Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.
* Neue Strategie im Hause Web.de (www.web.de): Der deutsche Webdino will zum zentralen Kommunikationspunkt im Internet aufsteigen. “Statt sich nacheinander bei studiVZ, Xing oder Facebook einzuloggen, um neue Nachrichten abzurufen, sollen die Nutzer künftig alle Netzwerke und E-Mail-Dienste auf einer Seite zusammenführen”, berichtet Netzökonom Holger Schmidt von der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Web.de habe dafür bereits den “Multi-Messenger” entwickelt; weitere Angebote sollen unter dem Stichwort “Single Communication Point” zur Computermesse Cebit im März folgen.
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* Christoph Jennen heuert als Vorstand für Finanzierung, Controlling und Rechnungswesen beim Browserspiele-Produzenten Gameforge (www.gameforge.de) an. Der 42-jährige Diplom-Kaufmann arbeitete zuvor unter anderem bei KPMG Deutsche Treuhand Gesellschaft, Arthur Andersen und Global Sportnet, bevor er 2002 in den Vorstand der Versandapotheke DocMorris wechselte. “Mit der Verpflichtung von Christoph Jennen als Finanzvorstand verstärken wir das erfolgreiche Gameforge-Team entscheidend”, sagt Klaas Kersting, Vorstandschef von Gameforge.
* Mit bodalgo (www.bodalgo.de) betreibt Armin Hierstetter bereits seit Anfang dieses Jahres einen Marktplatz für Sprecher. “bodalgo ermöglicht es Auftraggebern in kürzester Zeit die perfekte Stimme für Projekte jeder Art zu finden: Werbung, Image-Film, Podcast und vieles andere mehr”, sagt Hierstetter. Seit dem Start hätten sich über 600 Profisprecher bei bodalgo angemeldet.
* Unter der Überschrift “Liebe geht immer” berichtet Steffen Fründt bei “Welt Online” über den Datingmarkt. “Mit Singlebörsen wird im Internet mehr Geld verdient als mit Musikdownloads. Das lockt zunehmend Kleinanbieter mit kuriosen Angeboten auf den Markt”, berichtet der Autor. Vergleichsweise etabliert seien da noch die Seiten für liebestolle Landwirte wie Landflirt, Farmflirt et cetera. “Nun aber gibt es auch Portale für flirtende Christen, heiratswillige Katholiken, allein stehende Satanisten und partnerlose Esoteriker. Es gibt Datingbörsen für Reitsportfreunde, Filmfreaks und Alleinerziehende – und sogar eine, auf der sich die Singles nach der Blutgruppe aussuchen.”
* Am 27. November findet in Berlin zum vierten Mal die StartUp Lounge statt. Die StartUp Lounge will einen Tag lang Gründer mit hochkarätigen Unternehmern zusammenbringen. Zu der Referenten gehören unter anderem Skateboardpionier Titus Dittmann, Alexander Straub (Pixsta) und Andreas Brinkrolf (Tiburon). Am 28. November findet zudem ein sogenanntes Investorenfrühstück statt. Gründer können sich noch bis zum 16. November bewerben. Zu den Investoren vor Ort gehören Hasso Plattner Ventures, Tiburon, IBB Beteiligungsgesellschaft, Ventegis Capital und Straub Ventures.


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Kommentare
Das Prinzip des Multimessengers habe ich noch nicht verstanden. Wie kommt dieses gerät an die Daten von StudiVZ ran? Parsen? Das kann ich jetzt nicht wirklich nachvollziehen.
Kommentar von Qualigroup 28. Oktober 2008 @ 02:42Hi,
nun, am einfachen wird sowas über eine API zu implementieren sein – da muss dann aber der SN Anbieter mitspielen, was die wenigsten wohl von sich aus machen werden (verständlicher Weise!).
Gibt es keine API, dann kann man durchaus technisch sowas mit KAPOW oder LIXTO lösen. Das funktioniert sehr gut, man kann sich das wie eine Art Roboter vorstellen, der mit Formulare, Webseiten oder Ergebnislisten bedient, Sie aber als Daten bzw. Programmteile innerhalb meiner eigenen z.B. Messenger Applikation zur Verfügung stellt.
Was da aber passieren kann, ist, dass mich der Anbieter IP basiert aussperrt, und ich dann auch nicht mehr an die Daten komme…
Von daher wird es spannend, wie das web.de tatsächlich lösen will!
Kommentar von Peter Sanner 28. Oktober 2008 @ 07:09Evtl. stellen die Social Network Anbieter Web.de ja ihre OpenSocial API zur Verfügung. Sowohl studiVZ, als auch XING und Facebook sind ja Mitglieder der OpenSocial Initiative. Leider hat man seit der großen Ankündigung vor einem Jahr nicht mehr viel davon gehört, aber vielleicht hat sich ja still und heimlich doch etwas in dieser Richtung getan.
Schade fände ich nur, wenn große Anbieter wie Web.de bevorzugt würden und die Anbieter ihre APIs nicht allgemein zugänglich machen.
Kommentar von Björn Wilmsmann 28. Oktober 2008 @ 12:07