Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.
* Die virtuelle Welt Twinity (www.twinity.com) aus dem Hause Metaversum baut nach Berlin die Metropole Singapur nach. Finanzielle Mittel für diese städtebauliche Expansion stellt unter anderem das IDM-Forschungsprogramm der Medienentwicklungsbehörde in Singapur zur Verfügung. “Die Gelder fließen in die Erstellung eines virtuellen 3D-Ebenbildes der Stadt, sowie in die Entwicklung von Geotagging-Funktionalitäten und Media-Streaming von Geolocation-Inhalten für Twinity”, teilt das Unternehmen mit. Koordiniert wird das Projekt aus der kürzlich eröffneten Niederlassung in Singapur.
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* Mit globalmusicinput.com (globalmusicinput.com) wollen Florian Weiss, Michael Minich und Andreas Strobel den “ersten digitalen Proberaum für Musikschaffende” etablieren. “Es geht einzig und allein um den Austausch von Sounds und den ständigen Zugriff auf musikalischem Input. Anmelden, Songs hochladen, gehört werden, Tools austauschen. Das alles in drei Minuten und weniger”, teilen die Münchner mit.
* Mit ihrer neugegründeten Kommunikationsagentur widjet (www.widjet.de) konzentrieren sich Alexander Hachmann und Christoph Kolb voll und ganz auf Web-Applikationen, sogenannte Widgets. “Gegenüber anderen Online-Marketingmaßnahmen ist Widget-Marketing kostengünstig und dabei sehr persönlich und zielgerichtet. Widgets funktionieren jedoch nur, wenn sie dem Nutzer einen Mehrwert bieten, einfach zu benutzen sind, Spaß machen oder einfach cool sind”, sagt Hachmann.
* Die Erinnerungsplattform eMorial (www.emorial.de) expandiert nach Österreich und in die Schweiz. Von den beiden Ablegern erhofft sich das Münchner Start-up Domains www.emorial.at “ein starkes Wachstum der Besucherzahlen und des Umsatzes”. Seit der Gründung von eMorial seien bereits über 100.000 Memorials und 400 Prominenten-Biografien, wie etwa für Albert Einstein, Mutter Teresa, Romy Schneider, Julius Maggi oder Leonardo da Vinci entstanden. Die Erinnerungsplattform ging im April dieses Jahres an den Start.
* Das Internet-Schwergewicht Lycos Europe (www.lycos.de) kommt weiter auf keinen grünen Zweig: In den ersten neuen Monaten dieses Jahres erwirtschaftete das Unternehmen nach ungeprüften Zahlen einen Umsatz in Höhe von 46,9 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 58,4 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verschlechterte sich auf -19,9 Millionen Euro (2007: -12,9 Millionen Euro). Im Zuge des Umsatzrückgang soll “das Kostenmanagement im vierten Quartal weiter gestrafft” werden. Daneben soll durch Behavioural Targeting weiter “die Attraktivität der Lycos-Sites für Werbepartner erhöht werden”.


Fragen










Kommentare
Hat jemand eine Ahnung wo Emorial die Datensätze von 100.000 Verstorbenen gekauft hat?
Kommentar von Wgnx 28. Oktober 2008 @ 19:21Das waren aber fleissige Nulleuro-Studis bei emorial. Wie heisst dieses Praktikum? “Praktischer Journalismus mit Schwerpunkt Nekrologie”?
Kommentar von pass 28. Oktober 2008 @ 20:36@ Wgnx
solche Datensätze kannst du bei jdm Data-Mining Unternehmen kaufen. Es handelt sich garantiert nicht von Usern eingestellten Daten.
Kommentar von max 29. Oktober 2008 @ 00:13Hart, hätte ich bei Lycos nicht gedacht, so ein derbes Minus!
Ich stell mir immer wieder die Frage, wie das möglich ist, aber ich kann Sie mir selber antworten. Dennoch extrem!
Kommentar von Blokster 29. Oktober 2008 @ 01:12@ Blokster
Lycos ist und bleibt ein Minusdauerbrenner. Schon erstainlich, dass das Unternehmen noch immer existiert. Lässt sich wohl nur mit Familienband (Bertelsmann) erklären.
Kommentar von Alexander Hüsing 29. Oktober 2008 @ 09:33Es scheint also so, dass Emorial ohne Einverständnis der Betroffenen bzw. deren Angehörige die persönlichen Daten Verstorbener monetarisert. Das hat Loic Le Meur kürzlich zu Recht in Bezug auf Footnote.com kritisiert – da schlummert eine Zeitbombe im Geschäftsmodell, scheint mir. Aber solange niemand eine Überprüfung durch staatliche Stellen auslöst, scheint das kein Problem zu sein.
Kommentar von Wgnx 29. Oktober 2008 @ 11:31Sind schon seltsame Zeiten gerade.
Ich will ja nicht unken :-) aber die Aussage bei emorial scheint mir der “Überprüfung” nicht ganz Stand zu halten http://www.alexa.com/data/details/traffic_details/emorial.de
Kommentar von Thomas Schulze 29. Oktober 2008 @ 12:09Diese Global Music Seite ist mal geil. Lauter Talente die geile Musik machen. Schaut euch das mal an. Geht hier ein wenig unter.
Grüße
Kommentar von Bernhard Reuter 30. Oktober 2008 @ 12:24Bernhard
widjet = cooler name! aber kann man sicherlich mehr daraus machen! dennoch gutes geschäftsfeld :)
keep up
Kommentar von Vincent Nicolai 30. Oktober 2008 @ 13:46