Kurzmitteilungen: trade-a-game, autohelden.de, Lycos Europe, AdLoft, Kizoo, studiVZ

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Die Shoppingplattform trade-a-game (www.trade-a-game.de) verkündet imposante Zahlen: Der monatliche Umsatz des Unternehmens habe zum ersten Mal die Grenze von 400.000 Euro überschritten. “Die Umsätze im […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Die Shoppingplattform trade-a-game (www.trade-a-game.de) verkündet imposante Zahlen: Der monatliche Umsatz des Unternehmens habe zum ersten Mal die Grenze von 400.000 Euro überschritten. “Die Umsätze im Monat November beliefen sich auf rund 430.000 Euro”, sagt Tim Fronzek, Leiter Finance & Controlling bei trade-a-game. Seit Mai dieses Jahres sei der Umsatz jeden Monat um durchschnittlich 20 % gestiegen. Im November des vergangenen Jahres erwirtschaftete trade-a-game gerade einmal einen Umsatz in Höhe von 62.000 Euro. “Was im Vergleich zum diesjährigen Monat November eine Steigerung von 593 % bedeutet” teilt das Unternehmen, an dem DuMont Venture und Madsack MediaLab beteiligt sind, mit. “Unser Wachstum wird vor allem durch die neu eingeführten Kategorien im Bereich der Gebrauchtware, durch eine hohe Wiederkäuferquote und dem steigenden Bekanntheitsgrad in der Entertainment-Zielgrupe getragen”, sagt Lawrence Leuschner, Geschäftsführer von trade-a-game. Besonders der vor kurzem gestartete Ankauf von weiteren Produktgruppen – beispielsweise Konsolen – sei von den Kunden sehr positiv aufgenommen worden. Weitere Produktkategorien wie Games-Zubehör, iPods und PC-Software sollen folgen.

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* Das Dienstleistungsauktionshaus blauarbeit.de (www.blauarbeit.de) startet mit autohelden.de (www.autohelden.de) einen weiteren Spezialableger. Zuvor gingen bereits eventhelden.de, haushelden.de und umzugsauftrag.de online. Bei autohelden.de dreht sich alles um Dienstleistungen rund um Auto & Motorräder. “Unsere Erfahrungen mit blauarbeit.de zeigen, dass gerade bei der Werkstattsuche auf ein gutes Verhältnis aus Preis und Qualität großen Wert gelegt wird. Auto- und Motorradliebhaber, die ihren Auftrag über autohelden.de ausschreiben, können oft bis zu 30 % sparen”, sagt Ramin Ziai, Co-Geschäftsführer vom autohelden.de-Betreiber Portal United.

* Dem gestrauchelten Internetriesen Lycos Europe und speziell Vorstandschef Christoph Mohn steht eine heiße außerordentliche Hauptversammlung bevor. Ein Kleinaktionär fordert laut “Neue Westfälische” nun “wegen gescheiterter Geschäftspolitik ohne Abfindungszahlungen” die Abberufung des Vorstandsvorsitzenden. Mohn habe es trotz erheblicher Mittel in nahezu zehn Jahren nicht geschafft, das Unternehmen in schwarze Zahlen zu führen, begründet der Verfasser sein Anliegen und fragt: “Wie schlecht muss ein Vorstandsvositzender noch sein, damit Sie als Aufsichtsratsvositzender seine Absetzung betreiben?” Zudem fordert der Autor dem Zeitungsbericht zufolge, “das Unternehmen durch einen neutralen Liquidator abwickeln zu lassen, der weder von den beiden Lycos Großaktionären Bertelsmann, Telefonica noch von der bisherigen Lycos-Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft stammen dürfe”.

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* Der Echtzeit-Werbemarktplatz AdLoft (www.adloft.de) nimmt mit leichter Verzögerung seinen Betrieb auf. “Es ist soweit, AdLoft geht endgültig online. Nach einer langen Phase der Planung und Umsetzung ist endlich der Tag gekommen, an dem es losgeht”, sagt Gründer Philipp Petrescu. Der Echtzeit-Marktplatz für Onlinewerbung des 16-Jährigen Startuppers, der derzeit die 12. Klasse eines privaten Gymnasiums in Nordrhein-Westfalen besucht, soll Werbetreibende und Webseitenbetreiber “direkt zusammenbringen”. Zum Start vertraut beispielsweise mehrblog.net, ein Blog über schülerVZ, studiVZ und meinVZ, auf AdLoft. Trotz der großen Konkurrenz in Form von AdScale und Co. blickt Petrescu optimistisch in die Zukunft: “Besonders das enorme Interesse der Presse und die bereits vor dem Launch abgeschlossenen Kooperationen spornen mich an, aus AdLoft einen richtigen Knaller im Online-Werbegeschäft werden zu lassen.” Ordentlich klappern kann der junge Gründer zumindest schon mal. Jetzt müssen Taten folgen.

* Die noch junge Beteiligungsfirma Kizoo, die aus der spektakulär gescheiterten Combots AG hervorgegangen ist, verkündet per Pflichtmitteilung, dass der Stimmanteil der St. Anne Stiftung aus Ursensollen die Schwelle von 3 % überschritten hat und nun bei 4,48 % (1.421.000 Stimmen) liegt. Die St. Anne Stiftung ist laut Website “eine private Stiftung zur Förderung mildtätiger und gemeinnütziger Zwecke. Sie hat das Ziel, ihre Zwecke laut Stiftungssatzung durch eigene große langfristige Projekte zu fördern”. Ein interessanter neuer Anteilseigner. Kizoo investierte kürzlich einen sechsstelligen Betrag in die Sprachlernplattform babbel.

* Die Studenten-Community studiVZ (www.studivz.net) steht nicht zum Verkauf. “Unser Gesellschafter hat uns versichert, dass er voll und ganz hinter studiVZ steht und es keine Pläne für einen Verkauf von studiVZ gibt”, sagte Clemens Riedl, neuer Chef des sozialen Netzwerkes, der “FAZ“. Die “WirtschaftsWoche” heizte kürzlich den Verkauf von studiVZ an Facebook wieder an. “Ein Zusammengehen von studiVZ mit dem amerikanischen Portal Facebook, das einen eigenen Ableger in Deutschland betreibt, könnte nach Verlagsangaben sinnvoll sein” schrieb das Blatt. Doch weder Facebook noch Interessent United Internet kamen bei studiVZ bisher zum Zug. Für einen lukrativen Abgang beim defizitären Social Network dürfte es angesichts der Finanzkrise nun wohl ohnehin zu spät sein.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Das der Vorstandsvorsitzende da mal zurücktreten soll, sehe ich aber malganz genau so! Wer ein UNternehmen wie Lycos herunterwirtschaftet, oder nicht einmal zum Laufen bringen kann, mit den immens grossen Finanz Mitteln, der sollte aber auch freiwillig auf den Gedanken, kommen sich in die Ecke zu stellen und zu schämen!

    Gruß
    Anne

  2. Irgendwann müssen die VC-Beteiligungsfirmen ihre Investitionen bei studiVZ wieder herausholen und da bleibt wohl nur der Verkauf als Ausweg. Ausser Facebook sehe ich da keinen anderen lukrativen Abnehmer.



  3. Petra Panther

    @Studivz

    Naja und so allmählich dürften auch Kartellrechtliche Bedenken vorgetragen werden, sollte jemand Studivz kaufen wollen… Marktbeherrschende Stellung im Markt für SOcial Networks für Studenten….

  4. Das Design von AdLoft kommt mir aber sehr bekannt vor -> http://www.adbrite.com/

  5. Pingback: Der Handel mit gebrauchten Computerspielen boomt « AdClicks-Agent.de



  6. Blah

    Nicht nur das Design von Adloft kommt einem bekannt vor. Aber Copycat hin oder her: Die Frage ist, ob sich der junge Herr mit seinem Projekt letztlich durchsetzen kann oder nicht. Alles andere ist am Ende des Tages uninteressant.

  7. Pingback: Autohelden.de bietet interessanten Marktplatz für Autofahrer



  8. pissflitsche

    Der junge Herr von Adloft wird schon bald seine Pforten wieder schließen müssen, weil keine Media Agentur einen 16jährigen Schüler für voll nimmt und er mit Garantie nicht über die Kontakt verfügt, die man in der Online Vermarktung benötigt.



  9. Nix-AdLoft

    Davon mal ab, das AdLoft ein Copycat ist und nicht “einzigartig” wie der Herr Adloft uns erzählen möchte. Der Gründer sollte sich überlegen, ob uns Medien (wir haben überlegt über Ihn zu berichten) so ein unfertiges Bug-Portal präsentieren möchte – dazu noch mit Rechtschreibfehlern in den Pressemeldungen und auf allen Seiten erster Güte. Der junge Herr Adloft sollte lieber im Deutsch-Unterricht besser aufpassen oder die Texte seiner Seite von jemanden kontrollieren lassen, bevor er hier groß auftrumpft.

  10. Pingback: Erfolgreich an- und wieder verkaufen: trade-a-game und momox machen es vor :: deutsche-startups.de

  11. Der Typ von Adloft ist 16?? D.h wir sind ja alles garkeine dynamischen Jungunternehmer ;) heult

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