Die modische Meta-Suchmaschine Stylight (www.stylight.de) bekommt tatkräfrige Unterstützung: Holtzbrinck Ventures (auch an deutsche-startups.de beteiligt) investiert in das junge Start-up. Die Höhe der Finanzspritze ist nicht bekannt. Über die stylische Plattform ist es möglich, verschiedenen Shops gleichzeitig nach Modeartikeln verschiedener Marken zu suchen. Obendrauf kommt noch eine visuelle Suchfunktion. Stylight ging Ende des vergangenen Jahrer an den Start. “Wir freuen uns, dass wir mit Holtzbrinck Ventures bereits in dieser frühen Phase einen Experten im eCommerce von unserem neuen Konzept überzeugen konnten. Mit der Finanzierung wollen wir Stylight dahingehend weiterentwickeln, dass wir unseren Kunden noch spezifischere Ergebnisse bieten und für jeden Geschmack, Stil und Geldbeutel den richtigen Artikel finden”, sagt Benjamin Günther, Mitgründer und Geschäftsführer von Stylight.
Zum Gründerteam von Stylight gehören neben Günther, der Marketing und Business Development verantwortet, außerden Anselm Bauer, Max-Josef Meier und Sebastian Schuon. Das Quartett lernte sich während des Studiums in der bajuwarischen Hauptstadt kennen. Vom Konzept bis zur lauffähigen Betaversion haben sie ein Jahr gebraucht. Pate dürfte dabei unter anderem der amerikanische Dienst like.com (www.like.com) gestanden haben. Die Refinanzierungsstrategie von Stylight ist denkbar einfach: Für jeden vermittelten Verkauf wandert eine Provision in die Kasse der jungen Gründer. “Wir beobachten schon seit einiger Zeit, dass im E-Commerce ein Trend zur stärkeren Spezialisierung auf einzelne Branchen erkennbar ist. Mode sehen wir dabei klar als das Segment mit dem größten Potential. Wir denken, dass Stylight das Potential in sich birgt, die Plattform für Modeshopping im Internet schlechthin zu werden”, sagt Rainer Maerkle, Principal bei Holtzbrinck Ventures
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Kommentare
So langsam ist die Holtzbrinck Strategie nicht mal mehr in Ansätzen nachzuvollziehen. Das Ding hätte imho deutlich besser zu Burda gepasst.
Wohin bewegt sich HB eigentlich. Einerseits ist man mit der “Krisenausrede” im Rückwärtsgang, andererseits verzettelt man sich offenbar in neuen Investments.
@Alex
Ein Interview mit einem HB-Manager wäre sehr interessant! Themen:
- Finanzkrise
- Print-Apokalypse
- Online-Strategie
- Refi-Modelle für “Online”
Viele Grüsse vom Wannsee,
Sebastian
Kommentar von Sebastian (Internetszene.de) 26. Februar 2009 @ 10:24^^ wenn du nicht überzeugen kannst- verwirre ;).
Kommentar von Daniel 26. Februar 2009 @ 13:19Hab grad ein paar Artikel angeklickt, angesehen und wollte dann zum kaufen gehen. Leider waren bei drei Artikeln die Produkte in den eigentlichen Shops nicht mehr verfügbar. Hier sollte man unbedingt den Datenabgleich öfter anstoßen.
Ansonsten find ich es eine gute Idee!
Kommentar von Roland 26. Februar 2009 @ 13:24Ich finds eigentlich recht gut. Klar kann man es an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig weiterentwickeln, aber wenn man es eben mit den MEinungen der user entwickeln will, dann kann man das in Kauf nehmen.
Kommentar von Roy 26. Februar 2009 @ 13:43Wir finden stylight spannend und werden die Site in den kommenden Tagen auch bei styleranking im Fashionblog vorstellen. Wir selbst haben auch noch eine Bitte: Wir führen gerade eine wirklich kurze und knackige Umfrage über Mode und Online-Nutzung für eine Bachelor-Arbeit der FH Aachen durch. Es gibt einen IPod nano zu gewinnen. Würden uns über eine Teilnahme super freuen: hier… – VG aus Düsseldorf – Roland von styleranking
Kommentar von Roland Schweins 26. Februar 2009 @ 14:06Lieber Sebastian, die Antwort auf deine Fragen:
- Finanzkrise (vorhanden)
Kommentar von Richard 26. Februar 2009 @ 15:49- Print-Apokalypse (vorhanden)
- Online-Strategie (nicht vorhanden)
- Refi-Modelle für “Online” (nicht vorhanden)
Holtzbrinck scheint irgendwie komisch zu sein…
Kommentar von Oliver 26. Februar 2009 @ 21:52erst schliessen sie zoomer.de wegen finanzkrise etc. und investieren jetzt in stylight… das geld hätte man auch in zoomer stecken können!
hoffentlich macht bald studivz dicht…
zoommer.de war eben nicht so “nah am Geld”, wie jetzt Stylight…
Kommentar von Benjamin Roos 27. Februar 2009 @ 10:18ob studiVZ wirkich cash bringt wird sich dieses Jahr zeigen.
However –
Glückwünsche an die EOA Kollegen nach München – von uns hier aus K-Town ;-)
Gruß
Peter
Kommentar von Peter Sanner 27. Februar 2009 @ 12:12Hab mir das Projekt jetzt mal angeschaut. Die Produktsuche hebt sich ja schon deutlich von allen Preisvergleichern ab. Die Quote der Stammuser könnte schon ganz hoch sein – weil es eben mal was ganz anders ist.
Aber man sollte dringend mal in den Bereich SEO investieren – weder bei der Suchanfrage “Mode Suchmaschine” noch bei Longtail Begriffen ist die Seite bei Google im oberen Bereich der Trefferliste anzutreffen.
Kommentar von Tom 27. Februar 2009 @ 20:07