hat. ich teile deiner meinung. das usp des geschäftsmodells “woabi” steht auf schwachem fuß.
Kommentar von Max 26. Juni 2009 @ 00:55Um schnell zu wachsen sollte man schnell eine API anbieten, die es anderen Unternehmen erlaubt ihrersits Informationen zu den gescannten Produkten zu liefern, die der Nutzer dann auf dem Endgeröt sehen kann. So könnten z.B. Meinungssteiten (qype, ciao), Branchenbuchseiten oder andere Dienste zusätzliche Infos liefern.
Kommentar von Thomas 26. Juni 2009 @ 20:55Hier im Blog von NetzNews wurde der Service einmal ausführlich getestet, hier der Link dazu: http://www.netznews.org/?p=3206
Kommentar von Timmy 27. Juni 2009 @ 15:53Und genau von diesen Beitraege f?ngt der Blog interessant zu werden.
Kommentar von Alina Haftingo 11. Juli 2009 @ 13:25