bransparent.com bündelt “Green Fashion”-Labels
Immer mehr Käufer möchten stylische und schicke Klamotten tragen, aber bitte ökokorrekt und fair gehandelt. Etliche Labels haben sich schon auf diese Konsumenten eingestellt und produzieren “Green Fashion” – Mode also, die auf Kinderarbeit, Ausbeutung und Pestizide verzichtet. Die neu gestarteten Plattform bransparent (www.bransparent.com) bündelt erstmalig die Angebote der Labels und bietet gleichzeitig Informationen und Shoppingmöglichkeiten dieser Kleidung.

Bransparent will “dem Konsumenten einen Blick hinter die Kulissen bieten”, so Gründer Philippe Renfer, der die Idee zur Ökomode-Plattform bereits vor einiger Zeit mit Freunden hatte, sie aber erst vor wenigen Wochen online gestellt hat. “Wir unterstützen Hersteller, die sich aktiv für die Einhaltung sozialer Standards und Umweltschutz einsetzen,” sagt er und verweist dabei auf die internen Auswahlkriterien, die das Team anlegt. Daher sei, so Renfer, in naher Zukunft auch keine Zusammenarbeit mit großen Handelsketten wie H&M oder Zara, geplant.
Ladengeschäft in Planung
bransparent ist zwei-sprachig auch in englisch gestartet und will bereits im kommenden Jahr zum Sprung nach Großbritannien ansetzen. “Dort ist der Markt für Green Fashion fünf Jahre weiter, als in Deutschland”, weiß der Gründer. Im hiesigen Markt sei die Zahl der Labels noch überschaubar, aber allesamt auf der Plattform vertreten. Eigenen Angaben zufolge führt bransparent 1.700 Artikel von 40 verschiedenen Labels, darunter etablierte Designer wie armedangels oder Versandhändler wie Hess Natur. bransparent verdient beim Kauf an der Verlinkung auf deren Seiten und Shops.
Zudem konzentriert sich Render mittelfristig nicht nur auf die Erweiterung neuer Produktkategorien, wie Kosmetik und Elektronik, sondern arbeitet parallel an einem Offline-Konzept. “Wir wollen unsere Mode greifbar machen”, sagt er und denkt zurzeit an einen Standort in Berlin für sein Ladengeschäft nach. In der Ökoszene sei bransparent zwar schon recht bekannt. Die Userzahlen seien jedoch überschaubar, so der Gründer. Genaue Angaben macht er nicht. Aber er weiß, “dass wir werblich noch aktiver werden müsse”, so der Betriebswirt. Unter anderem deshalb ist die bislang noch eigenfinantierte Seite auch auf Investorensuche.
Artikel zum Thema:
* armedangels mischt sich ein
* greenmiles sorgt für Klimaschutz
* Stargebot versteigert Promi-Kram
* comly.de kämpft für gemeinnützige Organisationen und Vereine
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5 Kommentare »
1 Trackback »
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[...] suchen oder sich genauere Informationen zu den einzelnen Marken holen. http://www.bransparent.com via: Deutsche Startups "bransparent" bookmarken oder [...]
Pingback von Web 2.0 Sammelalbum - Web2Null - bransparent — 08. September 2008 @ 14:55
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Hiiiilfe
Ich glaube, wir sollten uns mal wichtigeren Problem zuwenden..
http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/Forscher-klagen-gegen-das-CernProjekt/story/30444421
http://www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTICLE::387477&hxmain_category=::pjsub::opinio::/politik___gesellschaft/international/leben
hab ich gestern abend im fernsehen gesehen. ich finde es schon einigermaßen beunruhigend, wenn forscher, die eigentlich nichts davon wissen, unter der schweiz kleine schwarze löcher erzeugen wollen.. hallo? gibts da keinen protest der allgemeinheit?
da wird den lieben langen sonntag über die spd und den rücktritt von kurt beck geschwafelt, aber sowas kommt nur am rande vor.
ich mein, der wissenschaftler, der mit anderen klage eingereicht hat, ist ja auch kein dahergelaufener irrer. und galileo galilei wurde früher auch als spinner abgetan.
wenn die regierungen nochnichtmal genügend wissen und ressourcen hat, um das land und wirtschaft dauerhaft florieren zu lassen, wie sollen ein paar wissenschaftler am cern dann bitte wissen können, was mit kleinen schwarzen löchern passiert? sie sagen ja selber, dass sie nicht wissen, was allgemein passieren wird.
also: nachricht verbreiten! am besten an die schweizer regierung schreiben! sowas muss verhindert werden!
Kommentar von Peter — 08. September 2008 @ 09:54
@Peter, die kleinen schwarzen Löcher sind schon längst unter uns, z.B. in der Haushaltskasse der Bundesregierung, im Schweizer Käse oder in Deinem Gehirn. Also keine Panik, noch ein paar mehr davon fallen gar nicht auf.
Kommentar von Cheater — 08. September 2008 @ 19:06
Viel schlimmer als ein Schwarzes Loch in Genf ist allerdings der Name dieses -äh- Projektes. Bransparent. *würg*
Kommentar von Cheater — 08. September 2008 @ 19:07
Schade, daß Trigema nicht genannt ist. Ich persönlich finde es auch wichtig, daß die heimische Textilindustrie unterstützt wird. Trigema produziert ausschliesslich (!) in Baden-Würtemberg und ist einer der letzten größeren Textilarbeitgeber in Deutschland. Und mir ist es ehrlich gesagt wichtiger zu sichern, daß die Näherin die bei mir in der Stadt wohnt, einen Job hat, anstatt Öko-Textilien die in Bangladesh oder sonstwo gefertigt werden, zu supporten. Just my two cents.
Kommentar von Daniel — 09. September 2008 @ 09:14
@Daniel,
ich hoffe, Du glaubst nicht alles was in der Werbung läuft.
Würden die nur mit in D produzierten Artikeln arbeiten, würden die schon lange nicht mehr am Markt vertreten sein.
Kommentar von Melf Haack — 09. September 2008 @ 10:10