Das Sport-Netzwerk netzathleten (www.netzathleten.de) hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. Der Berliner Investor estag Capital, der kürzlich auch in tortoise design investierte, stattet die sportliche Plattform von Stefan Pfannmöller mit einer sechsstelligen Summe aus. “Wir freuen uns mit estag Capital einen erfahrenen Partner gewonnen zu haben. Gemeinsam ist nun die finanzielle Basis für das spannende Jahr 2009 geschaffen, in dem mit Relaunch und Vermarktungsstart für uns schon die nächsten wichtigen Meilensteine direkt bevorstehen”, sagt Gründer Pfannmöller. Zuvor investieren bereits Business Angel Karel Dörner, Team Europe Ventures und Mountain Superangel in das junge Unternehmen.
Die Nutzer klicken das Sport-Netzwerk nach eigenen Angaben monatlich auf knapp zehn Millionen Page Impressions. Weitere Zahlen nennen die netzathleten nicht. Ein Blick auf Google Trends zeigt, das netzathleten etliche Konkurrenten weit hinter sich gelassen hat. “Wir sind überzeugt von der einzigartigen Zusammensetzung der Gesellschafter-Struktur, des Managements und des Konzeptes der Netzathleten, das nicht zuletzt durch die Unterstützung von international bekannten Sportgrößen beeindruckende Erfolgsaussichten verspricht”, sagt Karoly Horvarth, Vorstandschef von estag Capital.
Artikel zum Thema
* Film ab: Stefan Pfannmoeller von netzathleten im Videointerview
* Strategiewechsel bei den netzathleten


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Kommentare
In Mountain Super Angel kann man auch investieren, wenn man 40 cents übrig hat :-)
Kommentar von A.H. 10. März 2009 @ 17:00http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/4ms.aspx
Mountain Super Angel hat die besten Investoren der Welt :-)
Gleich nach Maddoff !
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,608282,00.html
http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2263050.html
Kommentar von Anton 10. März 2009 @ 17:14das ist ja interessant. herzlichen dank!
Kommentar von washer 10. März 2009 @ 18:54Also “weit hinter sich gelassen” würde ich das mal nicht nennen, lieber Alexander.
Charttechnische Untersuchung = Note 6.
was ich viel spannender finde, ist, dass der gute Cornelius Boersch erst in Sportme investiert, dann in netzathleten . Bisschen wankelmütig…
Kommentar von Petra Panther 10. März 2009 @ 22:45Wie soll denn die Monetarisierung konkret erfolgen? Ich fände es insgesamt sehr gut, wenn deutsche-startups.de diese Frage stärker bei Berichten und Interviews in den Vordergrund rücken würde… das ist doch das einzige, was am Ende des Tages zaehlt. Soundsoviel Nutzer usw. ist da nur sekundär von Belang. Danke. Das haben aber anscheinend einige Investoren noch nicht verstanden, so wie es ausschaut sind die Zeiten im Zuge der Wirtschaftskrise erst einmal für die nächsten Jahre vorbei, in denen man nur mit Nutzern einen guten Exit erzielen konnte.
Kommentar von Heinz 11. März 2009 @ 12:20@Heinz
Für die Monetasierung gibt es jede Menge. Der Weg der Communitys erstmal jede Menge User aufzubauen bzw. an sich zu binden ist schon richtig. Je nach Community gibt es mehr oder weniger Möglichkeiten. Als ich noch mein Gamernetwork hatte hab ich mir dazu natürlich auch Gedanken gemacht. Mit ein paar Werbebannern ist es natürlich nicht getan (das meinen nur einige dass das reicht). Aber jetzt mal auf ein Sportnetzwerk gesehen ist es doch “relativ einfach”.
Z.B. die Integration eines Online-Shops der Sportartikel verkauft. Wenn du 100k User hast dann werden da garantiert einige einkaufen.
Z.B. Newsletter: Die meisten User geben in ihren Profilen ja an ob sie z.B. Fußball spielen. Tja dann schick ich nen Newsletter mit Fußballangeboten (Karten, Produkte, Gewinnspiele etc.) raus. Die Conversation Rate müsste ziemlich hoch sein da sich ja alle laut Profil dafür interessieren.
Z.B. Integration von Werbepartnern. Nehmen wir an Adidas zahlt Betrag X dafür dass es einen oder mehrere Adidas-User-Themes gibt. Die Marke verbreitet sich im Netzwerk ungemein schnell und stärkt das Image. Ebenso kann man dies mit zig Marken machen immerhin gibt es ja genug Sportmarken.
Also die Möglichkeiten sind schon da… leider glaube ich aber dass die meisten Netzwerke nicht auf ein profitalbes langfristiges Geschäft aus sind sondern auf den großen Exit. “Wenn wir erstmal groß sind kauft uns schon ne Kicker-Zeitschrift oder nen Verlag” – schade drum.
Bei “aller-Welt”-Netzwerken ist das schon um einiges umfangreicher bzw. schwieriger.
Kommentar von Roland 11. März 2009 @ 13:08