Auf der eigenen Couch ist meist ein Plätzchen frei. Unter dem Namen gloveler.com (www.gloveler.com) starten Andreas Sperber, Armin Harbrecht und Marco Umfahrer deswegen ein Vermittlungssystem für Privatunterkünfte. Die Karlsruher wollen mit ihrem Projekt “das Geld verdienen mit der eigenen Couch oder einem freien Zimmer so einfach wie den Verkauf der Legosammlung über eBay machen”. Damit ist gloveler.com die gewinnorientierte Antwort auf Plattformen wie CouchSurfing. “Das innovative an gloveler.com ist, dass der komplette Buchungsprozess über unsere Plattform abgewickelt wird und somit das Reisen mit Privatunterkünften sicher und planbar wird”, sagt Diplom-Wirtschaftsingenieur Umfahrer, der sich in seiner Diplomarbeit mit den Trendthemen Prosumption und Crowdsourcing beschäftigt hat. Auf der anderen Seite sei die Buchung der Privatunterkünfte so unkompliziert wie die Buchung eines Hotelzimmers.

Die Idee zu gloveler.com entstand in einem Seminar an der Universität Karlsruhe. Nach dem Studium entschlossen sich die drei Initiatoren das Projekt auch tatsächlich umzusetzen. Zum Start brauchen die Junggründer vor allem Zeitgenossen, die ihre Couch zur Übernachtung anbieten. Noch ist das Angebot sehr überschaubar. Das Suchen und Anbieten von Unterkünften ist bei gloveler.com kostenlos. Bei einer erfolgreichen Buchung wandern 10 % Bearbeitungsgebühr in die Kasse von gloveler.com. Den Preis für seine Unterkunft kann jeder Anbieter selbst bestimmen.

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Kommentare
Ich denke nicht das sich sowas durchsetzen kann. Couchsurfing.com ist ein etablierte Plattform zudem kostenlos, was gerade für Weltreisende / Rucksacktouris ein nicht zu verachtetender Vorteil ist.
glovele kommt mir mehr wie ein billiges copycat daher, wo jetzt damit dick Kohle machen will. Ich wüsste jedenfalls nicht warum ich glovele jetzt Couchsurfing.com oder Hospitality Club vorziehen sollte.
Kommentar von phil 11. Mai 2009 @ 09:20Viel Erfolg nach Karlsruhe.
Aufgrund der Tatsache das Gloveler Geld kostet seh ich sie grad nicht in einem Segment mit Couchsurfing.com.
Kommentar von Sascha 11. Mai 2009 @ 09:40Eine finanzielle Komponente schafft auch Qualität, Nachfrage und Angebotsseitig.
Die Badener Talentschmiede ist doch immer für eine Überaschung gut, warum soll denn alles im Netz kostenlos sein. Ich denke 10 % ist okay, und viele traveller kennen die anderen Plattformen auch noch nicht. Ihr solltet Euch mal auf die grossen events fokussieren, Oktoberfest, Fussball WM hier ist in den jeweiligen Städten mit Sicherheit genug Nachfrage! Viel Erfolg!
Kommentar von Thomas Schulze 11. Mai 2009 @ 09:46OT: Ich konnte die ganze letzte Woche Deutsche Startups mit dem Firefox 3.0.10 nicht öffnen. Die Seite blieb einfach weiß. Mit Safari konnte ich DS zwar öffnen, aber da hat die Kommentarfunktion gehakt…;)
Kommentar von Wolfgang Huther 11. Mai 2009 @ 09:52Jetzt gehts wieder – kennt ihr das Problem? Ich hatte es schon mal vor ein paar Monaten.
Gruß nach Karlsruhe!
Erwähnen sollte man vielleicht auch, dass die Jungs auf der CeBIT vom BMWi mit einem Preis beim Gründerpreis ausgezeichnet wurden! Gratulation dazu noch unsererseits!
Gruß
Peter ;-)
Kommentar von Peter Sanner 11. Mai 2009 @ 10:31Das Logo erinnert mich an die “Globus”-Supermärkte http://www.globus.net
Kommentar von Ani 11. Mai 2009 @ 11:24@wolfgang
Kommentar von metafoo 11. Mai 2009 @ 11:27Hatte das Problem auch schon 2-3x. Cookies löschen und es geht wieder. War jedenfalls bei mir so…
Ich finde couchsurfing eigentlich nicht so gut, viel zu alternativ und man muss auch immer für eine Gegenleistung sorgen. Wie ich das verstanden habe, ist das bei gloveller ja einfacher, man zahlt eben einfach Geld und kann dafür auch eine Gegenleistung erwarten.
Wenn man nicht so viel Geld für Hotels ausgeben will, ist das glaube ich eine ganz gute Alternative. Viel Erfolg an die Badener!
Kommentar von Tobias 11. Mai 2009 @ 11:46Und wieder was, was die Welt nicht braucht. Wer sich ein Hotel nicht leisten kann, sollte zuhause bleiben. ;-)
Kommentar von Patrick L. 11. Mai 2009 @ 12:45@Patrick L. na so ganz ist das ja auch nicht, man sollte mal auf den Erfolg von ” lonely planet ” hinweisen. Es gibt Millionen Youngsters, die nach oder vor dem Job in der Welt herumreisen, um Eindrücke zu bekommen! Und am besten kann man dies natürlich mit “gleichgesinnten locals” – Kannst ja auch mal http://www.wayn.com anschauen, das ist eines der grössten Portale weltweit für traveller!
Kommentar von Thomas Schulze 11. Mai 2009 @ 13:16Die Badener Talentschmiede ist doch immer für eine Überaschung gut, warum soll denn alles im Netz kostenlos sein. Ich denke 10 % ist okay,
Was fürn ein Schmarrn.
Warum eine “geklaute” Idee mit Gründerpreisen prämiert wird ist mir echt unklar und lässt am Sachverstand der Jury zweifeln. Ferner ist die Website einfach “lustlos” umgesetzt.
Kommentar von The Joker 11. Mai 2009 @ 13:17@ Patrick L., sie müssen es ja wohl wissen.
@ Tobias: nun man muss ja grundsätzlich nicht jemand bei sich übernachten lassen (bei couchesurfing) aber im Grunde ist das ein Teil des dortigen Community-Gedanken.
Als Talent-Schmiede würde ich das ganze dann auch nicht wirklich bezeichnen, den wirklich was inovatives sehe ich einfach nicht (objektiv), außer das es Geld kostet (was die Sache auch nicht unbedingt Seriöser macht als Couchsurfing) sehe ich keinen nennenswerten unteterschied, ist aber nur Meine Meinung :-)
Kommentar von phil 11. Mai 2009 @ 16:22Lasse ich jmd bei mir schlafen ist das OK, biete ich diese Leistung gegen Geld an werde ich das wohl als Gewerbe betreiben müssen, Einnahmen versteuern und sicherlich einige Vorschriften baulicher Art einhalten müssen, ferner meinen Vermieter darüber in Kenntnis setzen müssen oder irre ich da?
Kommentar von benjamin reichelt 11. Mai 2009 @ 17:11Somit dürften die Gründer sich wohl selber ein Bein gestellt haben. Für Privatpersonen taugt das nix.
Wenn es dem Herrn Landrock an einem nicht mangelt, dann ist es Selbstvertrauen. Ziemlich mutig, nach einer solchen “Karriere” noch Sprüche zu klopfen.
Kommentar von Dieter 11. Mai 2009 @ 18:16@phil & Dieter: Danke für die Blumen! :D
Kommentar von Patrick L. 12. Mai 2009 @ 01:56design=autsch, gefördert mit EU mitteln=für sowas?! und dann auch noch kommerziell UND abgekupfert?
Aber gut, ich wünsche viel Erfolg, denn wer lieber Geld bezahlt, als kostenlos bei netten Menschen unterzukommen und das jeweilige Ziel aus der Sicht von Locals kennen zu lernen, der passt wohl eh nicht zu CS.
Denn da geht es nicht nur um die kostenlose Unterkunft, sondern ums gegenseitige kennenlernen und voneinander lernen.
Kommentar von h3x3 17. Mai 2009 @ 23:48