Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.
* Mit cookelani (www.cookelani.de) geht eine neue Kochplattform online. Noch eine Koch-Website? “Die Art und Weise der Präsentation bei cookelani geht weg vom biederen Image der Hausfrau, die sich lediglich Rezepte ausdruckt, um diese nachzukochen und eher hin zu einer jungen, aktiven Zielgruppe, die Spaß am Kochen hat”, teilen die Macher vom cookelani-Betreiber Kreativis mit. Die optisch gut angerichtete Seite gliedert sich in die Rubriken “Rezepte & Menüs”, “Erleben & Wissen” sowie “Community”. Demnächst kommt noch Shopping hinzu. Die Berliner wollen ihren Nutzern verschiedene Waren anbieten “Je nachdem, welches Gericht sie ausprobieren wollen oder zu welchem Anlass gekocht wird.” Eine weitere Kochseite hochzuziehen, ist ein extrem mutiges Unterfangen. Die Konkurrenz im Netz ist gigantisch. Wie schwierig der vollgestopfte Markt für neue Anbieter ist, zeigt ein Blick auf starcookers (www.starcookers.de), welches im vergangenen Jahr loskochte. Die IVW zählte im November gerade einmal 60.513 Visits und 444.098 Page Impressions. Dabei wurde Starcookers massiv von RTL II unterstützt. BonGusto (www.bongusto.de) aus dem Hause Burda (ebenfalls rund ein Jahr alt) wiederum landete bei 189.717 Visits und 990.966 Page Impressions.
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* Der mobile Flirtdienst Jupidi (www.jupidi.de) erschließt sich eine weitere Einnahmequelle: Die Hamburger kooperieren mit dem Blumenversender Blume2000. Die jugendlichen Nutzer des Dienstes können ihrem Schwarm ab sofort auch Blumengrüße in der realen Welt übermitteln bzw. einen Gutschein dafür auf die Reise schicken. “Wir bieten unserem User somit damit einen schönen Mehrwert”, sagt Gründer Jascha Samadi. Für jeden vermittelten Blumengruß landet eine Provision in der Kasse von Jupidi. Fraglich bleibt, ob die jungen Jupidi-Nutzer überhaupt auf Blumen stehen oder ob dieser Service eher zu älteren Zielgruppen passt.
* Die Sport-Community sportme (www.sportme.de) kooperiert mit “Fit for Fun Online”. Im Zuge der Partnerschaft präsentiert sportme unter anderem einen RSS-Feed mit Nachrichten aus der “Fit for Fun Online”-Redaktion. Im Gegenzug finden User bei “Fit for Fun Online” die neue sportme-Vereinssuche. “Die Angebote von sportme und “Fit for Fun Online” ergänzen sich ideal. Sportme bringt tolle Community-Funktionen und Sport-Inhalte in die Kooperation, “Fit for Fun Online” hochwertigen, redaktionellen Sport- und Lifestyle-Content”, sagt Thomas Mende, Chefredakteur von “Fit for Fun Online”. Weitere Verknüpfungen zwischen den beiden passenden Partnern – beispielsweise ein gemeinsamer Laufstreckentool – sind angedacht.
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* Der amerikanische Lifestreamingdienst Friendfeed (www.friendfeed.com) bietet seinen Service nun auch in anderen Sprachen an. Seit wenigen Tagen sind Sprachversionen in Französisch, Spanisch, Japanisch, Russisch, Chinesisch und Deutsch online. Hierzulande besetzen bereits Lifestream.fm (www.lifestream.fm) und FreundeNews (www.freundenews.de) die Nische Feld der Social-Media-Aggregatoren. Es könnte ein harter Verdrängungswettbewerb um die noch kleine Zielgruppe entstehen. Wobei es um FreundeNews zuletzt schon sehr ruhig war. “Das liegt daran, dass wir Freundenews nicht hauptberuflich betreiben können und somit viel mit anderen Aufgaben beschäftigt sind”, schreiben die Macher im Freundenews-Blog. Gleichzeitig kündigen sie ihre Rückkehr an: “Wir werden im kommenden Jahr aber nochmals durchstarten. Mit optimierten Produkt und einem wirklichen Geschäftsmodell.”


Fragen










Kommentare
Blühende Landschaften.
Kommentar von pass 10. Dezember 2008 @ 17:28Oh, da hat cookelani aber einen schweren Berg zu erklimen. Wenn sie es schaffen, umso bessere Leistung. Wenn nicht, dann wurde es von vielen erwartet, wahrscheinlich.
Kommentar von Medienflackern 10. Dezember 2008 @ 19:27Jupidi’s Geschäftsmodell scheint ja super zu funktionieren, wenn man ein paar Monate nach Gründung schon in datecoach & Blumenversand-Affiliate diversifiziert…
Erst den Preis für die “Dienstleistung” verdoppelt (!), jetzt sowas. Conversion Mist, also ARPU maximieren.
na, mal sehen, wie lang die Kohle noch reicht. Deadpool H1 2009 ?
Kommentar von sapm 11. Dezember 2008 @ 03:12und bis man bei jupidi den Preis findet muss man ganz schön suchen, viel kleiner geht es ja fast gar nicht.
Kommentar von jk 11. Dezember 2008 @ 07:33@sapm
Kommentar von Ich 11. Dezember 2008 @ 12:07Du gibst den jupheidi-brüdern ja noch weniger Zeit als ich!
Aber sie sind wirklich kreativ, ihrem gescheiterten Anfangsmodell ein neues Geschäftsmodell aufzusetzen.
Vielleicht sollten die Gründer eher mal überlegen, ob sie nicht ihr Scheitern zugeben und den Investoren den Rest Kohle übergeben sollten…
Bei aller Häme über vollmündige Versprechen von Jupidi und der jetzigen (scheinbar schwierigen) Situation finde ich die mehrfachen inhaltlichen und gestalterischen Änderungen doch bemerkenswert. Zeugen sie doch vom Willen irgendetwas profitables in kurzer Zeit auf die Beine stellen zu wollen (müssen..).
Die Blumen gehen komplett an der Zielgruppe vorbei, aber egal. Irgendwas werden sie irgendwann schon finden was funktioniert.
Eine prima Idee hätte ich noch als Erweiterung für den Date coach:
Männer, die schonmal mit meiner Angebeteten geschlafen haben, hatten auch was mit folgenden Frauen..
Kommentar von benjamin reichelt 11. Dezember 2008 @ 16:25Mir geht es darum, wie man mit Investoren umgeht: Da wird eine unsägliche Spam-Kampagne durchgezogen, um auf die Nominierungsliste bei der Wahl zum Startup des Jahres zu kommen. Dies wurde sicherlich den Investoren mit stolzgeschwellter Brust vorgelegt.
Kommentar von Ich 12. Dezember 2008 @ 09:39Ich weiß nicht, ob deren Investoren ds.de lesen, aber vielleicht sollte man denen mal die entsprechenden Links schicken…
Eigentlich kann es einem egal sein, dass Investorenkohle verbrannt wird, aber man sollte dann nicht sauer sein, wenn die beim nächsten Startup und ähnlich großspurigem Auftreten äußerst skeptisch sind.