Kurzmitteilungen: Xing, edelight, DigaDing, Dinnerdate.de, Restauranta, CharmAge.de

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Das Business-Netzwerk Xing (www.xing.com) nennt neue Zahlen: Die Hamburger haben nach eigenen Angaben nun über eine halbe Million zahlende Kunden. Vor acht Monaten waren es […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Das Business-Netzwerk Xing (www.xing.com) nennt neue Zahlen: Die Hamburger haben nach eigenen Angaben nun über eine halbe Million zahlende Kunden. Vor acht Monaten waren es noch rund 140.000 zahlende Mitglieder weniger. “Mehr als eine halbe Million zahlende Mitglieder sind der Beleg dafür, dass Geschäftsleute auf der ganzen Welt ihren persönlichen Nutzen aus der täglichen Arbeit mit xing.com ziehen und monatlich 5,95 Euro für die erweiterten Funktionen der Plattform investieren”, sagt Lars Hinrichs, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Xing AG. Die Nachhaltigkeit werde durch eine hohe Kundenbindungsrate belegt. “Mehr als 75 % aller zahlenden Mitglieder nutzen auch drei Jahre nach ihrer Anmeldung noch die Premium-Mitgliedschaft von Xing.”

* Die Social-Commerce-Plattform edelight (www.edelight.de) startet mit tracdelight ein eigenes Affiliate-Netzwerk. “Mit der Entwicklung von tracdelight erhöhen wir unsere Unabhängigkeit vom Mainstream ohne dass wir dabei auf Einnahmen verzichten müssen. Wir sehen tracdelight im Übrigen nicht als Wettbewerber zu den großen Affiliate-Netzwerken, sondern als qualitative Ergänzung”, sagt Gründer Peter Ambrozy. Vor allem die kleineren Shops und Marken wollen die Stuttgarter mit tracdelight anlocken – solche Produktempfehlungen konnte edelight bisher nicht monetarisieren. Ebenfalls neu im Hause edelight ist visualdelight, eine auf Nutzerpräferenzen basierende Produktempfehlungswolke. “Beide Lösungen sind so ausgelegt, dass sie sowohl für die Partnershops als auch für die Publisher sehr einfach nutzbar sind”, sagt Ambrozy.

* Unter dem Namen DigaDing (www.digading.com) drängt aus der Schweiz eine Homestoryplattform auf den deutschen Markt. Auf DigaDing können sich Fans von der Milchschnitte bis zur Gucci Tasche in einer eigenen \’Homestory\’ aus Bildern, Videos und kleinen Anekdoten darstellen und mit Gleichgesinnten austauschen”, erklären die Gründer Patrick Müller und Marc Leuzinger ihr Konzept. Zur Gestaltung dieser Profile stehen jedem DigaDing-User nach Unternehmensangaben über 1.500 Marken und 2,5 Millionen Produkte zur Verfügung. Patrick Müller, Gründer und Geschäftsführer von DigaDing: “Uns faszinierte die Tatsache, dass Freunde oder auch Paare untereinander oft die gleichen Produkte und Marken cool – respektive uncool finden. So kam uns die Idee für eine Plattform, die genau diese Aspekte aufnimmt und Menschen auf spielerische Art über ihre Lieblingsmarken und -produkte zusammenbringt.”

* Mit Dinnerdate.de (www.dinnerdate.de) buhlt neuerdings eine Online-Dating-Plattform rund um den kullinarischen Genuss um einsame Herzen. “Singles sowie Paare können über Dinnerdate schnell und einfach Flirts und neue Freunde finden und gemeinsam Essen gehen”, erklärt Thomas Gawlitta das Konzept. Zum Start arbeiten die Betreiber mit 850 Restaurants zusammen. Dinnerdate.de übernimmt für die Premiummitglieder die Reservierung und Organisation. “Das Matching der Mitglieder untereinander erfolgt anhand von Essgewohnheiten, Interessen und Charaktereigenschaften”, sagt Gawlitta. Der Berliner betreibt Dinnerdate.de gemeinsam mit Client Connect AG aus St. Gallen. Das Unternehmen betreibt Dinnerdate in der Schweiz seit Anfang dieses Jahres.

* Die Versteigerung des im März gestarteten Restaurant-Verzeichnises Restauranta (www.restauranta.de) ist gelaufen: Der Hammer fiel bei mageren 1.220 Euro. Aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen ging den Machern die Puste aus, deswegen lag der Dienst zuletzt brach. Restauranta ist eine Mischung aus Branchenbuch, Gutscheinplattform und Community.

* Die 2005 gestartete Partnerbörse CharmAge.de (www.charmage.de), die sich an die Zielgruppe 50+ richtet, steht zum Verkauf. Nach eigenen Angaben verfügt der Dienst über eine vierstellige Anzahl aktiver Mitglieder. Der neue Besitzer bekommt neben der Plattform, den bestehenden Kundenstamm inklusive Datenbank, das Logo inklusive der Nutzungsrechte und die Nutzungsrechte aller Bilder und Texte, die von CharmAge selbst erstellt wurden.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Dann gartuliere ich dem neuen Restauranta-Besitzer mal. Hört sich allerdings nicht so an, als wenn das Gebot den unbekannten Betrag erreicht hätte, bei dem es unverschlüsselten Code dazu gibt.
    Oder hat die Auktion nur wegen dem mageren Angebot (keine PSDs, verschlüsselter Code) keinen höheren Preis erzielt?

  2. Schade dass so viele Plattformen verkauft werden. Ein bisschen sieht es nach Startup sterben aus, aber es sind ja im Moment wirklich nur kleine Projekte und manchmal beflügelt so ein Verkauf ja die Idee und die Seite geht dann steil bergauf. Abwarten, wie es bei den erwähnten sein wird.



  3. Klaus

    Xing hat eine halbe Million zahlende Kunden? Wer einmal, z.B. durch Kontowechsel, eine Rückbuchung bei Xing hat lernt den tatsächlichen Service von Xing kennen. man mus 13 Euro für die Rücbuchung bezahlen, erhält keinerlei Antwort auf seine Supportanfragen und steht im Regen. Hm, ein Glück gibt es, vor allem international, wesentlich bessere Alternativen.

  4. Pingback: XING Mitglieder zahlen 2.975.000 Euro im Monat | BlogWave.de

  5. StartUps werden geboren – und StarUps sterben. Wenn Realitätssinn nicht gänzlich von Hoffnung und Träumen und Selbstüberschätzung ausgeblendet wird, sollte
    Gründern klar sein, dass es nur die Wenigsten schaffen.
    (jajaaa, weiß schon, jede Realität ist anders…;)

    Doch, @Micha D.: stimmt, ein Aufhören ist immer auch eine Chance. Für das Unternehmen und/oder den Gründer. Ob nach ein paar Monaten oder, wie im Fall von CharmAge, nach 4 Jahren. Der Unterschied liegt im benötigten Mut. Und in der Menge an gesammelter Erfahrung.

  6. Meines Erachtens hat Xing damit in Deutschland den Großteil seiner Expansionsmöglichkeit umgesetzt. Die Grenze der zahlungsbereiten Kunden liegt nach unseren Erfahrungen bei 600-800.000. Danach wird es schwierig, neue Bezahlkunden zu finden. Bei dieser Größenordnung bildet sich ein Gleichgewicht aus Neukunden und Kündigungen.



  7. Wilhelm

    Liebes Xing Team,
    bitte sendet endlich einmal signierte pdf Rechnungen. Das seit Ihr Euren zahlenden Kunden nun wirklich schuldig.
    Falls Ihr es nicht wisst: Unsignierte pdf Rechnungen werden von den Finanzämtern in Deutschland nicht anerkannt.
    Jedes Jahr muss ich das bei Euch nachfordern. Jedes Jahr liefert Ihr auch brav per Post, aber bessert nicht nach.
    Kann doch nicht so schwer sein, oder?



  8. Frank

    Einfach die PDF-Rechnung ausdrucken. Akzeptiert jedes Finanzamt. Banal einfach. Einfach banal.

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