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7 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

WeFind sortiert das Web

Mittwoch, 17. Dezember 2008 08:00

“Genau was Du suchst” lautet das Motto der neuen Suchmaschine WeFind (www.wefind.com). Mit “konkreten Antworten und sauber strukturierten Informationen” will der Ableger des IT-Unternehmens neofonie seine Nutzer begeistern. Die Suchergebnisse werden bei WeFind direkt kategorisiert. Bei einer Suche nach “Bottrop” liefert die Suchmaschine klar strukturiert Links zu Wikipedia, Nachrichten über das kleine Städtchen im Ruhrpott und Verweise auf Blogs in denen Bottrop ein Thema ist. Jeder Nutzer kann die Suche dann weiter vertiefen: Ein Klick in die Rubrik “Arbeitgeber” verweist auf Bewertungen bei kununu, ein Klick in die Rubrik “Unternehmen” auf Einträge bei FirmenWissen.de und ein Klick in die Rubrik “Videos” liefert Filmchen bei YouTube. Darüber hinaus bietet WeFind Bücher und weitere Produkte von Amazon, öffentliche Ausschreibungen vom Deutschen Auftragsdienst, Musik von Last.fm, Gebrauchtwaren von trade-a-game, Mikroblogs von Twitter, Webcams von webcams.travel und Nachrichten aus dem Archiv von Welt.de.

Screenshot WeFind

Die Suchergebnisse präsentiert WeFind schön geordnet

“Wir erhalten zurzeit täglich neue Anfragen von möglichen Suchpartnern, die in WeFind integriert werden wollen. Wir werden die Qualität der Suche stetig weiter steigern, denn es gibt hunderte von Spezialsuchen, die der Allgemeinheit noch völlig unbekannt sind, aber für ihr Spezialgebiet mit Abstand die besten Ergebnisse für den Nutzer liefern”, sagt Helmut Hoffer von Ankershoffen, Initiator und Vorstandchef von WeFind. Hoffer von Ankershoffen kennt sich im Suchmaschinengeschäft bestens aus – er konzipierte 1997 die Softwarearchitektur der Internet-Suchmaschine Fireball und der Nachrichten-Suchmaschine Papernall (beide heute Lycos Europe). Auch bei der Umgebungssuche will WeFind punkten: Gibt ein Nutzer “McDonalds 46238″ ein, findet er passende Schnellrestaurants in und um Bottrop herum.

Personensuche kommt 2009

Für das kommenden Jahr auf der Agenda der Berliner steht eine Personensuche – diese soll die in News, Blogs, Wikipedia und Communitys gefundenen Personen anzeigen. “Mit Hilfe der WeFind-Community können der Suchende und die Gefundenen kommunizieren und eigene Informationen publizieren”, teilt das Unternehmen, an dem auch Madsack MediaLab beteiligt ist, mit. Vor der Websuche schickte WeFind bereits WeFind Mobile, eine “intelligente Suchmaschine für das Apple iPhone und den iPod Touch” ins Rennen. “Mit über zehntausend Downloads aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können wir überaus zufrieden sein. Auch die positiven Rezensionen der Nutzer zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind”, sagt Hoffer von Ankershoffen. Alles in allem ein spannender Ansatz, den Informationsüberfluss im Netz neu zu sortieren. Der Kampf gegen die Standardsuche Google wird aber schwer.

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7 Kommentare »

1.

Sieht ja ganz nett aus, aber im Suchbereich schaffen es ja nichtmal Microsoft und Yahoo genug Benutzer zu bekommen …

Kommentar von Manuel — 17. Dezember 2008 @ 10:03

2.

Eine wirklich tolle Idee, die die Leute da gefunden und umgesetzt haben. Ob sie gegen Google wohl ankommen werden, ich denke auf keinen Fall, aber einen kleinen Gegner könnten sie Google schon schaffen.

Die Idee könnte wirklich gut für die neue Sortierung werden, wenn es weiter verbessert wird. Was mir vor allem gefällt ist die Einbindung der anderen Internetseiten. Aber dort müssen Sie auch aufpassen, dass nicht zu viele reinkommen und nur die wirklich guten aufnehmen. Ich wünsche auf jedenfall viel Glück, es wäre doch schön, wenn Google mal einen neuen “Gegner” kriegt.

Kommentar von Medienflackern — 17. Dezember 2008 @ 11:17

3.

gut gemeint, aber nun wirklich keine ernstzunehmende alternative zu den etablierten informationsquellen google & wikipedia. vielleicht generieren sie über seo ein wenig traffic. aber mehr wird es dann wohl auch nicht werden…
wefind finde ich sehr mittelmäßig

Kommentar von Frank — 17. Dezember 2008 @ 12:23

4.

Komisch – bekomme die Meldung “Sorry, aber der Internet Explorer 6 wird von uns nicht unterstützt.”, obwohl ich den IE 7 nutze (7.0.5730.13).

Kommentar von Eugen — 17. Dezember 2008 @ 12:25

5.

deadpool 2009

Kommentar von Sebastian Wolf — 17. Dezember 2008 @ 13:34

6.

Sehr unübersichtliche und gewöhnungsbedürftige Ergebnisseite. Ich habe Zweifel, dass der Nutzer das annimmt. Noch größere Zweifel hätte ich in Bezug auf das Geschäftsmodell.

Kommentar von Michael — 17. Dezember 2008 @ 18:26

7.

zeitvertreib

Kommentar von hans — 17. Dezember 2008 @ 21:15

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