A&O Web kauft BiggerFriends.com
Schon wieder vorbei ist das Thema BiggerFriends.com (www.biggerfriends.com) für Christian Ogait, Patrick Holze, Ralph Reinhold und Sebastian Reccius. Im August ging das Social Network für übergewichtige Menschen mit einem respektablen Presserummel an den Start. Neben diversen Fachdiensten berichtete sogar das Boulevardschlachtschiff “Bild” über das neue soziale Netzwerk aus deutschen Landen. Beim Auftreiben des benötigten Kapitals für den weiteren Ausbau von BiggerFriends.com, welches von der Xia Equity AG auf die Weblaufbahn geschoben wurde, taten sich die Frankfurter offenbar trotzdem sehr schwer. Zumal das Thema Social Network in der Branche vermutlich kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervorlockt. Auch wenn die Gründer mehr bieten wollten als nur ein profanes Netzwerk für Dicke.
Die Finanzkrise dürfte ebenfalls einen entscheidende Rolle bei der erfolglosen Kapitalsuche gespielt haben. Als in diese Situation die bekannte Agentur A&O Web beim Team der gewichtigen Plattform anklopfte, fiel Ogait und seinen Mitstreitern die Wahl vermutlich sehr leicht. Und so hat BiggerFriends.com nun einen neuen Besitzer. A&O Web will BiggerFriends.com weiterentwickeln. Dabei kann der neue Eigentümer auch auf ein neues Design des alten Teams zurückgreifen. Es liegt quasi fertig in der Schublade. Inhaltich wollte BiggerFriends.com “die Antwort auf die stetige Gewichtszunahme in der Gesellschaft” sein. Ein entscheidener Aspekt des Dienstes sollte ein Marktplatz für Konsumgüter und Dienstleistungen rund um das Thema XXL sein. Auch die rasche Auslandsexpansion war angedacht. Vermutlich zu viel auf einmal in der derzeitigen Finanzsituation. Mal sehen, was A&O Web aus BiggerFriends.com macht. Im Erfolgsfall fällt noch ein kleiner Obolus für das alte Team ab.
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Congrats aus München!
Kommentar von Thomas Schulze — 10. Dezember 2008 @ 13:07
Es war wohl wirklich ein bisschen zu vielgeplant für die kurze Zeit,obwohl das Thema natürlich schon interessant ist. Nur social Networks sind halt nicht mehr der Renner und es müsste viel passieren, damit dies wieder der Fall ist. Mehr Projekte wie Xing, die schwarze Zahlen schreiben wären da schonmal von großem Vorteil.
Kommentar von Medienflackern — 10. Dezember 2008 @ 13:15
@TS
?????? Liest Du die Meldungen auch bevor Du spammst ???
Kaufen kann man was auch für 1 Euro…
Kommentar von jk — 10. Dezember 2008 @ 13:29
Gratulation an das Xia-Team. Ich denke in Zeiten wie diesen, war der Verkauf des Projektes eine hervorragende Wahl. Und so wie ich Christian kenne, wird das Projekt nicht ohne eine respektable Summe über den Tisch gegangen sein. Nochmals Gratulation.
Kommentar von Felix Anders — 10. Dezember 2008 @ 13:40
@TS Du solltes hier in Deinem Profil mal den Link zum XING Profil entfernen … der geht nicht mehr
Kommentar von Marco Ripanti — 10. Dezember 2008 @ 14:00
@Felix Anders: Eigenlob stinkt. Peinlich..
Kommentar von Thomas Anders — 10. Dezember 2008 @ 14:24
@TS: Au mann, ich glaub ich muss mir mal ein script basteln, die deine kommentare filtert…
@Felix Anders: Da würde ich nicht so mit haussieren gehen, das Du die kennst…
@Topic: Da dürfte ein ordentlicher Verlust realisiert worden sein. Aber das dürfte in nächste Zeit 85% aller Web2.0-Startups so ergehen. Ich sehe leider nur ganz selten Substanz.
Kommentar von Laemmer — 10. Dezember 2008 @ 14:50
Leider viel zu selten. Es gibt zwar wirklich viele Projekte mit tollen Ideen, die dann aber nur in ihrer Grundidee einfach umgesetzt werden und nicht viel weiter gedacht werden. Fragen wie “wie könnte sich das ganze profitabel machen”, “wie könnte es in ein bis zwei Jahren aussehen” oder “wie könnte man das ganze weiter bringen und entwickeln” könnten hierbei schon helfen, auch wenn es natürlich einige auch machen und einfach nicht zur Rechten Zeit gegründet haben.
Vielleicht ist durch die Krise ja eine kleine Reinigung im Gange, die nötig war, damit die Überflutung aufhört und sich mehr Gedanken gemacht werden.
Kommentar von Medienflackern — 10. Dezember 2008 @ 16:57
Seit dem Verkauf kann man sich bei der Seite noch nichtmal mehr anmelden. Sieht nun außerdem ziemlich kahl aus die Startseite. Wirkt irgendwie alles sehr unseriös.
Denke aber auch daß der Verkauf in der momentanen Zeit eine sehr gute Entscheidung war. Glückwunsch
Kommentar von Olaf Danner — 29. Dezember 2008 @ 22:10