Kurzmitteilungen: Anschlusstor, brands4friends, Christbook, Troovi
Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.
* Die Samwer-Brüder investieren mit ihrem European Founders Fund (EFF) einen nicht genannten Betrag in den bayerischen Spezialvermarkter Anschlusstor (www.anschlusstor.de). Der EFF “hilft uns mit finanziellen Mitteln und Know-how, den Ausbau des Vereinsnetzwerks weiter voran zu treiben”, sagt Thorsten Schröppe, Chef des Dienstleisters gegenüber “w&v“. Anschlusstor wurde im Sommer des vergangenen Jahres gegründet. Die Münchner vermarkten kleine Vereinswebseiten, FanClub- oder sonstige sportaffine Websites. Für das Gesamtjahr 2008 sei man bereits profitabel und habe eine “sehr positive Umsatzentwicklung”, berichtet Schröppe gegenüber dem Fachmagazin.
Anzeige
* SEEDKONTOR – im Netzwerk mit strategischen Partnern, gestandenen Unternehmern und Business Angels entwickeln wir Eure Businessideen, helfen bei der Finanzierung und bei der Positionierung im Markt. Als aktive Gründer wissen wir, worauf es ankommt – gerade in Zeiten wie diesen.
www.seedkontor.de
* Die Shopping-Community brands4friends (www.brands4friends.de) gelangte kürzlich wegen Markenpiraterie in die Schlagzeilen. Im konkreten Fall erwirkte das US-Modelabel Abercrombie & Fitch eine einstweilige Verfügung gegen das Berliner Start-up. Der Vorwurf: Bei den von brands4friends angebotenen Waren der angesagten Marke handle es sich um Fälschungen. Nun äußern sich die Berliner zu dem Fall: “Wir haben sofort gehandelt. Unsere Mitarbeiter haben die Warenmuster persönlich nach London und auch in die USA zu Abercrombie & Fitch gebracht. Heute wissen wir, dass unser Lieferant betrogen wurde”, sagt Gründer und Geschäftsführer Christian Heitmeyer. “Die Kunden konnten die Ware sofort und ohne weitere Kosten bei voller Erstattung des Kaufpreises, auch über die vorgeschriebenen vierzehn Tage Rückgaberecht hinaus, zurückschicken.” Die Angelegenheit mit Abercrombie & Fitch wurde nach eigenen Aussagen “einvernehmlich und außergerichtlich” gelöst. Das Modelabel attestierte brands4friends.de dabei “sehr kooperativ und lückenlos zur Aufklärung des Sachverhalts beigetragen zu haben”. Um solche Plagiatsstreitereien künftig zu verhindern will brands4friends sein sogenanntes “Brand-Protection Team, das über viele verschiedene Wege die Echtheit von Markenware sicherstellt” ausbauen.
* Seit Anfang des Jahres arbeiten Rebecca-Sophie Männche, Daniel Langwasser und Jack Nasher an der christlichen Online-Community christbook.com (www.christbook.com). “Unser Ziel ist es, ein christliches Pendant zu Seiten wie Facebook oder studiVZ zu etablieren und Christen aller Konfessionen auf der ganzen Welt die Möglichkeit zu geben, sich kennenzulernen, auszutauschen und Freundschaften zu schließen”, sagt Langwasser. Die deutschsprachige Version von Christbook.com ist seit wenigen Tagen online. Der englischsprachige Ableger soll in Kürze folgen. “In der nächsten Ausbaustufe sollen dann auch der spanisch- sowie der französischsprachige Markt mit eigenen Sprachversionen angesprochen werden.” Die Idee zu Christbook.com hatte Jurastudentin Männche, als sie mit ihrem Bruder eines Sonntags fast allein in der Kirche war.
Anzeige
* Hier könnte Ihre Textanzeige stehen! Über eine Textanzeige bei deutsche-startups.de erreichen Sie wochentäglich rund 3.000 Unique Visitors. Zusätzlich wird diese Anzeige via RSS-Feed verbreitet (über 4.000 Abonnenten). Für ihre Botschaft stehen Ihnen insgesamt 300 Zeichen und eine zusätzliche Zeile (75 Zeichen) für einen Link zur Verfügung. Eine Schaltung kostet zum Start 200 Euro, fünf Schaltungen nur 900 Euro.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf
* Mit Troovi (www.troovi.de) startet Informatikstudent Robert Freudenreich einen Fototauschdienst. Über Troovi können Onliner anonym und kostenlos “Fotos aus verschiedenen Quellen in Originalqualität mit Freunden, Familie und Bekannten austauschen”. Viele Menschen seien von den Möglichkeiten manch anderer Anbieter überfordert und wünschen sich eine Webseite, die genau auf ihr Bedürfnis zugeschnitten sei, sagt Freudenreich. Die Idee kam dem Ustersbacher während eines Auslandsstudiums: “Nach einem Ausflug mit Freunden nach Barcelona wollten wir unsere Fotos austauschen. Mit den bisher vorhandenen Möglichkeiten war ich allerdings nicht zufrieden. Also erstellte ich die Lösung für mein Problem einfach selbst.” Neben einer kostenlosen Troovi-Variante, bei der unter anderem die Anzahl der Bilder pro Album limitiert ist, existiert auch eine kostenpflichtige Version.
|
|
|
|
|
|
|
15 Kommentare »
1 Trackback »
-
[...] Einträge finden sich bei Netzwertig.com, deutsche-startups.de und der PC Praxis. Viel Spaß beim [...]
Pingback von In der Presse I - Troovi Blog — 18. November 2008 @ 12:08
No Tweetbacks »
Einen Kommentar hinterlassen oder mit deinen Profil kommentieren
ein persönliches Profil anzulegen um sich der Community zu präsentieren.











Jack und dein Team viel Erfolg- mit http://www.christbook.com – Schön, dass immer mehr Firmen aus dem http://www.euwk.eu/partners/ Umfeld heraus gestartet werden
Kommentar von Thomas Schulze — 17. November 2008 @ 17:42
… wobei ich mich frage, ob — im umkehrschluss — facebook und co. “unchristlich” sind oder ob die christen einfach nur unter sich bleiben wollen? beides fände ich dann doch eher bedenklich. nach den christlichen sozialen netzen kommen dann bestimmt auch die speziell für frauen. *SCNR*
Kommentar von Peter Pan — 17. November 2008 @ 18:10
Also meiner Meinung nach heisst das deutsche “Christbook” immernoch Bibel
Kommentar von Lutz — 17. November 2008 @ 18:41
@ christbook :
jesusVZ wäre doch der viel geilere Name gewesen und die PR in Form einer einstweiligen Verfügung der VZ Markeninhaber, sagen wir unter dem Titel “VZ Markeninhaber nagelt christliche Community an Kreuz” wäre Euch sicher…
Ansonsten, viel Erfolg
Christian
Kommentar von Christian — 17. November 2008 @ 18:52
Sag mal Thomas,
bist Du nicht mehr bei XING ?
Marco
Kommentar von Marco Ripanti — 17. November 2008 @ 19:23
https://www.xing.com/profile/Thomas_Schulze3
Kommentar von Thomas Schulze — 17. November 2008 @ 19:46
@Thomas .. Korrektur .. Du bist nicht unter spirofrog zu finden sondern nur unter spirofrog.de ..
Kommentar von Marco Ripanti — 17. November 2008 @ 19:47
Christbook beruht ganz einfach auf socialengine.net… Das CSS ein bisschen modifiziert… Boing, schon habe ich mein “Startup”… Das ist doch ein Witz!
http://www.christbook.com/admin/admin_login.php
Ich finde die Berichterstattung ziemlich undifferenziert…
Kommentar von Göran — 17. November 2008 @ 20:37
Vielen Dank für das Feedback!
@Thomas Schulze: Herzlichen Dank!
@Peter Pan: Unser Ziel liegt darin, Christen international einen Austausch zu ermöglichen und dafür eine Plattform zur Verfügung zu stellen, bei der die Christlichen Werte im Vordergrund stehen. Dabei geht es uns nicht darum, bestimmte Gruppen auszuschließen. Wer immer sich dem Thema Christentum bzw. dem Christlichen Glauben verbunden fühlt, ist herzlich willkommen.
@Christian: Mit Sicherheit eine spannende Idee, aber ich vermute fast mal, dass die noch jemand aufgreifen wird…
Viele Grüße
Daniel
Kommentar von Daniel — 17. November 2008 @ 22:47
BFF- Also die Aussage vom Brands for Friends Geschäftsführer empfinde ich aus Kundensicht schon fast als unverschämt..
““Die Kunden konnten die Ware sofort und ohne weitere Kosten bei voller Erstattung des Kaufpreises, auch über die vorgeschriebenen vierzehn Tage Rückgaberecht hinaus, zurückschicken.”
Das ist nochnichtmal eine Selbstverständlichkeit des Shops, sondern einfach Ihr gesetzliches Recht.
Die Kunden haben nur Ärger gehabt. Für sowas sollten Sie noch eine Entschädigung bekommen, schließlich hat man auch zusätzlichen Aufwand: Fahrt zur Post, etc.
Kommentar von Petra Panther — 18. November 2008 @ 00:32
@Göran: Richtig, Christbook.com basiert auf Socialengine.net. Uns war es wichtig, dass wir unsere Arbeit maßgeblich in das Konzept und den Aufbau des Netzwerkes als solches investieren können. Für ein erfolgreiches Start-Up im Bereich Social Networks sind heute noch sehr viele andere Faktoren wichtig, letztendlich ist die Technik (zumindest in unserem Fall) nur Mittel zum Zweck. Und diesen Aspekt kann man mit Socialengine als Basissystem sehr gut umsetzen, da “stehen” wir gerne offen dazu.
Viele Grüße
Daniel
Kommentar von Daniel — 18. November 2008 @ 11:00
@ Daniel,
kannst du mir bitte verraten, wie lange die Umsetzung, einer auf socialengine.net bassierte community, dauert und wieviel euch die individuelle anpassung gekostet hat?
gruß
nik
Kommentar von nik — 19. November 2008 @ 01:07
@nik: Da wir die Anpassungen in Eigenleistung gemacht haben, kann ich dir nur mit einer ungefähren Zeiteinschätzung dienen. Hauptaufwand war die Auswahl der (richtigen) Software, für Installation, inhaltliche Anpassungen, Funktionserweiterungen und Anpassung des Layouts würde ich in etwa 15 Manntage schätzen, wenn es ein Fachmann macht und klar ist, wo die Reise hingehen soll. Der letztendliche Aufwand hängt natürlich immer von deinen Plänen ab, eine funktionsfähige Lösung lässt sich mit Socialengine.net im Notfall auch in 1 bis 2 Manntagen stricken.
Evtl. hilft dir auch folgender Eintrag in meinem Blog weiter, habe vor kurzem für ein anderes Projekt Community-Software getestet:
http://www.community-management.de/2008/11/im-test-community-frameworks-und-community-baukaesten/
Viele Grüße
Daniel
Kommentar von Daniel — 19. November 2008 @ 11:41
Vielen Dank!
Kommentar von nik — 19. November 2008 @ 14:03
@Thomas ..
huch .. nun bist doch aus Xing geflogen .. ?
Marco
Kommentar von Marco Ripanti — 27. November 2008 @ 21:04