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12 Kommentare

Autor: Christina Cassala

Kategorie: Aktuell

Tags:

Start-up des Jahres 2008 – Stimmen zu Panfu

Dienstag, 16. Dezember 2008 08:30

Bei der Wahl zum “Start-up des Jahres” erhielt die Spiel- und Lernplattform für Kinder Panfu (www.panfu.de) insgesamt fünf Stimmen. Hier die Begründung der Jury:

Panfu – Die Kombination aus Lernen und Spielen funktioniert auch in schweren Zeiten.
Oliver Samwer, EFF

Panfu überzeugt mich durch ein tragfähiges Geschäftsmodell, hervorragende Internationalisierungsmöglichkeiten und pädagogisch wertvolle Inhalte. Schlicht eine Seite mit Mehrwert und Zukunftspotential. Das Konzept ist sinnvoll und die Inhalte lehrreich, so dass nicht nur die Kernzielgruppe Kinder sich angesprochen fühlt, sondern auch die Eltern mit ruhigem Gewissen die ersten Gehversuche im Internet begleiten.
Tilo Bonow, piabo

Panfu besticht durch Beständigkeit und einem international erfolgreichem Produkt für Kinder und Eltern. Insgesamt eine schlüssige Start-up-Company, welche nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg aufzeigt.
Dr. Ralf Belusa, Zanox

Panfu bietet eine Plattform für die Kinderbedürfnisse nach Beschäftigung und Wettbewerb. Es gibt Begeisterung durch Spiel und Bereicherung durch Lerneffekt. So gut umgesetzt, dass die “Um-die-10-Jährigen” offensichtlich in Mengen kommen. In diesem Alter ist man anscheinend gerne ein Panda, wie die Kommentare im dortigen Blog belegen.

Panfu ist aber auch auf die Budget-Bewilliger der Kinder ausgerichtet und denen wird ein schönes Argument verkauft. Denn diese Eltern wissen, das Spielen am Computer lässt sich nicht verbieten. Also greifen sie zu, wo zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden “die Kinder lernen ja englisch”. Und an dieser Stelle findet sich dann auch Panfus Geschäftsmodell: Man kassiert Abo-Gebühren.

Besonders gefallen hat mir, dass man das Thema binnen kurzer Zeit internationalisiert hat. Und die Sicherung des Unternehmenserfolges durch das “Ent-Regionalisieren” ist essentiell. Gelingt die Expansion mit Erfolg in fremdsprachlichen Märkten (gleicher Kulturkreise wohlbemerkt) ist das Konzept stimmig, der Gründer erfolgreich. Ein Start-up des Jahres muss diese Perspektive bieten.
Bernhard Lücke, Web-Developer

Meine Wahl fällt auf Panfu. Die Begründung ist ganz einfach: meine Tochter ist eine Riesenfan von Panfu: Idee & Umsetzung: toll!
Matthias Schrader, SinnerSchrader

Artikel zum Thema:
* Statista ist das Start-up des Jahres 2008
* Start-up des Jahres 2008 – das Ergebnis
* Gesucht: Start-up des Jahres 2008
* Gesucht: Das Start-up des Jahres 2008 – die finale Nominierungsliste
* Gesucht: Start-up des Jahres 2008 – die Jury

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12 Kommentare »

1.

Die Idee hinter Panfu ist gut. Die Gründer hinter Panfu nicht, deshalb wird das ganze leider nie funktionieren.

Kommentar von Jim — 16. Dezember 2008 @ 10:12

2.

Lieber Jim,

Kannst Du diese Aussage begründen? Oder ist es nur Spam?

Gruß,

Sebastian

Kommentar von Sebastian Wolf — 16. Dezember 2008 @ 12:14

3.

Lieber Sebastian,

Ja, kann ich. Ich arbeite bei Panfu. Aber nicht mehr lange. Die Erfahrungen die ich gemacht habe, sind erschütternd.

Gruß Jim.

Kommentar von Jim — 16. Dezember 2008 @ 12:40

4.

Panfu ist prima, vor allem mit dem Abo LinkedIn Modell für kiddies, das Produkt ist klasse und lernen oder spielerisch lernen IM Netz hat Zukunft!

Kommentar von Thomas Schulze — 16. Dezember 2008 @ 12:42

5.

Lieber Jim,

bei Panfu wirdgerade headcount abgebaut. Deshalb “nicht mehr lange”?

Ich kenn die Gründer, auch aus anderen Projekten. Kein Grund zur Klage bis jetzt, bzw. noch weniger, sie hier global als inkompetent hinzustellen. Mal abgesehen davon, hätten man dort nicht längst einen Senior-CEO von Investorenseite eingesetzt, wenns denn so schlecht ge-managed wäre ? Kann ein schlecht geführtes Unternehmen einen solchen CFO verpflichten ? Ex Stroer, Ex Financial-Services Startup ? Der könnt überall hingehen, warum geht der zu panfu ? Weil die Gründer Stümper sind ? Denk mal nach.

Oder kommst Du mit der Schlagzahl in einem Samwer-Startup nicht klar?

In Summe: Als Entlassener gegen seine ehemaligen Chefs zu wettern ist mal wirklich originell und kommt absolut als seriöse, fundierte Meinung rüber.
Getroffene Hunde bellen.

Sonst gib doch mal Beispiele, was denn so verkehrt gelaufen ist.

Grüße,

Sebastian

Kommentar von Sebastian Wolf — 16. Dezember 2008 @ 16:04

6.

Lieber Sebastian,

Schnapp Dir einen *beliebigen* (ex)Mitarbeiter bei Panfu (auch den CFO). Gewinne sein Vertrauen. Dann stell denen mal die Frage und Du wirst Deine Antwort erhalten. Klingt so, als ob würdest du auch Insider-Wissen haben – dann weißt Du auch Bescheid.

JJ

Kommentar von Jim — 16. Dezember 2008 @ 17:13

7.

TS: “LinkedIN Abo Modell”… Hat Linkedin jetzt das Abo Modell erfunden??

Jim: Heul nicht rum, selbst wenn die Gründer meschugge sind, läuft Panfu hervorragend. Und ehemalige Mitarbeiter, die ihre Tränchen anonym im Internet verteilen sind vorallendingen eines: peinlich.

Sebastian Wolf: Kriech den Samwers woanders in den Allerwertesten, hier ist kein Platz für Schleimer. Mit dem arroganten Geplapper kommst Du vielleicht im Praktikantenkreis von Samwer, Gadowski und Co. super an, aber jeder der nicht die WHU-Gehirnwäsche mitmachen musste, durchschaut es sofort.

Kommentar von Phil — 16. Dezember 2008 @ 18:05

8.

Hi Phil. Ich darf und werde rumheulen. Das solltest Du auch mal bei Gelegenheit tun. Du klingst etwas unentspannt – es ist gut, wenn Du es hin und wieder einfach raus lässt. Und übrigens läuft Panfu nicht hervorragend. Ganz im Gegenteil. No sir.

Kommentar von Jim — 16. Dezember 2008 @ 21:12

9.

Ich hab mit panfu persönlich nix zu tun – kenne aber einige Leute, die dort arbeiten / bzw. gearbeitet haben.

Wieso wird eigentlich bei deutsche-startups nirgends erwähnt, das panfu mehr oder weniger plötzlich und ohne große Vorankündigung ca. ein Drittel aller Mitarbeiter rausgeschmissen haben? (Und nein, wohl nicht wegen Unfähigkeit von Seiten der Mitarbeiter aus)?

@Sebastian und Phil:

Klingt das für euch nach fähigen Geschäftsführern?
Klingt das nach “gut laufen”?

Kommentar von Adelaine — 17. Dezember 2008 @ 15:14

10.

@Adelaine: Panfu ist eine Holzbrink Firma. Genau wie Deutsche-Startups. Deshalb.

Aber wie schön, dass wenigstens Du 1 und 1 zusammen rechnen kannst. Nicht so wie andere.

Kommentar von Jim — 17. Dezember 2008 @ 23:08

11.

Tja, auch ich kann lustige Sachen sagen zu den Chefs.
1. Damals falsche Betitelung (nicht vorhandene Zeugnisse/Abschlüsse).
2. Die Chefs sind mit Skateboards durch die Firma gefahren!!!!
3. Schlechtes Arbeitsklima, “Guten Tag”, “Bitte” und “Danke” sind aus deren Wortschatz gestrichen.
4. Sie kennen nicht einmal das Projekt an dem sie Arbeiten bzw. wissen keine genauen Einzelheiten über das Projekt. Was wie eine totale Desinteresse wirkt und Geldschefflerei.
5. Schlechte Arbeitszeitkalkulierung (3 Tage vorher in einem Meeting sagen das sie jetzt auch in anderen Länder online gehen werden).

kann da noch andere Tausend Sachen erzählen.

Mein abschließendes Fazit dazu lautet:

Diese Firma klaut andere Ideen, baut Das Produkt lieblos auf und sieht nur den Gewinn. Das Produkt ist leider nur solange interessant. wie es Geld abwirft. Scheitert das Produkt wird einfach ein neues ran geholt.

Panfu ist leider nur eine 1 zu 1 Kopie des ClubPenguin. Schaltflächen und Layout sind identisch Spielideen werden von anderen Flashgames einfach billig kopiert.

Kommentar von Herbert — 06. Januar 2009 @ 11:35

12.

Es ist ein Skandal, dass Panfu überhaupt in die Auswahl der besten Startups kam, geschweige denn, den 2. Platzt belegt hat. Ich war auch bei Panfu angestellt. Die Firma ist schon längst gegen die Wand gefahren. Und hat über 1 Mio EUR verballert.

Amen.

Kommentar von Flummi — 09. Januar 2009 @ 19:43

1 Trackback »

  1. [...] Startups wählt jährlich das Startup des Jahres. Bei der diesjährigen Abstimmung landete auf Platz 2 die Spiel- und Lernplattform für Kinder namens Panfu. Neugierig geworden, was sich dahinter [...]

    Pingback von Panfu und die Datenarmut — 16. Dezember 2008 @ 12:12

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