Neue AGOF-Zahlen: wkw gewinnt 1,02 Millionen Unique User, studiVZ verliert 320.000 Unique User

Neue Welle, neue Zahlen: Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) liefert mit den internet facts 2008-III wieder frisches Zahlenmaterial über die deutsche Online-Szene. Die neueste Studie liefert Zahlen für Juli bis September dieses Jahres. […]

Neue Welle, neue Zahlen: Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) liefert mit den internet facts 2008-III wieder frisches Zahlenmaterial über die deutsche Online-Szene. Die neueste Studie liefert Zahlen für Juli bis September dieses Jahres. Zunächst ein Blick auf das beliebte Social Network wer-kennt-wen.de (www.wer-kennt-wen.de): Der RTL-Ableger legte nach der Premiere in den internet facts 2008-II weiter deutlich zu und liegt nun bei 4,56 Millionen Unique Usern im Monat. Im Vergleich zur Erstausweisung ein sattes Plus von 28,8 % bzw. 1,02 Millionen Unique Usern. In der AGOF-Hitliste bedeutet dies Platz 18. Damit erreicht wer-kennt-wen.de jeden Monat mehr Nutzer als Bild.de (4,52 Millionen), Welt.de (3,79 Millionen) und Focus Online (3,62 Millionen).

Konkurrent studiVZ (www.studivz.net) muss dagegen Federn lassen: 5,41 Millionen Unique User bedeuten ein Minus von 5,6 % bzw. 320.000 Unique Usern. Neben der Anzahl der Page Impressions (von 6,3 Milliarden im Januar auf knapp 3,9 Milliarden im November) sinkt somit bei der Studenten-Community erstmals auch die Zahl der monatlichen Nutzer. Im Gesamtranking liegt studiVZ auf dem achten Platz. Bei schülerVZ (www.schuelervz.net) ist der Zuspruch weiter ungebrochen: 4,42 Millionen Unique User (+ 13,9 %) sind ein neuer Rekord für das Schüler-Netzwerk. Mitbewerber Schuelerprofile.de (www.schuelerprofile.de) profitiert nur leicht vom sommerlichen Nutzungshoch: 280.000 Unique User (+ 3,7 %) fährt die Schüler-Community aus dem Hause Unister ein. Im dritten Quartal des Vorjahres tummelten sich noch 550.000 Unique User bei Schuelerprofile.de.

schwarzekarte.de im Rückwärtsgang

Trotz der enormen TV-Präsenz wächst der ProSiebenSat.1-Ableger Lokalisten (www.lokalisten.de) nur noch sehr langsam: 1,39 Millionen Unique User bedeuten nur ein kleines Plus von 3,0 % oder 40.000 Unique Usern. Bitter sieht die Situation beim geschlossenen Social Network schwarzekarte.de (www.schwarzekarte.de) aus: Innerhalb eines Jahres fiel die Zahl der Unique User von 100.000 auf nun 30.000. Das kleine Netzwerk mit seinen knapp 130.000 aktiven Nutzern in Deutschland leidet offenbar erheblich unter dem Netzwerkboom im Lande. Die reisefreudige Zielgruppe, die schwarzekarte.de erreichen will, dürfte sich vor allem zu Facebook hingezogen fühlen. Die Kölner berichten gegenüber deutsche-startups.de zudem von einem technischen Fehler: “Wir haben in 2008 den Login-Prozess angepasst, so dass hier nun ein Cookie-basiertes Auto-Login erfolgt. Leider ist uns erst jetzt aufgefallen, dass nach einem solchen Auto-LogIn das AgofMultiClient-Pic nicht ausgeliefert wird. Dieses darf ja bekanntermaßen nur unmittelbar nach dem Login ausgeliefert werden”. Künftig hofft das schwarzekarte.de-Team wieder auf steigende Zahlen. Ganz anders die Situation beim Schulfreunde-Netzwerk Stayfriends (www.stayfriends.de): Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Unique User von 2,40 Millionen auf 4,25 Millionen. Ein sattes Plus von 77,1 % oder 1,85 Millionen Unique Usern. Der Anstieg von Stayfriends zeigt, dass der umkämpfte Netzwerkmarkt noch lange nicht gesättigt ist. Es kommt einfach auf die anvisierte Zielgruppe an. Das Schulfreunde-Netzwerk kommt besonders bei Onlinern jenseits der 30 extrem gut an.

Zum ersten Mal bei der AGOF an Bord ist die Lehrerbenotungsseite spickmich.de (www.spickmich.de). Bei der Premiere erreichen die Kölner 210.000 Unique User. Bei Fem.com (www.fem.com), dem Vermarkternetzwerk für Frauenwebsites, tummeln sich 1,02 Millionen Unique User. Mit kochbar (www.kochbar.de) und Küchengötter (www.kuechengoetter.de) sind zudem zwei Kochseiten neu dabei – bei beiden ist allerdings Schmalhans Küchenmeister. Küchengötter aus dem renommierten Ratgeberverlag Gräfe und Unzer kommt auf magere 60.000 Unique User, die RTL-Futterstelle kochbar immerhin auf 290.000 Unique User. Wie schwierig der vollgestopfte Markt für neue Kochseiten ist, zeigt zudem ein Blick auf starcookers (www.starcookers.de). Nach 20.000 Unique Usern bei der Premiere lang es diesmal nur für 10.000. Spitzenkoch im Netz bleibt weiter Chefkoch.de (www.chefkoch.de) mit 3,05 Millionen Unique Usern.

Qype und Mister Wong legen zu, Yigg verliert

Über weitere Zuwäche dürfen sich die Mannschaften der Bewertungsplattform Qype (www.qype.de) und des Social-Bookmark-Dienstes Mister Wong (www.mister-wong.de) freuen. Qype verbessert sich um 47,5 % auf nun 1,49 Millionen Unique User, Mister Wong um 36,4 % auf 2,55 Millionen Unique User. Zu guter Letzt noch ein Blick auf Yigg (www.yigg.de). Der Relaunch der Social-News-Community sorgte im Juli für große Proteststürme. Vor der umstrittenen Überarbeitung, die zu einem massiven Rückgang der Zugriffszahlen führte, bescheinigte die AGOF dem kleinen Dienst 800.000 Unique User im Monat. In der aktuellen Erhebung sind es nur noch 550.000 – ein Rückgang um 31,3 % oder 250.000 Unique User. Somit hat der Relaunch die Macher nicht nur Nerven und Klicks gekostet, sondern auch sehr viele regelmäßige Nutzer.

Ausgesuchte Angebote im AGOF-Check

autoplenum
2008-II 0,15 Millionen Unique User
2008-III 0,30 Millionen Unique User (+ 100 % / + 0,15 Millionen)

Fantastic Zero
2008-I 1,51 Millionen Unique User
2008-II 1,37 Millionen Unique User (- 9,3 % / – 0,14 Millionen)
2008-III 1,63 Millionen Unique User (+ 19,0 % / + 0,26 Millionen)

gutefrage.net
2008-II 1,73 Millionen Unique User
2008-III 2,61 Millionen Unique User (+ 50,9 % / + 0,88 Millionen)

Hobnox
2008-II 0,04 Millionen Unique User
2008-III 0,02 Millionen Unique User (- 50,0 % / – 0,02 Millionen)

Lokalisten
2007-I 0,53 Millionen Unique User
2007-II 0,73 Millionen Unique User
2007-III 1,02 Millionen Unique User
2007-IV 1,05 Millionen Unique User (+ 2,9 % / + 0,03 Millionen)
2008-I 1,33 Millionen Unique User (+ 26,7 % / + 0,28 Millionen)
2008-II 1,35 Millionen Unique User (+ 1,5 % / + 0,02 Millionen)
2008-III 1,39 Millionen Unique User (+ 3,0 % / + 0,04 Millionen)

Mister Wong
2007-IV 1,64 Millionen Unique User
2008-I 1,70 Millionen Unique User (+ 3,7 % / + 0,06 Millionen)
2008-II 1,87 Millionen Unique User (+ 10,0 % / + 0,17 Millionen)
2008-III 2,55 Millionen Unique User (+ 36,4 % / + 0,68 Millionen)

MySpace
2008-I 4,61 Millionen Unique User
2008-II k.A.
2008-III 4,86 Millionen Unique User (+ 5,4 % / + 0,25 Millionen)

MyVideo
2006-IV 4,59 Millionen Unique User
2007-I 6,46 Millionen Unique User
2007-II 6,23 Millionen Unique User
2007-III 6,56 Millionen Unique User
2007-IV 6,42 Millionen Unique User (- 2,1 % / – 0,14 Millionen)
2008-I 6,56 Millionen Unique User (+ 2,2 % / + 0,14 Millionen)
2008-II 6,52 Millionen Unique User (- 0,6 % / – 0,04 Millionen)
2008-III 7,35 Millionen Unique User (+ 12,7 % / + 0,83 Millionen)

netmoms
2008-II 0,23 Millionen Unique User
2008-III 0,25 Millionen Unique User (+ 8,7 % / + 0,02 Millionen)

Pointoo
2008-II 0,50 Millionen Unique User
2008-III 0,73 Millionen Unique User (+ 46,0 % / + 0,23 Millionen)

Qype
2007-IV 0,84 Millionen Unique User
2008-I 0,89 Millionen Unique User (+ 6,0 % / + 0,05 Millionen)
2008-II 1,01 Millionen Unique User (+ 13,5 % / + 0,12 Millionen)
2008-III 1,49 Millionen Unique User (+ 47,5 % / + 0,48 Millionen)

schülerVZ
2008-I 3,75 Millionen Unique User
2008-II 3,88 Millionen Unique User (+ 3,5 % / + 0,13 Millionen)
2008-III 4,42 Millionen Unique User (+ 13,9 % / + 0,54 Millionen)

schwarzekarte.de
2007-III 0,10 Millionen Unique User
2007-IV 0,08 Millionen Unique User (- 25,0 % / – 0,02 Millionen)
2008-I 0,04 Millionen Unique User (- 100 % / – 0,04 Millionen)
2008-II 0,05 Millionen Unique User (+ 25,0 % / + 0,01 Millionen)
2008-III 0,03 Millionen Unique User (- 40,0 % / – 0,02 Millionen)

sevenload
2007-IV 0,96 Millionen Unique User
2008-I 1,75 Millionen Unique User (+ 82,3 % / + 0,79 Millionen)
2008-II 1,20 Millionen Unique User (- 31,4 % / – 0,55 Millionen)
2008-III k.A.

StayFriends
2007-III 2,40 Millionen Unique User
2007-IV 2,76 Millionen Unique User (+ 15,0 % / + 0,36 Millionen)
2008-I 3,48 Millionen Unique User (+ 26,1 % / + 0,72 Millionen)
2008-II 3,87 Millionen Unique User (+ 11,2 % / + 0,39 Millionen)
2008-III 4,25 Millionen Unique User (+ 9,8 % / + 0,38 Millionen)

StarCookers
2008-II 0,02 Millionen Unique User
2008-III 0,01 Millionen Unique User (- 50,0 % / – 0,01 Millionen)

studiVZ
2007-III 3,45 Millionen Unique User
2007-IV 4,62 Millionen Unique User (+ 33,9 % / + 1,17 Millionen)
2008-I 5,54 Millionen Unique User (+ 19,9 % / + 0,92 Millionen)
2008-II 5,73 Millionen Unique User (+ 3,4 % / + 0,19 Millionen)
2008-III 5,41 Millionen Unique User (- 5,6 % / – 0,32 Millionen)

wer-kennt-wen
2008-II 3,54 Millionen Unique User
2008-III 4,56 Millionen Unique User (+ 28,8 % / + 1,02 Millionen)

wer-weiss-was
2007-IV 4,09 Millionen Unique User
2008-I 4,16 Millionen Unique User (+ 1,7 % / + 0,07 Millionen)
2008-II 3,81 Millionen Unique User (- 8,4 % / – 0,35 Millionen)
2008-III 3,99 Millionen Unique User (+ 4,7 % / + 0,18 Millionen)

Yigg
2008-II 0,80 Millionen Unique User
2008-III 0,55 Millionen Unique User (- 31,3 % / – 0,25 Millionen)

Zoomer.de
2008-II 1,26 Millionen Unique User
2008-III 1,10 Millionen Unique User (- 12,7 % / – 0,16 Millionen)

Artikel zum Thema
* wer-kennt-wen stürmt AGOF-Charts
* AGOF-Premiere für schülerVZ, MySpace, Fantastic Zero und Flickr.de
* AGOF-Premiere für Mister Wong, Qype, sevenload, wer-weiss-was
* studiVZ erstmals in der AGOF vertreten
* lokalisten geben ihr AGOF-Debüt

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Kurzer Kommentar zu schwarzekarte.
    Sie haben es asmallworld nachgemacht und waren damit erfolgreich. Der Fehler war dann das man zu vielen Leuten Einladungsrechte gegeben hat und die Exklusivität der Community somit verwässert ist.
    Momentan darf jeder einladen!!!!Kurzeitlich war es so das man einladen durfte wenn man sich eine Premiummitgliedschaft kauft. Der USP von schwarzekarte war die Exklusivität jetzt ist es nur noch technisch Rückständig und Pseudo Exklusiv.

    Ich selsbt nutze schwarzekarte auch nicht mehr merke aber viel von der hohen Fluktation. Ständig erreichen mich Nachrichten auch von Mitgliedern die aktiv und sehr angagiert für schwarzekarte tätig waren das sie die Plattform verlassen.

    Nach meiner Meinung werden die Zahlen dort nicht mehr steigen.

    Das studiVZ User verliert hat meiner Meinung nach nicht viel zu heißen denn der Wert der Community für den User hat sich nicht verändert….man könnte höchstens auf eine Abwanderung zu facebook spekulieren.
    Das wirkliche Problem von studi genau so aber auch von facebook ist das man von Beginn an kein Geschäftskonzept hatte.
    Entweder man lässt sich nun ganz schnell sinvolle Monetarisierungskanäle einfallen bei denen auch die User mitmachen wovon es meiner Meinung nach genug gibt oder längerfristig werden studiVZ, facebook und auch einige andere gehypte Start-ups nicht mehr finanzierbar sein.



  2. Hui

    “Hobnox
    2008-II 0,40 Millionen Unique User
    2008-III 0,02 Millionen Unique User (- 50,0 % / – 0,02 Millionen)”

    Verstehe ich nicht. Tippfehler? Wären das nicht -95%? Wobei -50% auch echt hart ist…

  3. @hui

    Tippfehler. Bei 2008-II muss 0,04 stehen.



  4. Hui

    äh versteh ich troztdem nicht.
    von 400.000 auf 40.000 ist doch nicht -50% sondern -90%, oder?

  5. Hmm, moment. Hobnox hatte 0,04 und jetzt 0,02.

  6. Sind doch mal recht aussagekräftige Zahlen. Und ein wirklich schöner Beitrag von Fabian, da muss ich dir vollkommen zustimmen. Ohne richtig wirksames Konzept kann ein gehyptes Ding irgendwann zerplatzen. Aber es wird ja dran gearbeitet und man kann hoffen, dass sich die Holtzbrinkler was gutes einfallen lassen…



  7. Frank

    Weiß hier jemand ob der Verlust an UU bei StudiVZ nicht auf die Konversion auf MeinVZ zu erklären ist? Nach AGOF-Kriterien handelt es sich dabei schließlich um ein anderes Angebot.

    Würde die Nachricht über den Verlust und die abzusehenden Blog-Artikel aushebeln.

  8. Wie gesagt: Monetarisierung erfolgt in meinen Augen nur durch handverlesene Apps.
    Studi hat zu wenige “Apps” die Gewinn bringen (Grußkarten über ahaoho, studiVZ-fotobuch), Facebook viel zu viele, die auch noch nerven.

    Wenn man hier den richtigen Mittelweg findet, steckt da einiges an Geld drin: Bücher und CD’s untereinander tauschen, Mitfahrgelegenheit, WG-Suche-App, Studentenjob-Suche ;), Lehrbuch an und Verkauf etc.

  9. Pingback: Basic Thinking Blog | AGOF-Daten zu WKW

  10. meinen Quellen zufolge sind auch einige Anbieter / Partner/Jobbörsen etc. / nicht wirklich zufrieden, was die Conversions bei StudIVZ angeht, es ist halt doch ne “communications Maschine” und kein Premium Angebot. Abgesehen vielleicht von shopping und travel Clubs.
    Bei fb ist es auch nicht viel besser, wenn man jedes mal eine neue app akzeptieren und downloaden muss, oder ähnliches, das nervt total – muss man bei emails nicht -

  11. Sehr schön! Das ist ja einiges am “abrauchen”.

    Die Finanzkrise kann sich noch als Goldgrube für uns erweisen. Wenn das ganze VC-subventionierte Zeug weiter so fleissig Reichweite verliert, bleibt wieder mehr für den Rest ;-)

    Viele Grüsse vom Wannsee,

    Sebastian



  12. pissflitsche

    StudiVZ & Co. sind für mich lediglich Momentaufnahmen und werden in Zukunft durch andere Angebote ersetzt z.B. 3D Welten etc.

    Werbung wird sich in solchen Umfeldern nur sehr selten rentieren, sie müssten viel mehr einen Mehrwert schaffen, für den es sich lohnt z.B. monatliche Gebühren zu zahlen.

  13. Pingback: Wer-kennt-wen.de mit mehr Besuchern | GELD-FINANZEN.BLOKSTER.DE

  14. Gibt es eigentlich auch ähnliche Vergleichszahlen zu facebook?
    Das wäre wirklich interessant, da ich ebenfalls der Meinung bin, dass es studiVZ ablösen wird an der Spitze.

    Herzliche Grüße!

  15. Pingback: Mister Wong-Blog » Blog Archive » Top40: Mister Wong stürmt das AGOF-Ranking

  16. Guten Morgen zusammen,

    im ersten Abschnitt heißt es: “Der RTL-Ableger legte nach der Premiere in den internet facts 2008-II weiter deutlich zu und liegt nun bei 4,56 Millionen Unique Usern im Monat.”

    Das ist ein Plus von über 28%. Das hört sich erstmal toll an. Aber was sagt die Zahl für sich genommen aus?
    Gar nichts. Ein unique visit kommt kurz vorbei, registriert sich, lädt vielleicht ein Bild hoch und kümmert sich anschließend um die anderen 50 social networks in dem er/sie gerade nocn angemeldet ist.
    Natürlich ist es eine Aussage über eine gewisse Qualität, wenn in einem bestimmten Zeitraum mehr user zu einer Plattform kommmen. Die Kernfrage wird damit indess nicht beantwortet. – Was machen die ganzen Leute dort?
    Leisten Sie einen Beitrag auf der Seite? Verlinken sie sich mit anderen oder spammen sie andere mit Links zu xxx-Websites zu? Also was geschieht dort?

    Das ist offenbar immer noch ein Problem, dass viel Traffic mit “Reichtum” gleichgesetzt wird. Aus meiner Sicht kosten viel Traffic erstmal viel Geld (Server, Community, etc), den die Jungs vom Sales gar nicht so schnell monitarisieren können.

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  18. Frank

    “StudiVZ & Co. sind für mich lediglich Momentaufnahmen und werden in Zukunft durch andere Angebote ersetzt z.B. 3D Welten etc.”

    Die Erfahrung der Menscheitsgeschichte zeigt doch, dass stets eine parallele Existenz von synchroner und asynchroner Kommunikation benötigt und genutzt wurde. Die Gründe hierfür sind vielfältig und verständlich. Der für eine 3D Welt nötige Zeitbedarf ist zu hoch und nicht an unsere hektische Zeit angepasst.

    @Herr Hüsing
    Könnten Sie bitte recherchieren ob der Verlust an UUs an der Angebotsabgrenzung zwischen MeinVZ und StudiVZ liegt? Sie könnten sich dadurch sehr positiv vom Rest der “kritischen” Netzszene absetzen die ja leider einfach nur in guter alter schwarz-weiss Manier diese und andere PMs kommentiert. Echter Journalismus eben :-)

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  23. Die Monetisierung der Portale ist natürlich vom Grund des Besuches der User abhängig, da kann ich aus eigener Erfahrung als Webmaster sprechen. Ein Fotoportal bringt so gut wie keine Einnahmen, da die User nur das Interesse verfolgen, Bilder anzuschauen. Bei einem Firmenverzeichnis bspw. sind die User meist auf der Suche nach einem Produkt und daher schon eher “kaufwillig”. Man kann den Usern nicht aufzwingen was sie nicht möchten, daher hat zB youtube auch Probleme Werbung an den User zu bringen, sie wollen sich unterhalten lassen und Videos anschauen.



  24. Stefan

    “…daher hat zB youtube auch Probleme Werbung an den User zu bringen, sie wollen sich unterhalten lassen und Videos anschauen.”

    Wenn die Werbung passt, sehe ich da überhaupt kein Problem. Leute, die sich Samstag Abend den RTL-Thriller angucken, wollen sich auch unterhalten lassen – und bekommen zwischendrin Werbung. Wenn ich bei Youtube allerdings lokale Werbung für irgendwelche US-Städte als deutscher Nutzer sehe dann bringt das für keine Seite etwas. Was spricht also dagegen wenn – man schaut gerade ein Musikvideo von XY – innerhalb des Videos ein Angebot zum CD-Kauf oder den Hinweis auf ein Konzert (incl. Anmeldung) zu sehen?

    “Bild.de” ist so gesehen auch nur eine Anreihung von Bildern mit ein bisschen Text, trotzdem wird monetarisiert.

    Auf “Flickr” oder Fotocommunty.de finden sich auch nur “Bilder” – doch die Leute die Bilder machen, brauchen auch Kameras etc.

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