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33 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

10 Millionen Euro für Spreadshirt

Montag, 23. Februar 2009 10:25

Die beiden Risikokapitalgeber Kennet Partners und Accel Partners investieren zehn Millionen Euro in die T-Shirtfabrik Spreadshirt (www.spreadshirt.de). Das frische Kapital will das 2002 von Lukasz Gadowski in Leipzig gegründete Unternehmen nutzen, um “sowohl neue Produkte und Angebote auf der Online-Plattform umzusetzen, als auch die Reichweite und internationale Ausrichtung weiter zu stärken”. Accel unterstützt Spreadshirts bereits seit 2006. “Mit dem Eintritt von Kennet bekommen wir die zusätzliche Erfahrung, die uns hilft, um Spreadshirt auf beiden Seiten des Atlantiks im Massenmarkt bekannt zu machen”, sagt Accel-Partner Harry Nelis. “Als Post-Bubble Unternehmer freue ich mich, dass unsere Idee, mittlerweile in dieser Sphäre der Wachstumsfinanzierung angekommen ist”, sagt Gadowski, mittlerweile Aufsichtsratsvorsitzender von Spreadshirt.

Zuletzt lief bei Spreadshirt allerdings nicht alles nach Plan: Zwar verkaufte die Shirtfabrik im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mehr als eine Million T-Shirts, das Ziel 2008 um 50 bis 80 % zu wachsen wurde dagegen nicht erreicht. Es reichte nur für 40 % Wachstum. “Wie jedes Unternehmen derzeit werden auch wir uns an die aktuelle Situation und niedrigere Wachstumsprognosen anpassen müssen”, hieß es dazu Ende Januar im Unternehmensblog. Gemeint ist damit ein nicht näher bezifferter Abbau von Arbeitsplätzen. Gründer Gadowski schrieb zu den verfehlten Umsatzzielen in seinem Blog: “Klar, dass da dann auch Anpassungen nötig werden, zumal wir ein relativ kleines Unternehmen sind, welches nach wie vor investiert (z.B. neuer Firmensitz in Leipzig) und für seine Größe auch sehr International ist. Sprich, es ist derzeit noch kein profitables Unterfangen sondern wird eher in den Regionen einer ‘Roten Null’ geführt. Und so versuchen wir das Unternehmen generell zu steuern, Balance zwischen Kreativität und Effizienz. Sozusagen so viel Kreativität wie möglich zu schaffen, und dabei finanziell Verantwortungsbewusst bleiben.” Bei Spreadshirt arbeiten weltweit 300 Mitarbeiter, etwa die Hälfte davon ist in Leipzig. Jochen Krisch von Exciting Commerce schätzt den Umsatz der T-Shirtfabrik auf 25 bis 30 Millionen Euro.

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* Neue Spreadshirt-Chefin sucht den Massenmarkt

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33 Kommentare »

1.

Das versteh einer

Im Interview sagtl., dass er kein “grosses” Unternehmen leiten möchte, nun spricht er bei der Finanzierung davon, das Spredshirt ja ein kleines Unternehmen ist. Ähm d.h. er möchte auch kein kleines Unternehmen leiten, also eignetlich gar kein Unternehmen leiten?

Spreadshirt macht Verluste, ok, man holt externes Kapotal ok, aber woher hat L. dann das Geld für seine Investments? und weshalb investiert er nicht selbst???

Wenn ich dass richtig sehe hat Spreadshirt bislang noch NICHTS verdient sondern nur Geld verbrannt, weshlab wird dann so über das Unternehmen/den Unternehmer gejubbelt??

Passt alles irgendwie nicht zusammen…

Kommentar von jk — 23. Februar 2009 @ 10:46

2.

Lak,
wie schon gestern im Handelsblatt gesagt, herzlichen Glückwunsch. Es gibt leider in D. immer noch zuviele Neider, aber so ein Unternehmen aufzubauen, das ist grosse Arbeit :-)
D. braúcht positive Beispiele.

TS

Kommentar von Thomas Schulze — 23. Februar 2009 @ 11:20

3.

Letztes Jahr Million T-Shirts verkauft…
und nun 10Mio Euro inverstiert….

Mehr Werbung -> Mehr Verkauf -> Mehr Gewinn / Rendite?

Klappt das bei dem Markt?

Kommentar von tina Obermeier — 23. Februar 2009 @ 11:45

4.

Auch typisch Web 2.0, kritische Fragen kommen sofort von Neidern.

Naja wenigsten ist die “Kritik” von TS genauso flach wie seine sonstigen Kommentare, man bleibt sich treu:))

Kommentar von jk — 23. Februar 2009 @ 12:10

5.

@jk – Warum müssen denn in Deutschland alle immer auf Kritik bauen? Gibt es denn an einem Business Case, der in der Lage ist 10 Mio Venture in diesen zeiten was zu kritisieren! – Ich meine NEIN, das spricht einfach nur für das Modell, sonst würde keiner solche Summen in die Hand nehmen für ein paar Anteile :-)
Die Spreadshirt AG ist toll aufgestellt, hat einen prima AR, gute Investoren, das Potential ist gross, und es wird auch in 2010-2011 wieder ” windows ” geben, so eine Company an die Börse zu bringen. Und wenn alleine nur die Shopbetreiber jeweils ein paar Aktien kaufen, funktioniert der Exit! Google & Xing hatten das vorgemacht, wie es geht! Aktien an seine eigene Basis zu verkaufen! Why not ?

Kommentar von Thomas Schulze — 23. Februar 2009 @ 12:35

6.

Was ich dachte Spreadshirt kann mittlerweile auf eigenen Beinen stehen?

Kommentar von Norman — 23. Februar 2009 @ 12:53

7.

Das Potential ist gross — es knabbern aber derzeit viele an deren Marktanteilen. Ob das prognostizierte Wachstum da zu erreichen ist steht wohl in den Sternen.

Kommentar von Daniel — 23. Februar 2009 @ 12:56

8.

@TS- DerKommentar ist zwar länger aber deshalb nicht besser

Kommentar von jk — 23. Februar 2009 @ 13:16

9.

Ich dachte, dass Spreadshirt viel Geld macht und keine Kapitalanlage braucht.

Kommentar von Creative — 23. Februar 2009 @ 13:20

10.

Das zeigt wohl, dass der Lukasz gar nicht so viel Geld hat. Jeder weiss doch auch, dass er immr nu 10.000 bis 50.000€ investiert. Bringt natürlich, provitiert deshalb nur. Icb würde raten: Hände weg!

Kommentar von Linda — 23. Februar 2009 @ 15:15

11.

Was denn nun, kleines Unternehmen oder internationales Unternehmen? Normalerweise ist es doch des Unternehmers Ziel, Gewinne zu machen. Warum also ein Unternehmen immer bei einer “roten Null” fahren lassen? Also nach klaren Zielen klingt das für mich nicht. Und 40% Wachstum ist doch OK, warum darüber nicht erfreut sein. Allerdings dürfte man da doch auch irgendwann mal Gewinne erwarten. Aber die Unternehmerische Idee finde ich nach wie vor, einfach und genial.

Kommentar von Zum-Geld — 23. Februar 2009 @ 15:59

12.

Geld oder kein Geld es geht hierbei um ein Unternehmen auf diesen Stand zu bringen ! Millionen hin oder her am Ende zählt doch die Leistung die dahinter steckt .

@Linda “immer” sind schon sehr genaue Zahlen und am Ende heißt es die 10000-50000 EUR haben oder nicht haben.

@all Cash flow is more important than your mother !

Kommentar von Supernanny — 23. Februar 2009 @ 16:41

13.

“Das zeigt wohl, dass der Lukasz gar nicht so viel Geld hat. Jeder weiss doch auch, dass er immr nu 10.000 bis 50.000€ investiert.”

Bei bis zu 80 Beteiligungen kommen wohl ein paar Eigentumswohnungen zusammen.

Kommentar von Daniel — 23. Februar 2009 @ 16:59

14.

@Daniel: Naja, sagen wir mal er investiert im Schnitt 35.000€. Das multipliziert mal 80, macht 2,8 Mio. € … oh das ist aber super viel :) ))))))

Kommentar von Thomas — 23. Februar 2009 @ 21:45

15.

die Unternehmerleistung von L. ist grundsätzlich positiv einzuschätzen, gut gemacht, nur war wohl nach dem studivz-deal sein Interessenswelt etwas verschoben. sps machte einen verlust in 2007 von knapp 3 Mios und hat immer noch einen zu hohen kostenapparat, insofern tut die finanzspritze gut, aber wann da mal was zurückkommt, bleibt fraglich, da muss man schon etliche T-Shirts verkaufen und das kann dauern in solchen zeiten, wo jeder doch schon alles hat und die autos auch nicht mehr rosten und jeder bald drei Fernseher zu Hause hat ….

Kommentar von peiper12 — 23. Februar 2009 @ 22:33

16.

Ihr ganzen Holzköpfe:

Seit doch mal ehrlich zu euch selber: Wer denkt wirklich dass er Geld mit myperfuem, mywhatever, myblabla, myschiessmichtot, myhastenichtgesehen macht?

Das ist doch naiv!

Bestes Beispiel Saftfabrik.de : Nur weil irgendein Unternehmen eine Internetseite hat ist es gleich ein Startup? Sorry aber da werde ich doch bekloppt… Map-Box ist genauso ein Ding, das mir Zeit gespart hätte wenn ich es gar nicht erst “gegründet” worden wäre.

Warte mal, meine Oma stellt jetzt ihren alten Sachen in einen Blog. Ist Sie damit die älteste Start-Uperin Deutschlands weil man ihr Angebote zum kaufen schicken kann, also richtig Web 3.0 mit Kontakt am POS und so? Das verkommt doch mittlerweile zu einer Lachnummer das Ding hier inklusive der Artikel…

Kommentar von Göran — 24. Februar 2009 @ 01:00

17.

Sowas gibts auch nur im Web 2.0

Ein Unternehmer, der kein Unternehmer sein will
Ein Unternehmen, das kein Geld verdienen soll
Ein Unternehmen dass trotz Verlusten erfolgreich ist weil es immer neues Geld einsammelt
VC´s die Geld in etwas investieren das nie Geld verdienen soll

Kommentar von jk — 24. Februar 2009 @ 08:52

18.

bravo lk …. aber wenn nicht mal spread shirt geld verdient , wer dann ???? mein weltbild ist zerstört (-:

Kommentar von david — 24. Februar 2009 @ 11:27

19.

Glückwunsch Lak!

Ich glaube, dass deutsche Unternehmen durchaus internationalisieren können und auch große Exits möglich sind. Deshalb finde ich dieses Investment gut, da es neues Vertrauen in die magere deutsche Private Equity Branche bringt.

Viel Erfolg und weiteres Gelingen!

(Manche Deiner Investmententscheidungen sehe ich allerdings schwerwiegend anders ;) )

Kommentar von Oliver — 24. Februar 2009 @ 15:24

20.

Mhhh.. also ich bin wirklich dafür, dass man nur solche “Gebilde” als Unternehmen bezeichnet, die Geld (im Sinne von Profit) verdienen.

Für den Rest gibt es doch so viele schöne Bezeichnungen, die deutlich besser passen: Bude, Laden, Krauter … oder von mir aus auch Startup, Gründung, netter Versuch etc.

Viele Grüsse vom Wannsee,

Sebastian

Kommentar von Sebastian (Internetszene.de) — 06. März 2009 @ 13:20

21.

….vermutlich wird bei spreadshirt ein großes exit angestrebt, halte jedoch die vc spritze für überzogen; damit könnte man über 100 gute seed investments fördern – der Gadowski hat anscheint gute Business Pläne die viel hergeben..-:) sei es Ihm gegönnt…aber in USA sehe ich keine Marktchancen eher Lateinamerika….

Kommentar von lpc2009 — 05. Januar 2010 @ 16:05

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