Seit Mai des vergangenen Jahres beantwortet Woche für Woche eine Gründerin oder ein Gründer unseren beliebten (und gehassten) Freitagsfragebogen. Über 70 ausgefüllte Fragebögen sind seitdem zusammengekommen. Nun ist es Zeit für eine Abwechslung. Aus diesem Grund wollen wir demnächst einen komplett neuen Fragebogen ins Rennen schicken. In die Neukonzeption des Fragebogens möchten wir unsere Leser aktiv miteinbeziehen. Am Ende soll ein Fragebogen mit elf bis fünfzehn Fragen stehen. Einige Leser haben uns in den vergangenen Wochen und Monaten bereits Vorschläge für einen neuen Fragebogen geschickt, viele Anregungen haben wir aufgenommen. Gleichzeitig haben wir uns ebenfalls Gedanken über neue Fragen gemacht. Das Ergebnis gibt es in den nachfolgenden Zeilen. Für weitere Vorschläge sind wir offen.
Vorschläge für den neuen Freitagsfragebogen:
Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up?
Was waren bei der Gründung Ihres Start-ups die größten Stolpersteine?
Was würden Sie rückblickend in der Gründungsphase anders machen?
Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg?
Was bedeutet es Ihnen, dass Sie Ihr eigener Chef sind?
Was würden Sie beruflich machen, wenn Sie kein Start-up gegründet hätten?
Bei welchem deutschen Start-up würden Sie gerne mal Mäuschen spielen?
Sie treffen den Bundeswirtschaftsminister – was würden Sie sich für den Gründungsstandort Deutschland von ihm wünschen?
In welcher deutschen Stadt sollte man sein Start-up am besten gründen?
Sie dürften eine Zeitreise unternehmen: In welche Epoche reisen Sie?
Sie haben eine Million Euro zur persönlichen Verfügung: Was machen Sie mit dem ganzen Geld?
Wo können Sie nach Feierabend am besten abschalten?
Mit wem würden Sie sich gerne einmal auf einen Kaffee oder ein Bier verabreden?
Wie verbingen Sie einen schönen Sonntag?
Tee oder Kaffee?
Mac oder PC?
Berge oder Meer?
Hund oder Katze?
Currywurst oder Sushi?
So weit unsere bzw. die Vorschläge unserer Leser. Was ist Ihre Meinung? Welche Fragen finden Sie gut, welche gehen überhaupt nicht?


Fragen









Kommentare
Sie dürften eine Zeitreise unternehmen: In welche Epoche reisen Sie?
Wie verbingen Sie einen schönen Sonntag?
Tee oder Kaffee?
Mac oder PC?
Berge oder Meer?
Hund oder Katze?
Currywurst oder Sushi?
Keine dieser Fragen würde mich jetzt zu einer besonders spannenden Antwort verleiten (okay kann jetzt auch an mir liegen) ;o), gerade die letzten sind keine wirklichen “oder”-Fragen.
Aus dem aktuellen Fragebogen finde ich die ersten vier Fragen etwas beliebig. Da finde die neuen Fragen hier deutlich passender.
Kommentar von Daniel Thomaser 03. Oktober 2008 @ 15:01Ihr haettet die Fragen nummerieren sollen…
Die ersten 3-4 Fragen find ich ganz gut fuer so einen Fragebogen.
Und die Frage „Mac oder PC?”. ;]
Kommentar von kevinh 03. Oktober 2008 @ 15:03gott sei dank wird dieser fragebogen geändert!
die letzten zehn fragen könnt ihr gleich mal streichen. es interessiert doch niemanden, ob gründer x katzen oder hunde besser findet. das wäre wirklich kindergarten-niveau. und deutsche-startups ist auch kein dating-portal.
weitere vorschläge wären:
An welchem Punkt würden Sie Ihr Startup aufgeben?
Was werden Sie nach Ihrem Startup tun?
Was bietet Ihr Startup den Kunden, was keine andere Firma bietet?
Kommentar von oliver 03. Oktober 2008 @ 15:07Ich denke auch, dass die letzten 10 Fragen bzw. die potentiellen Antworten darauf komplett uninteressant sind. Alles davor ist sicher sehr interessant, da zielgerichtet.
Kommentar von Patrick 03. Oktober 2008 @ 15:22Der Fragebogen sollte aber nicht nur “harte” Fragen beinhalten. Die “weichen” zum Schluss sollen dem Leser die Person etwas näherbringen. Ohne solche Fragen bleibt die Person sonst “unsichtbar”.Natürlich ist ds kein Dating-Portal, aber Platz für etwas Unterhaltung sollte trotzdem sein, oder?
Kommentar von Alexander Hüsing 03. Oktober 2008 @ 15:31Wenn es hier Journalisten gibt, die aus Unternehmensgründungen lernen wollen, dann sollten Sie lernen sich positiv zu differenzieren. Dies geschieht mit Sicherheit nicht mit Unterhaltungscontent, sondern mit hochqualitativen, detailliert analysierten Texten, Interviews und Insiderwissen. Also Fokus auf die Keyfacts und dann schafft ihr Euch die “Marke” ein echter Expertenblog zu sein. Alles andere bringt Euch langfristig nicht weiter, auch wenn es hier häufig nur zum Promoting bestimmter Investorenstartups kommt.
Fokus und Qualität, alles andere bringt nichts.
Kommentar von Martin 03. Oktober 2008 @ 22:12Hoffe, meine klaren Worte helfen Euch noch besser zu positionieren.
Vielleicht muss man auch nicht bei jedem Fragebogen die gleichen Fragen nehmen. Man könnte z.B. eine bestimmte Anzahl feste Fragen nehmen und zusätzlich ein paar aus einem Fragenpool. Dann hätte man etwas mehr Abwechslung.
Kommentar von Gero 03. Oktober 2008 @ 22:20Wieviel Geld verdienen Sie?
Woher haben Sie Ihr Startkapital?
Wie setzt sich Ihr Eigenkapital-Anteil zusammen?
Was machen Sie wenn Sie scheitern?
Kommentar von florian 04. Oktober 2008 @ 02:00Ein neuer Fragebogen ist eine sehr gute Idee. Ruhig auch mit amüsanten Fragen. Als Gründer darf man auch mal lachen. Mein Vorschlag: Hälfe mit Lernfragen, Hälfte Amüsierfragen füllen.
Kommentar von Anne 04. Oktober 2008 @ 08:32Wie wärs denn mit der berühmten Saunafrage?
Wem möchten Sie nicht in der Sauna begegnen?
Ist quasi ein Klassiker unter den Fragebogenfragen.
Kommentar von H 04. Oktober 2008 @ 09:04Was tust du dagegen, auszubrennen?
Was machst du, um in deinem Unternehmen Teamgeist zu wecken?
Wo findest du Ausgleich?
Das finde ich spannende Fragen.
Viele Grüße von den styleranking-Leuten
Roland
Kommentar von Roland Schweins 04. Oktober 2008 @ 09:54Jungs, nehmt euch alle nicht so wichtig. Bitte auf jeden Fall auch lustige Fragen. Mich interessieren Fragen wie “Was waren bei der Gründung Ihres Start-ups die größten Stolpersteine?” auch, aber sie können schnell genauso langweilig werden wie lustige Sachen.
Kommentar von Webchecker 04. Oktober 2008 @ 10:46Durch welche Marketing-Maßnahmen ist Dein Startup im ersten Gründungsjahr gewachsen (viral, SEO, SEM, Display-Werbung, Newsletter-Werbung, PR, TV- oder Radio-Spots, Kooperationen, …)?
Kommentar von sven 04. Oktober 2008 @ 10:57Finde die meisten Fragen schon 1000 mal besser als die alte. Danke!
Kommentar von Martin 04. Oktober 2008 @ 13:01Gute Idee, den Fragebogen zu überarbeiten. Bisher waren die Fragen zu flach. Deshalb bin ich auch gegen die Fragen ala “Kaffe / Tee”, “Mac / PC”, usw.
Die ersten Fragen gehen genau in die richtige Richtung. Wie wäre es mit “Wie habt ihr euer Produkt bekannt gemacht? Wie lange hat die Vorbereitung gedauert? Irgend was in diese Richtung.
Kommentar von RH 04. Oktober 2008 @ 13:12Sieht doch nichtmal so schlecht aus…
Meine Vorschläge währen ja noch:
Beschreiben sie mit nur 3 Adjektive das besondere an ihrem Start-Up!
Was für einen Tipp haben sie für einen Menschen mit einer Idee, dem jedoch nicht das nötige Kapital für ein Start-Up zur Verfügung hat?
Wie oft mussten sie vor dem Start ihres Unternehmes bei den banken und Geldgebern Klincken putzen gehen?
MfG
Kommentar von Tobias S. 05. Oktober 2008 @ 11:42Um es noch zu verdeutlichen: Die letzten fünf Fragen würden so eine Art “schnelle Runde” zum Abschluss des neuen Fragebogens darstellen und sollen keinesfalls eine der anderen Fragen ersetzen.
Über das bislang meist positive Feedback freuen wir uns.
Kommentar von Christina Cassala 05. Oktober 2008 @ 13:23Die Fragen sind relativ nichts-sagend und daher die möglichen Antworten für mich als interessierten Leser nicht relevant. Spass ist durchaus eine berechtigte Dimension, aber hat hier nicht den Stellenwert.
Kommentar von Peter KRIPGANS 05. Oktober 2008 @ 21:42Ich benutze zB Mac und PC, na und?
Wir haben vor einem Jahr angefangen, schreiben seit Februar schwarze Zahlen, aber da wir “nur” eine Buchhandlung sind, interessiert das keinen. Das ist ein “Startup” der gewöhnlichen Art. Die Innovation, missverstanden als “neue Erfindung”, liegt nicht darin, dass ich mit jedem Startup das Rad neu erfinden muss, sondern darin, dass ich Konzepte entwickle, die in meiner Branche weiterführen und darum innovativ sein können. Im Buchhandel ist das Finden und Behaupten der “Nische” lebenswichtig und deshalb etwas für kreative Leute.
Management-Qualitäten und -Fähigkeiten, die einen relativ beraterunabhängig machen sind unabdingbar für den Erfolg, denn, wie kann ich kreativ sein, wenn ich nicht die Noten für meine Partitur selber schreiben kann? Misstöne in dieser Partitur kann ich folglich dann auch selbst erkennen.
Ich bin zB ein Kunst- und Architekturprofessor, verheiratet mit einer Buchhändlerin (Buchhandel in der dritten Generation!). Ich habe weltweit als Consultant gearbeitet, aber diese persönliche Aufgabe hat mich gereizt und ich habe sie auf non-konformistische Art gelöst. Wir haben jetzt einen Buchladen, der eben etwas anders ist.
Vorbereitungszeit und intensive Planung, inklusive (Innen-)Architektur, Beleuchtung, usw: ca. 1/2 Jahr. Detaillierter Businessplan ohne Berater-Input und anschliessende Finanzierung problemlos durch die KfW.
Alles andere halte ich für ziemlich problematisch, denn Buchhaltung, Controlling, etc und den vorläufigen Abschluss mache ich natürlich auch selbst.
D.H., man muss in der Lage sein, “seine” Kennzahlen und seinen jederzeitigen Status selbst zu erkennen, sonst nützt die beste Idee nichts.
In diesem Sinne
Peter Kripgans
Bitte unbedingt auch leichte Fragen. Mich interessiert es einfach nicht, wie hoch der Eigenkapital-Anteil ist oder wie lange ein Gründer gebraucht hat, um sein Geld zusammenzubekommen. Möchte die Person hier ein wenig kennenlernen.
Kommentar von Unknown 06. Oktober 2008 @ 10:13wichtige Fragen:
1) Welche Kontakte haben Ihnen wann und wie geholfen ?
2) Woher hatten Sie diese Kontakte
Wie Studien zeigen sind Netzwerkkontakte extrem wichtig für Gründer …bitte mit einbauen!
Kommentar von derkabeltom 06. Oktober 2008 @ 10:30Netzwerkkontakte sind wichtig. Aber in einem Fragebogen hat die Frage “Welche Kontakte haben Ihnen wann und wie geholfen und woher hatten sie diese?” nichts zu suchen. Ist doch total beliebig. Woher habe ich meine Kontakte? Es sind Leute, die ich von der Uni kenne oder aus dem Berufsleben. Und ich werde in einem Fragebogen sicherlich nicht schreiben, wer mir wann wie geholfen hat.
Und ich werde hier sicherlich auch nicht schreiben wie viel Geld ich verdiene. Diese Frage stand weiter oben.
Kommentar von Fritzi 06. Oktober 2008 @ 10:55@ 20 und 21:
Doch finde ich auch wichtig!
kann man doch ruhig ehrlich schreiben, wenn es der Gründer möchte:
Ich kenne xyz Samwer durch ABC, mit dem ich damals auf der WHU studiert habe ETC.
– was soll denn da verwerfliches dran sein??
Und für alle anderen ist es höchst interessant,
da Kontakte über 1000x unterschiedliche Wege zustande kommen können..
Oder wie wäre die Frage:
Was raten Sie jungen Gründern, die ihre Kontakte [in die Internet-Welt] ausbauen möchten?
.. !
MfG
Kommentar von hm 06. Oktober 2008 @ 16:58