Die Anzahl der Start-ups im Modeumfeld wächst weiter: Mit dem Neueinsteiger 7trends (www.7trends.com) starten Jochen Heemann und Sebastian Sieglerschmidt eine deutsche Adaption des britischen Erfolgskonzeptes asos (www.asos.com). Seit Gründung im Jahr 2000 verdoppelte das Unternehmen nahezu jedes Jahr seinen Umsatzes. Im vergangenen Jahr setzte asos rund 100 Millionen Euro um. Zum Konzept des Dienstes gehört das Nachstylen von Prominenten-Outfits zu erschwinglichen Preisen. Doch zurück zu 7trends: Zielgruppe des neuen Online-Shops sind junge Frauen, die sich modisch kleiden möchten, aber kein Geld für teure Designerklamotten ausgeben möchten. “Der Name 7trends spiegelt den Anspruch unserer Kundinnen wider, sich jeden Tag in der Woche in einem tollen Outfit zu präsentieren – sei es im Business-Look montags im Büro oder im Out of Bed-Look am Sonntagmorgen”, sagt Gründer Heemann, der ebenso wie sein Mitgründer Sieglerschmidt früher als Berater bei McKinsey wirkte. Das Duo kennt sich inzwischen seit zehn Jahren und entschied sich im vergangenen Sommer zum Sprung in die Gründerszene.
Die Produkte werden bei 7trends nicht nur in den üblichen Kategorien (Oberteile, Hosen, Röcke) präsentiert, sondern vielmehr in verschiedenen Kombinationen und Trendrubriken. So wollen die Macher die weibliche Kundschaft zum Kauf anregen. Eine weitere Besonderheit des Cyberladens ist die Produktauswahl: 7trends ist kein Vollsortiment, vielmehr kommen nur ausgewählte Produkte einer Marke in die virtuelle Auslage. Alle angebotenen Waren sollen aktuelle Trends, Looks und Star-Outfits widerspiegeln. So gesehen ist 7trends eine Art Modetrend-Suchmaschine, die Nutzerinnen müssen aber nicht selbst stöbern. Neben dem Shoppingbereich bietet 7trends Analysen von Star-Outfits und weitere Nachrichten rund um das Thema Trends und Nachwuchs-Designer. Mit dieser Mischung aus günstigen Trendklamotten und einem breiten Serviceangebot (unter anderem einem kostenlosen Rückversand) sind die Hauptstädter sicher, dass sie sich gegen die etablierten E-Commerce-Firmen behaupten können.
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Kommentare
“starten .. eine deutsche Adaption des britischen Erfolgskonzeptes”
Das hätte man auch ein bissl schmeichelhafter formulieren können ;)
Kommentar von tina Obermeier 03. März 2009 @ 09:04Ich find die Idee genial und denke, dass es sehr erfolgreich sein wird. Nicht nur wegen dem britischen großen erfolgreichen Bruder, sondern weil die Idee einfach klasse ist und wirklich zum Kauf anregt! Das wird ind 1-2 Jahren eine ganz große Sache sein!
Kommentar von Medienflackern.de 03. März 2009 @ 09:26Deutschlands Web-Innovationskraft beschränkt sich wohl wirklich nur auf das Finden und Designen von Logos für lokale Kopien internationaler Ideen. Gääähn.
Kommentar von Bocklos 03. März 2009 @ 09:58Cooles Konzept – ohne Frage.
Ich verstehe aber nicht, wieso das Original nicht schon längst in anderen Ländern aktiv geworden ist, wenn ihre Umsätze seit 2000 sich immer wieder verdoppeln…
Kommentar von Nico Barelmann 03. März 2009 @ 10:09@ Nico
Ist mir auch ein Rätsel. Gab es vielleicht Versuche in anderen Ländern die gescheitert sind?
Kommentar von marc 03. März 2009 @ 10:55Geschäftskonzepte bzw. Ideen wurden schon immer kopiert, daher finde ich das auch garnicht so schlimm. Warum nicht etwas erfolgreiches kopieren und damit “ein wenig” Geld verdienen?
Und klar wenn die Deutschen im Moment einiges kopieren, was solls … Irgendwann dreht sich auch mal das Blatt.
Kommentar von Marco 03. März 2009 @ 11:04Ich find die Seite super! Glaube auch dass sich das Konzept durchsetzen wird. Der Markt dafür ist vorhanden und trotz Finanzkrise und schlechter Konjunktur, die Zielgruppe von 7Trends bleibt konsumfreudig! Viel Glück
Kommentar von Michael Cadenbach 03. März 2009 @ 11:21huch…n klamotten shop…und dann im internet…revolution. frontline kann dicht machen
Kommentar von wigger 03. März 2009 @ 12:30@michael cadenbach
Finanzkrise und Konjunktur
ja im Moment sieht alles mies aus und ja es wird noch schlimmer…
Aber was solls. Es wird auch wieder besser und wer sich in Phasen des Abschwungs richtig positioniert wird in Phasen des Aufschwungs überproportional profitieren, wenn das Geschäftsmodell einigermaßen sinnvoll ist.
Und an alle die meckern über copycats usw.:
erstmal selber machen, eigenes Geld riskieren und Personalverantwortung tragen…
Kommentar von Joachim 03. März 2009 @ 13:59Dieses ewige Gemeckere geht mir auf die Nerven.
Das Konzept ist innovativ. Die Umsetzung ist sehr gelungen. Es ist irrelevant, ob es sich um ein Copy-Cat Modell handelt oder nicht. Wichtig ist die Tatsache das es eine Zielgruppe in DACH dafür gibt.
Übrigens, den Name “7trends” finde ich schön.
Viel Erfolg an das 7trend Team.
Kommentar von Max 13. März 2009 @ 15:36