Aus und vorbei: Die Kölner OnVista AG stellt die Adress-Brokerage-Plattform Namendo (www.namendo.de) ein. Der virtuelle Marktplatz für Visitenkarten, speziell für Business-Kontakte, ging im Sommer des vergangenen Jahres an den Start. Nach der Übernahme durch das französische Unternehmen Boursorama passte Namendo – ebenso wie andere Angebote – nicht mehr ins Konzept der Rheinländer. Künftig soll sich OnVista wieder ausschließlich auf den Betrieb und die Vermarktung der Finanzplattform OnVista (www.onvista.de) und der neuen Börsen-Community Tradingbird (www.tradingbird.de) konzentrieren.
Der Vekauf des Performance-Marketing-Anbieters Ligatus, der Gesundheitsplattform Onmeda und des Online-Werbevermarkters Ad2Net spülten insgesamt 25,75 Millionen Euro in die Kasse von OnVista. Die Einstellung von Namendo führt nun zu einem “Buchverlust vor Steuern im knapp siebenstelligen Bereich”. Mit der Abwicklung der Adress-Brokerage-Plattform sei der angekündigte Strategiewechsel nun vollständig umgesetzt, teilt OnVista mit.
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Kommentare
Konsequent, dafür Respekt.
Kommentar von Roland Moriz 22. September 2008 @ 15:135 Projekte (Onmeda, Ad2Net, Ligatus, OnVista, Namendo) und drei davon sehr erfolgreich: Onmeda, Ligatus und OnVista. Ad2Net wenigstens mit nur geringem Verlust verkauft.
Die OnVista Group war damit einer der erfolgreichsten Inkubatoren und Investoren der letzten Jahre. Respekt auch von mir.
Kommentar von Frank 23. September 2008 @ 10:44Respekt Respekt
Kommentar von Cheng Peng 24. September 2008 @ 12:43