Kurzmitteilungen: Zoomer.de, studiVZ, iVerein, northworks, computer-pool, inkpool.de

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Die Nachrichtenplattform Zoomer.de aus dem Hause Holtzbrinck ist Geschichte. “Liebe Userin, lieber User, es ist schade und traurig, aber bittere Realität: zoomer.de wird eingestellt – […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Die Nachrichtenplattform Zoomer.de aus dem Hause Holtzbrinck ist Geschichte. “Liebe Userin, lieber User, es ist schade und traurig, aber bittere Realität: zoomer.de wird eingestellt – ein gutes Jahr nach seinem Start wird ein ambitioniertes Projekt in einer Stellungnahme mit. “Die Wirtschafts- und Medienkrise hat bei uns und in unserem Mutterkonzern durchgeschlagen. Ein teures Experiment, das wir nunmal sind und waren, ist unter diesen Rahmenbedingungen nicht durchzuhalten.” Ursprünglich sollte Zoomer.de unter das Dach von „Zeit Online“ wandern und mit kleiner Mannschaft weiterbetrieben werden. “Der Plan war, mit kleinerer Mannschaft und geringeren Kosten, dafür aber mit einer starken Zeit Online-Redaktion im Rücken über die schwierige Zeit hinweg zu kommen. Die Entwicklungen, die wir aber jetzt für 2009 sehen, machen selbst das unmöglich. Da muss ein Verlag einfach reagieren”, sagt Geschäftsführer Peter Neumann gegenüber kress.de.

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* Einmalige Vorteile im Februar nutzen: deutsche-startups.de kooperiert exklusiv mit der Wunschduft-Fabrik MyParfuem. Leser von deutsche-startups.de erhalten den gesamten Februar hinweg einen exklusiven Rabatt von 15 Prozent auf jedes individuell zusammengestellte Parfüm, das nach Bestellung in einem edlen Flakon ausgeliefert wird. Für diesen einmaligen Rabatt in Höhe von 15 Prozent gilt der exklusive Gutscheincode deutschestartups unter www.myparfuem.de.

* Die Studenten-Community studiVZ (www.studivz.net) kooperiert mit dem Internet-Musikvideosender tape.tv (www.tape.tv). Ziel der Kooperation ist ein “exklusiver Service” für alle Musikfans und Nachtschwärmer, der jeweils um 22:30 Uhr mit verschiedenen Schwerpunktthemen startet. “Wir freuen uns, dass wir unseren Mitgliedern mit dieser Kooperation nächtelang non-stop coole Musikvideos und damit noch mehr Entertainment anbieten können”, sagt Clemens Riedl, Geschäftsführervon studiVZ. Werbungtreibende können die Musikpräsentation sponsern. Apple-Händler Gravis ist einer der ersten Kunden.

* Wie am Freitag berichtet, steigt das Medienhaus Lensing beim Vereinsnetzwerk iVerein ein. Jetzt ist der Einstieg offiziell. “In den nächsten zwei bis drei Jahren werden laut Studien schätzungsweise mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland Mitglied in einem sozialen Netzwerk sein. Durch den Einstieg bei iVerein Networks können wir unseren Lesern diese moderne Kommunikationsform anbieten”, sagt Carsten Kaiser, Bereichsleiter Online-Multimedia im Medienhauses Lensing. “iVerein.de versteht sich als Service-Portal für Vereine. Mit dem Medienhaus Lensing können wir einen perfekten Doppelpass spielen, Print- und Online-Lösungen anbieten und iVerein.de durch aktuelle Nachrichten noch attraktiver machen”, sagt Mohammadi Akhabach, Geschäftsführer von iVerein.

* Die Browserspieleschmiede northworks (www.northworks.de) schickt mit Ballersunited ihr zweites Spiel ins Rennen. Bei dem Managerspiel geht es darum, die Geschicke eines Basketballvereins zu steuern. Zum Start liegt Ballersunited in einer deutschen und einer englischen Version vor – weitere Sprachversionen sind geplant. goalunited, das erste Spiel aus dem Hause northworks ist mittlerweile in 15 Sprachen verfügbar und verfügt über 950.000 registrierte Spieler.

* Der Versandriese Otto geht über seine Tochter Otto Office ein Joint Venture mit den Internetshops computer-pool (www.computer-pool.de) und inkpool.de (www.inkpool.de) ein. An der neu gegründeten inkpool GmbH & Co KG hält Otto Office 80 % und Markus Schmitz, der Gründer der beiden Webshops 20 %. “Unser Ziel ist es, mittelfristig zu den Top 3 Internethändlern für Computer und EDV-Zubehör zu gehören. Durch das Joint Venture setzten wir ein klares Zeichen in Richtung E-Commerce und erreichen eine deutlich größere Zielgruppe an Kunden als bisher”, sagt Roy Vieregge, Geschäftsführer Otto Office. In den Shops stehen den Kunden nach eigenen Angaben mehr als 30.000 Artikel aus den Bereichen Computer, EDV-Zubehör und Verbrauchsmaterialien zur Verfügung.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Zoomer ->

    Der Nächste: Statt zum eigenen Versagen zu stehen, schiebt man die Finanzkrise vor. Wer nicht zu seinen Fehlern steht, kann auch kaum daraus lernen.

    Das wird noch sehr lustig. Ich setze einen Kasten Bier darauf, dass bei StudiVZ auch die Finanzkrise “schuld” ist, dass man mal wieder den geplanten Break Even nicht erreicht.

    Viele Grüsse vom Wannsee,

    Sebastian

  2. Pingback: Schiesser in Insolvenz



  3. Brain

    Die Antwort hätte von mir sein könne – wie gut, dass wir die Finanzkrise haben :-)

    Die ist jetzt Schuld an allem – kein tragbares Geschäftsmodell ? Kein Thema – mach dicht, und schiebs auf die Krise – da wird noch etliches folgen. Am Ende des Tages muß Geld verdient werden – und es gibt Firmen, die das trotz Krise schaffen !!!



  4. Alex

    Die Politiker haben sich auch schon die Finanzkrise als späteren Grund für alles zurecht positioniert. Ist schon alles witzig :-) Alles Politik und PR-Gelaber



  5. Anonym

    @ Zoomer

    die Usibility hat bei euch einfach nicht gestimmt. Ich bin ein einfacher User, habe immer auf die Verlinkungen bei StudiVz geklickt und dann als ich beu euch gelandet bin, so hatte ich aber keinen Bock mehr weiterzulesen.

  6. Pingback: Zoomer.de geht Offline | GELD-FINANZEN.BLOKSTER.DE



  7. Michael

    eigentlich war zoomer von beginn an auffallend stark damit beschäftigt sich zu rechtfertigen. die herren neumann und syré haben sehr, sehr viel zeit mit erklärungen, stellungnahmen und rechtfertigungen in blogs und auf medien-plattformen verbracht. möglicherweise zeit, die sie besser in die verarbeitung von kritik und optimierung von zoomer gesteckt hätten. neumanns aussage, dass niemand “nicht einmal zoomer” es schaffe, der jungen generation nachrichten inhalte zu vermitteln zeigt m.e., dass er überhaupt nicht verstanden hat, dass junge nutzer news nun mal nicht mehr nur über spezielle newsportale konsumieren, sondern auch über RSS, blogs, you tube, twitter etc. wer braucht denn zwangsläufig noch ein einzelnes portal??? insofern war zoomer von beginn an eine totgeburt,was die zahlreiche kritik an diesem protal auch zum ausdruck brachte. das scheitern nun auf die krise und die ach so böse ignoranz der jungen nutzer zu schieben, belegt, dass es noch eine weile dauern dürfte, bis dieses scheitern wirklich aufgearbeitet wird.

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