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13 Kommentare

Autor: Christina Cassala

Kategorie: Aktuell

Tags:

Zwangspause für Fabidoo

Mittwoch, 15. Oktober 2008 14:55

“Wir haben leider die fabidoo-Produktion eingestellt”, heißt es nur kurz und bündig auf der Seite von Fabidoo (www.fabidoo.de). Was ist bei der Figürchenfabrik los, wollte deutsche-startups.de wissen und fragte bei Steffen Rusitschka, einem der Mitgründer des Münchner Webshops, nach. “Wir haben einfach nicht genug Umsatz gemacht”, gibt der Gründer mit Bedauern zu. Trotz einer treuen Stammkundschaft habe man in guten Monaten nicht mehr als knapp 4.000 Euro Umsatz verbuchen können. “Schlichtweg zu wenig, um es hauptberuflich zu machen”, sagt er.

Das vierköpfige Gründungsteam wird sich somit auflösen und sich zunächst anderen beruflichen Aufgaben zuwenden. Allerdings werde die Plattform keinesfalls stillgelegt, verspricht der studierte Informatiker. Er ist weiterhin von der Idee der kleinen Fabidoos überzeugt und sieht nach wie vor Wachstumschancen. Vor gut einem Jahr war die Figürchenfabrik online gegangen. In dem kleinen Cyber-Shop konnte jeder Nutzer kleine Figuren sowie Objekte wie Kleeblätter oder Herzen individuell gestalten und anfertigen lassen. Zuletzt erweiterte das Gründungsteam das Portfolio um USB-Sticks. Als Zielgruppe hatte man dabei vor allem Großkunden im Blick, die gebrandete Sticks verteilen sollten.

Community wird weiter aktiv gepflegt

Eine große Rolle bei Fabidoo spielt auch die Community: Jeder kann die Meisterwerke der anderen Künstler ansehen, kommentieren und auch kaufen. Möglich wurde die Einzelproduktion der kleinen Figuren und Objekte durch einen 3-D Drucker. Dieser stellt die Figürchen Schicht für Schicht her. “Wir wissen noch nicht, wo genau die Reise hingeht”, sagt Rusitschka. Geplant ist aber, die Community weiterhin aktiv zu pflegen. Damit auch bald die Produktion wieder gesichert ist, sind die vier Gründer derzeit auf der Suche nach einem Dienstleister. “Er muss die Produktion, Veredelung, Verpackung und den Versand komplett übernehmen”, sagt Rusitschka. Optimistisch hofft er, dass die Suche noch vor dem Weihnachtsgeschäft abgeschlossen ist, um die umsatzstarke Jahreszeit zum Vorteil nutzen zu können.

Artikel zum Thema
* Hausbesuch bei Fabidoo
* Fabidoo startet erfolgreich
* fabidoo öffnet die Tore
* fabidoo setzt auf kleine Figürchen

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13 Kommentare »

1.

Deutsche Startups :

Dienstag, 15. Januar 2008 08:00

….. “Wir haben etwas erreicht, was viele andere Startups so schnell nicht geschafft haben – und zwar eine schwarze Null bereits im zweiten Monat nach dem Public-Beta Start” ….

Mit den neuen Informationen relativiert sich diese Meldung aus dem Januar etwas.

Schade um das Geschäftsmodell, aber ohne viel Medien-Tam-Tam wie z.b. MyMuesli.com ist solch ein Wirtschaftsmodell wohl nicht tragfähig.

Kommentar von Bernd — 15. Oktober 2008 @ 15:05

2.

mycornflakes ist auch offline

Ganz still und leise:))

Kommentar von jk — 15. Oktober 2008 @ 16:13

3.

@ jk

Habe mycornflakes in unseren “Friedhof” gepackt

http://www.deutsche-startups.de/a-z/offline-a-z/

Kommentar von Alexander Hüsing — 15. Oktober 2008 @ 16:32

4.

Schade, hatte mir vor ca. 6 Monaten so ein “Dingen” mit dem Gesicht meines Hundes machen lassen :) ist eigentlich gut gelungen, mal was anderes, aber davon leben…. nicht so einfach – wie man sieht.

Kommentar von Holger — 15. Oktober 2008 @ 17:09

5.

Das große Sterben beginnt. Wenigstens teilen die Gründer es mit und lassen stellen höhlen nicht einfach die GmbH aus, siehe Frazr….

Kommentar von RoccaToc — 15. Oktober 2008 @ 17:15

6.

@Alexander: da sehe ich gerade, dass Du noch etwas Grabpflege betreiben musst. Deals.de ist doch schon wieder auferstanden. :)

Kommentar von Tobias — 15. Oktober 2008 @ 20:07

7.

“in guten monaten nicht mehr als 4000,- umsatz gemacht”. da fragt man sich doch, wo die schwarze 0 hergekommen sein soll.

Kommentar von Peter Pan — 16. Oktober 2008 @ 10:12

8.

Ganz einfach: Wenn Du ein Gründerteam hast, wird das die ersten Monate kein Hehalt bekommen. Wenn ein Informatiker dabei ist, wird die Entwicklung also auch erstmal kein Geld kosten. Wenn Du nun soviel einnimmst, dass Du Server, Steuerberater und was sonst noch so anfällt, bezahlen kanst, hast Du eine schwarze Null. Allerdings haben die Gründer dann noch nichts gegessen, was auf Dauer natürlich nicht gut geht. Und dann passiert genau das, was passiert ist. Die Gründer brauchen einen Job für den es Geld gibt.

Kommentar von Tobias — 16. Oktober 2008 @ 13:07

9.

:-) die Jobs gibt es dann bei uns, wer auf der Suche ist.

Kommentar von Thomas Schulze — 16. Oktober 2008 @ 13:14

10.

bei 4000,- umsatz ist — imo — nicht viel spielraum für gewinn. zumal ich mich frage, wie hoch der umsatz dann in schlechten monaten war ;)

Kommentar von Peter Pan — 16. Oktober 2008 @ 13:42

11.

Hallo Herr Schulze,

ob Sie es glauben oder nicht, es nervt.

Ihre Seite mag toll sein, interessant, nützlich, schick aber vor allem ist sie eines: bei allen hier bekannt…

Wenn jeder bei jeder Gelegenheit hier seine Eigenwerbung machen würde, was denken Sie wie das hier aussähe. Etwas Zurückhaltung im Sinne aller wäre nicht schlecht. Wie wäre es mal mit inhaltlich wertvollen Kommentaren?!

Vielen Dank

Kommentar von Schulze123 — 16. Oktober 2008 @ 20:26

12.

Der gute Herr Schulze ignoriert entsprechende Hinweise vieler Mitglieder und meinerseits leider bereits seit einigen Wochen.

Aber vielleicht hat er ja recht in seinem Tun. Wie man weiß, wurden Google, Ebay, Amazon, Monster & Co. alle durch Blogspamming bekannt….ähm…war doch so oder?! :-O

Kommentar von Frank — 17. Oktober 2008 @ 10:05

13.

Betreffend “Das Sterben beginnt” …

Was mich daran ein wenig wundert ist, dass jetzt viele Projekte aufgeben, die eh nicht finanziert waren bzw. von den “Problemen” jetzt Geld zu bekommen nicht unmittelbar betroffen sind (1 Mann Unternehmen, “Nebenbei”projekte…) Ich glaube einfach, dass für viele der Traum vom schnellen Exit geplatzt ist (Townster) und sie deshalb aufgeben. Kann doch eigentlich nur gut sein so eine Reinigung.

Kommentar von Yella — 18. Oktober 2008 @ 18:57

10 Trackbacks »

  1. [...] Idee eigentlich witzig). Oder eben vertrieben hat. Wie es weiter geht weiß niemand so genau, will deutsche-startups herausdgefunden haben. Zumindest weiß das Szene-Sprachrohr für positive Startup-Nachrichten, dass [...]

    Pingback von fabidoo: Der Nächste weg vom Fenster | Alles 2null - Die Web 2.0-Welt — 15. Oktober 2008 @ 16:04

  2. [...] Startups hat nachgefragt und auch interessante Antworten erhalten: “Wir haben einfach nicht genug Umsatz gemacht [...] [...]

    Pingback von Fabidoo macht nur 4.000 Euro pro Monat - zu wenig! | BlogWave.de — 16. Oktober 2008 @ 07:50

  3. Mass-Customisierer Fabidoo stellt Produktion ein…

    Trackback von Trend- und Hintergrundwissen zwischen Medien, Technik und Wirtschaft — 16. Oktober 2008 @ 14:01

  4. [...] Deutsche Startups Werbung Artikelzusatzinfos 1. Tags: 3d drucker, fabidoo 2. weitere Artikel [...]

    Pingback von Basic Thinking Blog | Fabidoo: 3D-Druckerei geschlossen — 17. Oktober 2008 @ 01:52

  5. [...] deutsche-startups berichtet, mussten die Segel wegen der ungenügenden Auftragslage gestrichen werden. Wann und [...]

    Pingback von Fabidoo macht zu | Shoppingblog von t-online.de — 17. Oktober 2008 @ 16:40

  6. Fabidoo macht die Tueren zu…

    [...] Doch leider wurde jetzt bekannt, dass die Jungs aufgeben bzw. sich einer anderen beruflichen Tätigkeit widmen – das Projekt hat mit ca. 4.000 Euro im Monacht nicht genug Geld abgeworden. [...]…

    Trackback von nachgehakt — 18. Oktober 2008 @ 13:12

  7. [...] Artikel der Woche Unser Artikel über die Versteigerung der lokalen Such-Plattform Townster steht eindeutig an der Spitze der Klickparade der vergangenen sieben Tage. Kein anderer Artikel sammelte mehr Klicks ein. Die meisten Kommentare hinterließen unsere Leser bei “Zwangspause für Fabidoo“. [...]

    Pingback von Die Woche im Rückblick :: deutsche-startups.de — 19. Oktober 2008 @ 09:46

  8. [...] einfach nicht rentabel. Fabidoo soll aber nicht vollständig eingestampft werden – die Community bleibt bestehen und es wird nach einem 3D-Druckdienstleister [...]

    Pingback von News-Recycling am Wochenende | TechBanger.de — 19. Oktober 2008 @ 09:53

  9. fabidoo macht (vorrübergehend?) dicht!…

    Nach dem wir euch gestern noch gebeten haben an einer Umfrage zu fabidoo teilzunehmen, müssen wir heute erfahren, dass fabidoo vorerst den Betrieb einstellt.
    fabidoo schreibt im eigenen Blogbeitrag zu den Gründen:
    Viele wollten wissen: “Warum eigen…

    Trackback von egoo — 19. Oktober 2008 @ 13:16

  10. [...] im Oktober des vergangenen Jahres stillgelegte Figürchenfabrik Fabidoo (www.fabidoo.de) schmeißt die Maschinen wieder an. Wie Exciting Commerce [...]

    Pingback von RT Reprotechnik übernimmt Figürchenfabrik Fabidoo :: deutsche-startups.de — 05. Juni 2009 @ 12:16

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