Ganz frisch aus dem Ei geschlüpft ist Jobmensa (www.jobmensa.de), eine Vermittlungsplattform für Studentenjobs, studentische Nebenjobs und Werkstudenten. “Es geht um alle Arten von Jobs, mit denen sich Studenten etwas neben dem Studium verdienen möchten”, erklären die Gründer Benjamin Roos und Andreas Wels. Momentan befindet sich Jobmensa im offenen Betatest. Im Unternehmensblog heißt es: “Es gibt noch eine Menge Sachen, die noch zu verbesseren sind – erst einmal Schönheitskorrekturen. Hier ragt vielleicht die Schrift ein wenig über den Rand, dort haben wir eine Übersetzung vergessen oder vielleicht fehlt bei euren vorherigen Tätigkeiten noch die Möglichkeit den Namen der Firma einzutragen.”
Zum Start wollen die Rheinländer, die beide an der WHU in Vallendar studiert haben, in den vier Städten Köln, Bonn, Düsseldorf und Berlin Studenten bei der Jobsuche unterstützen. Dieser regionale Fokus soll gewährleisten, dass sich “Angebot und Nachfrage immer in der Waage halten”. Später ist die Expansion in andere Städte geplant. Registrierte Studenten werden über passende Jobs via E-Mail und bald auch SMS informiert. “Unser Jobmensa-Matchingalgorhithmus ermöglicht es, sich bei der Jobsuche ganz auf das Finden zu konzentrieren”, sagt Wels selbstbewusst. So sollen Jobsuchende nur Angebote bekommen, die beispielsweise in ihren Stundenplan passen. Für Studierende ist Jobmensa kostenlos. Unternehmen können entweder für die Schaltung einer Anzeige zahlen oder erfolgsabhängig für jede Vermittlung eines Studenten. Bis zum Jahresende dürfen die ersten 100 Unternehmen, die sich bei Jobmensa anmelden, kostenlos Anzeigen schalten.
Jobber buhlt seit 2003 um Studenten
Von bestehenden Jobplattformen wie absolventa (www.absolventa.de) soll sich Jobmensa vor allem durch die Fokussierung auf Studentenjobs abgrenzen. Die Gründer Christoph Jost, Henning Peters und Pascal Tilgner wollen mit Absolventa den klassischen Bewerbungsprozess umdrehen. Hochschulabsolventen können sich registrieren und ein anonymes Bewerbungsprofil hinterlegen. Unternehmen, die sich für ein Mitglied interessieren, müssen sich bei dem entsprechenden Nutzer melden. Als eine Mischung aus Jobbörse, Dienstleistungsplattform und Social Network erblickte kürzlich studidoo (www.studidoo.de) das Licht der Webwelt. Zielgruppe sind Studenten, Absolventen sowie Unternehmen und Privatpersonen. Berufseinsteigern bietet Studidoo die Möglichkeit, sich mit einem Profil sowie den erworbenen Qualifikationen zu präsentieren. Bereits seit 2003 im Netz ist Jobber (www.jobber.de) – nach eigenen Angaben “eine der führenden Online-Plattformen zur Rekrutierung studentischer Mitarbeiter und Praktikanten”. Irgendwo dazwischen muss Jobmensa seinen Platz finden.
Artikel zum Thema
* Studidoo positioniert sich als Jobbörse für Studenten
* Absolventa bringt Studenten und Unternehmen zusammen

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Kommentare
Langsam aber sicher wird der Markt eng oder täusche ich mich da?
Kommentar von Malte Dümeland 04. November 2008 @ 08:16Gar nicht Malte. Es gibt glaube ich mehr Jobbörsen für Studenten wie Studenten (bzw. Nachwuchskräfte) an sich ;-)
Kommentar von Christian Ogait 04. November 2008 @ 08:24Sehe allerdings schon enorme Unterschiede in den Konzepten und den Zielgruppen. Die Chancen den Markt auszurollen sind meiner Meinung nach groß. Kann im moment aber nicht sagen, wer sich durch setzen wird.
Kommentar von Heiner Müller 04. November 2008 @ 08:27Welcher Markt?
Hiesse ja, man kann damit Geld verdienen.
Kommentar von Jan 04. November 2008 @ 08:30*gähn* — die wievielte jobbörse ist das jetzt? habe schon vor einiger zeit aufgehört zu zählen.
Kommentar von Peter Pan 04. November 2008 @ 09:10normalerweise denke ich auch das auf dem Markt Platz für Konkurrenz ist, aber so langsam ähneln sich die Portale doch extrem.
Natürlich werden sich 2 (max. 3 Plattformen) durchsetzen, aber um gegen die Größen der “Branche” noch einen Fuß auf die Erde zu bekommen muss imho ne Menge Kapital aufgewendet werden.
Interessant an jobmensa finde ich momentan noch den regionalen Fokus (wer braucht schon einen StudiJob in Berlin wenn man in Köln studiert). Ob das als USP ausreichend ist werden die kommenden Monate zeigen.
Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, bin aber kritisch.
Kommentar von Malte Dümeland 04. November 2008 @ 09:42VG Malte
Gespickt mit Funktionen die sicherlich auf eine unglaublich hohe Nachfrage treffen und ohne die so ein Service niemals leben könnte: “Studentenjobs vom Arbeitgeber bald auch per SMS direkt aufs Handy”
Eigentlich stellt sich mir hier nur die Frage warum Hitflip, Erdbeerlounge und Co. den Service überhaupt anteasern. Gääähn.
Kommentar von Frank 04. November 2008 @ 09:59Nicht wirklich etwas neues, aber trotzdem nicht schlecht. Es wird sich zeigen, wie sich das ganze entwickeln wird und ob es genug Angebot für die suchenden Studenten gibt. Wenn das gegeben ist, dann könnte das ein “Erfolg” werden, aber so einen richtigen Erfolg kann man meiner Meinung nach mit dem wirklich so langsam überfüllten Markt nicht haben.
Das Regionale ist auf jedenfall ein Plus. Nur ist hierbei auch wieder die Frage, wie sich das durchsetzt, denn an fast jeder Uni und in jeder Stadt gibt es ja Regionale Stellenwerke (als Beispiel für Köln) und unzählige andere Angebot, um Jobs zu finden.
Viel Glück wünsch ich trotzdem, nur ob das wirklich rentabel wird, wage ich zu bezweifeln!
Kommentar von Wortomat.de 04. November 2008 @ 11:23@ Malte: Stimmt der Markt wird eng, deswegen wollen wir ihn ja auch nach unten hin noch etwas weiter öffnen…denn Studenten können alles, das ist unser Motto!
@ Christian: Ich bin mir nicht sicher, ob du vielleicht Studenten mit Absolventen verwechselst. Absolventen bzw. Studenten die kurz vor ihrem Anschluss stehen, machen nur einen sehr kleinen Teil unserer Zielgruppe aus. Zum Vergleich: Knapp 75% aller Studenten gehen neben dem Studium einem Studentenjob nach
@ Heiner: Vielen Dank! Wir werden sehen, ob unser Bestes gut genug ist!
@ Jan: Das Studentenwerk Berlin vermittelt pro Jahr 30.000 Studentenjobs, Jobber zwischen 8000 und 10.000 Studentenjobs im Jahr. Schauen wir mal was wir da für Jobmensa noch rausholen können.
@ Peter: Ja es gibt ne Menge Jobbörsen, die alles machen. Vielleicht hattest du Bio LK. Stenök und euryök könnte dir da noch ein Begriff sein. Wie Absolventa haben wir uns unsere ölologische Nische gewählt und rechnen uns dort ganz gute Überlebenschancen aus.
@ Malte: Wenn jeder den großen ein kleines Stück des Marktes wegnimmt, werden auch diese irgendwann Probleme bekommen. Danke, dass du dich mit dem Konzept nochmal genauer auseinander gesetzt hast.
@ Frank: Och, Frank. Lies doch nicht die doofen Texte auf der Page, die wir absichtlich so klein geschrieben haben, damit niemand sie liest. Meld dich doch mal lieber an und schau dir den Fokus auf unsere Kernfunktionen an.
@ Wortomat: Wenn jeder alles macht, ist der Markt voll. Wenn jeder nur das macht worin er wirklich gut ist, wird sich der Wind drehen. Mal versucht auf der Seite des Stellenwerks dich au einen Job zu bewerben oder besser noch einen zu schalten.
Generell sie noch mal gesagt, dass wir mit regionalem Fokus Studentenjobs und Werkstudenten vermitteln wollen. Keine Absolventen, keine Young Professionals und schon gar kein zweites Arbeitsamt. Wir waren selbst noch bis eben Studenten und versuchen nicht als Apollo Team ein neues Disneyland zu bauen, sondern etwas, dass Studenten und Unternehmen einen wirklichen Mehrwert liefert.
Beste Grüße,
Benny
Kommentar von Benjamin Roos 05. November 2008 @ 16:33Was ist das denn fuer ein SEO-Spam auf der Seite?
Studentjobs, Ferienjobs, Werkstudent, Studentjobs, Ferienjobs, Werkstudent, Studentjobs, Ferienjobs, Werkstudent, Studentjobs, Ferienjobs, Werkstudent, Studentjobs, Ferienjobs, Werkstudent, Studentjobs, Ferienjobs, Werkstudent, Studentjobs, Ferienjobs, Werkstudent
Und ueber sowas berichtest Du Alexander?
Kommentar von Anonym 06. November 2008 @ 17:32@ Anno: Ich möchte dich bitten einmal auf Jobber ganz nach unten zu scrollen. Unsere Texte hingegen dienen lediglich als Erläuterung unseres Services…
Kommentar von Benjamin Roos 06. November 2008 @ 22:36Interessant was es so gibt.
Kommentar von Exstudent 03. März 2009 @ 08:251) Noch eine Vermittlungsplattform für Studenten:
Als obs da nicht schon genug gäbe, Jobber ist da sicherlich der führende Markt. oder Unister oder students.de oder studentjobs.de oder nebenjobs.de oder gelegenheitsjobs.de oder promotionbasis.de jacktiger.de oder backinjob.de studentenjobs.de oder oder oder….
2) Wer glaubt es gibt einen Jobmarkt NUR dür Studenten, der hat zwar recht – aber das Feld ist da schon dicht.
Naja, mal sehen was aus Job…mensa wird…